Nachhaltigkeit durch Leihen statt kaufen – ein Geschäftszweig boomt   

Nachhaltigkeit - Share-Economy

Du brauchst etwas für eine kurze Zeit? Ob Microwelle, Bohrmaschine oder Motorrad – Leihen ist voll in Mode. Warum auch kaufen, wenn du deinen Wunschartikel nur wenige Tage benötigst und er danach nur einen weiteren Platz in deinem Keller in Anspruch nimmt?

Die Share-Economy ist voll im Kommen. Schuld daran ist das Internet – denn nie war es so einfach, Dinge von Mensch zu Mensch zu verleihen. 

Gewerbliches Leihen – Unternehmen bieten Leihgabe für Privatpersonen

Es gibt diese Dinge im Leben, die du nur einmal brauchst und danach nie wieder. Wenn du nur einmal dein Haus renovierst wirst du wissen, was wir damit meinen. Du hast neuen Estrich verlegt und es will einfach nicht trocken werden? Die Luftfeuchtigkeit im Neubau ist zu hoch und du willst abhelfen?

In diesem Fall kannst du dank vielfältiger gewerblicher Angebote einfach einen Bautrockner mieten und schon ist dein Problem gelöst. 

Kaufen wäre in diesem Fall schlichtweg sinnlos, denn wie oft im Leben benötigst du Geräte wie Bautrockner, aber auch Arbeitsbühnen oder Gerüste fürs Haus wirklich?

Meist nur einmal oder erst nach vielen Jahren wieder. Mit günstigen Mietgebühren und problemloser Abholung oder sogar Lieferung machen es Fachunternehmen auch Privatmenschen leicht. Einmal ausgeliehen kannst du das Gerät so lange nutzen, wie du es benötigst, danach gibst du es wieder zurück. 

Mobilität durch Leihen 

Auch in Sachen Mobilität ist das Leihen längst salonfähig geworden. Längst nicht jeder Inhaber eines Führerscheins kann es sich leisten, ein eigenes Auto zu unterhalten. In der Innenstadt ist das auch oft gar nicht mehr nötig. Abhilfe schafft Carsharing, was sowohl gewerblich, aber auch privat bereits praktiziert wird. Und der Ausbau geht weiter. Es ist in Planung viel mehr Leih-Spots in größeren Städten zu integrieren, die das einfache Ausleihen und Zurückgeben der Fahrzeuge möglich machen. 

In kleinerem Rahmen wird, das in Deutschland schon sehr flächendeckend praktiziert, bei den E-Scootern. Du kennst sie, diese mobilen Roller, die überall an jeder Straßenecke stehen. Einfach per Smartphone freischalten und schon kannst du aufsteigen und losfahren. Wenn du deinen Scooter nicht mehr brauchst, stellst du ihn irgendwo an den Straßenrand, wo er dann vom nächsten genutzt werden kann. Mobilität, wann du sie brauchst, wie du sie brauchst und wo du gerade bist! 

Auch mit Fahrrädern hat sich das Prinzip bereits etabliert. Große Städte haben Fahrradverleihe, die die Entnahme eines fahrbaren Untersatzes an vielen Stellen ermöglichen. Es gibt aber auch Anbieter, die Fahrräder dauerhaft verleihen, oft zu günstigen Monatstarifen. Das ist nicht nur für Studenten interessant, sondern auch für all jene, die kein eigenes Fahrrad besitzen, aber trotzdem spontan mobil sein möchten. 

Leihen im privaten Raum

Und auch im privaten Raum hat Verleihen durch Nachbarschaftsnetzwerke längst wieder zugenommen. Allerdings muss hier darauf hingewiesen werden, dass du dich absichern solltest. Leihst du deinem Nachbarn, den du nicht persönlich kennst, eine Bohrmaschine, ist eine Kaution hilfreich.

Denn sonst kann es dir im unglücklichsten Fall passieren, dass du dein Gerät nie wieder siehst. Aber auch in diesem Segment ist zu erwarten, dass Firmen das Ruder übernehmen und somit für mehr Sicherheit sorgen werden. 

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