Home-Office: Geeignete Software-Lösungen für Startups

Remote-Support

Der Siegeszug des Home-Office ermöglicht für Unternehmen wie Mitarbeiter kreative Lösungen in der Gestaltung der Arbeitsweisen.

Und das Beste daran: heutzutage sind entsprechende Software-Lösungen auch für kleine Startups durchaus leistbar und praktikabel. Denn was ursprünglich als Remote-Support-Lösung für IT-Probleme gedacht war, lässt sich mit wenig Aufwand in Home-Office-Lösungen umfunktionieren.

Was ist Remote-Support?

Wer schon einmal vor einem Computer-Problem verzweifelt ist, hat möglicherweise bereits schon erste Vorerfahrungen mit Remote-Support-Software gemacht. Jemand aus der IT-Abteilung loggt sich auf Anfrage in den eigenen Computer ein. Einige Minuten später ist der Fehler behoben – und es kann weitergehen.

Was für den Laien wie Zauberwerk aussehen mag („Wie kommt es, dass sich mein Mauszeiger von selbst bewegt?!“), ist in der IT-Branche ein alter Hut: Remote-Support-Software-Lösungen existieren seit Jahrzehnten. Sie ersparen IT-Mitarbeitern viele Kilometer an Laufwegen durch Unternehmen, da sie durch diese Systeme bei Bedarf bequem von ihrem eigenen Arbeitsplatz aus auf den PC (oder mittlerweile tendenziell eher den Laptop) zugreifen können.

Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets in mehr und mehr Bereiche unseres Alltags wurden mit der Zeit auch Remote-Support-Lösungen entwickelt, die nicht mehr nur im lokalen Firmen-Netzwerk (also innerhalb eines einzigen Unternehmens) nutzbar waren. So ist es auch möglich, etwa von Frankfurt aus einen Laptop in Wien anzusteuern.

Vom Remote-Support zum Home-Office

Was ursprünglich großteils der Lösung von IT-Problemen diente, wird nun auch für andere Anwendungsgebiete zunehmend interessanter: Warum sich nur auf die Behebung von auftretenden Problemen (Remote-Support) beschränken, wenn auch ganz generell ein Zugriff aus der Entfernung auf den eigenen virtuellen Schreibtisch (Remote-Desktop) möglich ist?

Mit Hilfe von Remote-Desktop-Software ist es heutzutage möglich, von überall aus an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Nach einer mehrjährigen Umfrage steigt der Anteil an Home-Office-Absprachen in den letzten Jahren auch kontinuierlich. Nicht ohne Grund: Remote-Access hat zahlreiche Vorteile. Um nur einige aufzuzählen:

  • Effizienz: Wege können eingespart werden
  • Multi-Tasking: Zusammenarbeit mit mehreren Gruppen gleichzeitig möglich
  • Flexibilität der Arbeitszeiten/Räumlichkeiten: Dann/dort arbeiten wann/wo man am produktivsten ist
  • Umwelt: Weniger Verkehr, weniger Emissionen, …

Dies freut nicht nur Arbeitnehmer (mehr Flexibilität, Home-Office) sondern auch Unternehmer (weniger Büroräumlichkeiten, zufriedenere Mitarbeiter, …).

Und das Beste: entsprechende Software-Lösungen sind mittlerweile auch für kleinere StartUps durchaus erschwinglich – und einfach genug aufzusetzen, dass dem Home-Office kaum mehr etwas im Wege steht.

Kriterien bei der Auswahl von Home-Office-Software-Lösungen

Wer sich nun für eine Remote-Desktop-Lösung entscheidet, steht vor der Entscheidung, welcher Anbieter zu seinen Bedürfnissen passt.

Vor allem 4 Kriterien sind dabei zu beachten:

  • Sicherheit: Wie sicher sind meine Daten vor unrechtmäßigen Zugriffen?
  • Wartung: Wie kompliziert/teuer ist das System aufzusetzen und zu warten?
  • Alltagstauglichkeit: Wie kompliziert ist das System im Alltag anzuwenden?
  • Kosten: Einmalig? Langfristig? Skalierung?

Während der Großteil der verbreiteten Anbieter beim Thema Sicherheit gut abschneidet, unterscheiden sie sich in den anderen 3 Kriterien teilweise erheblich. Ein auf den ersten Blick günstig erscheinendes Angebot kann so in weiterer Folge langfristig hohe Kosten verursachen.

Vorsicht vor versteckten Kosten

Einige Anbieter lassen sich beispielsweise monatliche Lizenzgebühren bezahlen (z.B. TeamViewer), die sich bei langfristiger Nutzung auf große Beträge summieren. Andere wiederum arbeiten mit jährlichen Lizenzgebühren, die jedoch mit der Anzahl der Computer, auf die zugegriffen werden soll, multipliziert werden muss (z.B. VNC Connect). Wieder andere beschränken die Anzahl der Geräte, auf die/von denen aus zugegriffen werden kann (z.B. LogMeIn).

Was für ein 3-Mitarbeiter-StartUp eine günstige Lösung zu sein scheint, kann dabei langfristig mit dem Wachstum des Unternehmens teuer werden.

Dann auf andere Software umzustellen, bringt eine gewisse Umgewöhnungsphase mit sich, weswegen es Sinn macht, hier von Anfang an auch an langfristige Skalierungsmöglichkeiten zu denken.

Eine interessante Ausnahme von den oben genannten Kosten-Modellen ist Dameware Mini Remote Control, bzw. der große Bruder Dameware Remote Support.

Die Installation ist (laut Test) in 5 Minuten zu schaffen, die Software ist sicher, und man bezahlt dafür nur einen einmaligen Betrag von derzeit 215 € (300 € für den großen Bruder – Stand Juli 2018), unabhängig von der Anzahl an Endgeräten.

Achtung: Wie jedes Angebot, kann auch dieses unter bestimmten Umständen teuer werden: Denn es wird ein zusätzlicher Betrag fällig pro Techniker, der das System verwaltet.

Wer aber schlicht ein Home-Office-System einrichten möchte, braucht dafür nur einen Techniker-Account, unabhängig von der Anzahl an Nutzern – und bleibt dabei bei den oben angeführten Preisen, selbst dann, wenn sehr viele Nutzer über Home-Office arbeiten, oder die Software mehrere Jahre genutzt wird.

Zum Vergleich: Eine LogMeIn-Lizenz kostet schon für den Zugriff auf 2 Geräte 360 € pro Jahr. AnyDesk kostet 180 € pro Jahr, für RealVNC werden 36 € pro Jahr und pro Gerät fällig, bei 5 Geräten also ebenso 180 € pro Jahr. TeamViewer kostet bereits in der günstigsten Variante schon > 300 € pro Jahr. (alle Preise Stand Juli 2018)

Fazit

Das Home-Office liegt vor allem bei jungen Unternehmen im Trend – ermöglicht es doch größere Flexibilität und kreative Lösungen für unterschiedlichste Bedürfnisse von Mitarbeiter und Unternehmen.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter von Software-Lösungen am Markt. Bei den meisten jedoch fallen langfristig Kosten an, die anfangs nicht immer ganz klar ersichtlich sind: Updates, monatliche / jährliche Lizenzgebühren, steigende Kosten bei mehr angesteuerten Endgeräten.

Eine nennenswerte Ausnahme stellen die Angebote von Dameware (Mini Remote Control sowie der große Bruder Remote Support) dar, die mit einer durchaus leistbaren Einmalzahlung einen unkomplizierten und sicheren Einstieg in die Möglichkeiten der Remote-Access-Welt ermöglichen.

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