Jicki-Sprachduschen: Neuartige Audiokurse „Made in Germany“

Fremdsprachen lernen

Entspannung gilt als Schlüssel zum Lernerfolg. Mit den Sprachduschen von Jicki lernst Du schnell & effektiv Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch. Sich einfach in der Fremdsprache baden, das versprechen die Jicki-Audiokurse „Made in Germany“ von Gründer Helge Straube.

Helge kurz und knapp: Pitche Deine Geschäftsidee?

Die Jicki GmbH hat sich 2017 mit dem Ziel gegründet, das Lernen von
Sprachen wieder zu dem zu machen, was es eigentlich sein sollte:
Einfach, entspannt, mit Eigenmotivation und Spaß.

Seit der Gründung haben wir unsere Methodik und unser Sprachangebot stetig
weiterentwickelt und ausgebaut. Die sogenannten Sprachduschen sind sowohl über die Jicki-Lernplattform als auch die Jicki-App erhältlich.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

In meinem Studium “Wirtschaft neu Denken”, habe ich mich viel mit dem Thema auseinandergesetzt, wie lernen einfach gestaltet werden kann. Aus diesen Überlegungen und der Tatsache, dass im Studium viel auswendig gelernt werden muss, kam die Idee meinen persönlichen Lernstoff aufzunehmen und mit Musik zu unterlegen.

Denn gerade auswendig lernen habe ich als sehr zeitaufwendig empfunden. Dadurch, dass ich mir den Lernstoff eingesprochen habe, konnte ich mich nebenher ganz entspannt
auf die nächste Prüfung vorbereiten.

Das hat so gut funktioniert, dass ich diese Idee weiterführen wollte und habe mit meinem Team die Jicki-Methode bzw. die Sprachduschen entwickelt.

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Unser USP liegt weniger im Geschäftsmodell, sondern im Produkt der Sprachduschen. Denn eine Sprache zu lernen war noch nie so einfach wie mit den Audio-Sprachduschen von Jicki.

Dank der entspannenden Musik und den rhythmisch gesprochenen Vokabeln, gelangst Du in einen besonders aufnahmebereiten Zustand. In kürzester Zeit wirst Du ein Gefühl für die
Sprache entwickeln.

Und das Beste daran: Mit den Jicki Sprachduschen strengt Dich das Lernen nicht an. Du kannst Dich dabei einfach entspannt zurücklehnen und der Erfolg lässt sich nicht vermeiden! In unserem einzigartigen Duschprinzip liegt unser USP zu allen anderen Sprachanbietern.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Unsere Zielgruppe sind grundsätzlich alle, die eine Sprache lernen, oder vorhandene Sprachkenntnisse vertiefen wollen. Aufgrund des Duschprinzips sprechen wir besonders Menschen an, die keine Lust haben unter Druck und mit viel Fleiß zu lernen, sondern das Sprachenlernen entspannt in ihren Alltag integrieren wollen.

Häufig sind das Menschen, die gerne neuen Methoden und Wegen gehen, um zum gewünschten Ziel zu kommen. Andere GründerInnen sind also eine erstklassige Zielgruppe für uns.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Wie die meisten StartUps brauchten wir eine gewisse Vorlaufzeit bis wir auf den Markt gehen konnten.

Zunächst mussten einige Sprachduschen und eine Lernplattform entwickelt werden. Uns war es dabei allerdings wichtig, schnell ein Feedback von unseren Kunden zu erhalten, weshalb
wir schon nach wenigen Monaten die Lernplattform online gestellt haben.

Das hatte den Vorteil, dass wir nicht vermeintlich wichtige und teure Features entwickelt haben, die dann am Ende niemand braucht. Das hat auch dazu geführt, dass wir eine relativ geringe Startinvestition erbracht haben. Um konkret zu werden, konnten wir mit dem Stammkapital der Jicki GmbH die ersten Schritte gehen.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Wir fahren ein klassisches Freemium- bzw. Premium-Modell.

Das bedeutet, dass sich die Lernenden kostenlos auf der Jicki-Lernplattform anmelden
können und so Zugriff auf je 2 Lektionen pro Sprachdusche erhalten.

Danach kann man sich für Jicki-Premium entscheiden und erhält, ab 4,95 € im Monat, zugriff auf alle Sprachen und Lektionen.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Da haben wir verschiedene Kanäle die unsere Bekanntschaft steigern. Die momentan größten sind zum einen das ICE-Portal der Deutschen Bahn und Google.

In den ICE´s bzw. dem Entertainment-Portal der Deutschen Bahn, können Teile unserer Sprachduschen kostenlos angehört werden und so Zugfahrten zum Lernen genutzt werden.
So erreichen wir jeden Monat viele neue Menschen.

Dann betreiben wir viel SEO-Arbeit und es ist uns gelungen gute Google-Suchergebnisse für die für uns wichtigen Suchanfragen zu erlangen.

Welche Vision verfolgst Du und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Wir von Jicki verfolgen die Vision Sprachenlernen und Lernen generell anders als gewohnt zu gestalten – eben einfach, entspannt und mit Freude.

Eine Schlagzeile die wir gerne lesen würde wäre: „Jicki – Duschen ist das neue Lernen“

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

Wir versuchen so wenig Papier wie nur möglich zu benutzen, weshalb wir überwiegend Digital arbeiten.

Die für uns wichtigsten Tools sind Asana, ein Projektmanagement Tool, um Aufgaben zu koordinieren und ein Cloud-Speicher in dem wir Dokumente anlegen, bearbeiten, speichern und alle darauf zugreifen können.

Als drittes Tool benutzen wir schlicht und ergreifend ein White-Board. Denn oftmals ist es doch schön und wichtig, Dinge und Aufgaben von Hand aufzuschreiben und für alle sichtbar zu machen.

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Für mich ist es wichtig, Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen und mich ständig persönlich weiter zu entwickeln. Deshalb ist es mir wichtig, dass ich flexibel arbeiten kann, meine Familie Teilhabe an meiner Arbeit hat und umgekehrt und mir nie langweilig wird bzw. ich immer wieder neues lernen darf.

Außerdem ist es mir ein großes Anliegen so vielen Menschen wie möglich, einfaches und entspanntes Lernen zu ermöglichen. Wenn mir das gelingt bin ich glücklich!

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Fehler lediglich zeigen was fehlt. Deshalb ist es nie verkehrt einen “Fehler” zu machen, da er einen weiter bringt.

Dennoch gibt es “Fehler” die man vermeiden kann:

Zu lange seine Idee in den eigenen vier Wänden zu entwickeln. Geht so früh wie möglich hinaus und erzählt anderen davon und lernt aus ihrem Feedback. Du brauchst nur begrenzt Angst zu haben, dass Dir jemand die Idee klaut.

So einfach ist es dann auch nicht ein Business aufzubauen ;)

Nutze die Fähigkeiten anderer. Mache nicht den Fehler alles selber machen zu müssen, sondern baue Dir ein Team und ein Netzwerk auf. Falle nicht auf vermeintliche “Experten” rein. Gerade am Anfang trifft man auf jede Menge Experten die einem zu verstehen geben: Das funktioniert eh nicht.

Lass Dich davon nicht entmutigen und lerne wie bei Fehler 1 aus der Kritik. Wenn Du schnell genug lernst und an Deine Idee glaubst hast Du schnell Antworten auf alle Kritik.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Da gibt es für mich nur eine – brenne ich für meine Idee?

Mit welchen drei Worten würdest Du dich selbst beschreiben?

Ausgeglichen, kreativ, lernbegeistert.

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