Standortanalyse: Wie man als Gründer am besten Fuß fassen kann (z.B. in Düsseldorf)

Standortanalyse

Es muss nicht immer gleich Berlin, Hamburg oder München sein, um als Jungunternehmer voll durchstarten zu können. Auch andere Städte bieten hervorragende Möglichkeiten, um ein eigenes Business aufzubauen.

Doch wovon hängt es überhaupt ab, ob ein Standort als Firmensitz geeignet ist, oder eben nicht?

Viele Gründerinnen und Gründer entscheiden sich noch oftmals aus den Bauch heraus, wenn es um den zukünftigen Unternehmensstandort geht. Dabei ist die Wahl nach den richtigen Standort maßgeblich für den geschäftlichen Erfolg und berührt somit alle Bereiche des eigenen Geschäftskonzeptes.

Kunden, Lieferanten, Arbeitskräfte, Infrastruktur, Raumkosten und vor allen die Mitbewerber sind an dieser Stelle nur kurz erwähnt, wenn es darum geht, mögliche Kriterien näher zu beleuchten.

Mit der Wahl des Standorts steht oder fällt das Unternehmenskonzept


Welcher Standort der Richtige ist, hängt natürlich von den jeweiligen Besonderheiten des Unternehmens ab. Hier spielt es bspw. eine Rolle, ob man auf Laufkundschaft angewiesen ist (benötigt in der Regel Standorte in A- oder B-Lage), oder ob man seine Kunden selbst vor Ort besucht.

Ganz anders planen kann man hingegen, wenn man seinen Geschäften per Telefon oder Internet nachgehen kann. Hier kann man in der Regel in günstigere C oder D-Lagen abseits des Stadtzentrums ausweichen.

Für jede Unternehmensgründung existieren somit verschiedene Präferenzen, welche es mit einer Standortanalyse grundlegend einzugrenzen gilt. Insgesamt gilt es dabei eine Vielzahl von Einzelfragen zu klären, bevor eine endgültige Standortentscheidung getroffen werden kann.

Checkliste: 5 wesentlich Kriterien bei der Suche nach dem richtigen Standort

  1. Lage
  • Ist der Standort gut zu Fuß erreichbar?
  • Befinden sich Haltestellen in der Umgebung?
  • Ist der Standort gut per PKW/LKW erreichbar?
  • Befinden sich in unmittelbarer Nähe ausreichend Parkmöglichkeiten?
  1. Nachfragepotenzial
  • Wie groß ist das Einzugsgebiet?
  • Verfügt das Umfeld um ein attraktives Images?
  • Wie ist die Bevölkerungsstruktur bzw. Kaufkraft im Geschäftsumfeld?
  • Welche zugkräftigen Einrichtungen sind in der direkten Umgebung vorhanden?
  1. Konkurrenzsituation
  • Wer sind die unmittelbaren Wettbewerber und wo befinden sie sich?
  • Wo präsentieren die Mitbewerber Ihr Angebot (Laden, Verkaufsraum)?
  • Wie wird das Angebot präsentiert (Sortiment, Service)?
  • Wie hoch ist das Kundenaufkommen und wie setzt es sich zusammen?
  1. Standortprognose
  • Wie ist die demographische Entwicklung?
  • Wie wird sich die Attraktivität des Standorts entwickeln?
  • Sind infrastrukturelle Ausbauten geplant?
  • Verliere ich Frequenz durch geplante Bautätigkeit im Umfeld?
  1. Geschäftsräume
  • Größe der Räumlichkeiten
  • Mietkonditionen
  • Expansionsmöglichkeiten
  • Ausstattung der Räume
  • Parkplätze / Verkehrslage
  • Nutzung derAußenfläche
  • Anlieferungsmöglichkeiten
  • Anbringen einer Werbeplatzierung
  • Nachbarn

Um anschließend verschiedene zur Auswahl stehende Standorte miteinander zu vergleichen, sollten die Einflussfaktoren anhand einer Skala (von 1-10) unterschiedlich gewichtet werden. Diese können dann zusammenaddiert werden, wobei höhere Zahlen für eine bessere Standortqualität stehen.

Von Düsseldorf aus den europäischen Markt erobern

Das Wachstum einer Stadt stellt eines der wichtigsten Indikatoren für ihre Attraktivität und somit ihre Zukunftsaussichten dar. Hier braucht sich die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf nicht hinter den etablierten Gründerzentren Berlin, Hamburg oder München verstecken.

Ähnlich wie diese Städte zieht auch die Rheinmetropole seit Jahren kontinuierlich neue Einwohner an.  Dies sind in der Regel hochqualifizierte junge Menschen aus dem In- und Ausland, welche schnell von der Attraktivität Düsseldorfs überzeugt sind.

In der Stadt am Rhein stimmt die Mischung aus Business und Lebensgefühl, die neben großen Konzernen auch eine Vielzahl kleinerer Unternehmungen anzieht. Denn Düsseldorf bietet nicht nur zwischen Altstadt und Königsallee ein umfangreiches Kultur- und Eventprogramm.

So kann man mit den großen Metropolen problemlos mithalten und genießt das Leben doch in einer eher überschaubaren und grünen Stadt. Selbst die private Wohnungssuche lässt sich trotz steigender Mietpreise mittlerweile mit den richtigen Tipps ganz unkompliziert angehen.

Und auch bei der Suche nach geeigneten Gewerbeimmobilien hat man Einiges zu bieten. Hier unterstützt die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf angehende Unternehmer mit einer eigens entwickelten Broschüre über das vielfältige Angebot an Gewerbeflächen nicht nur für die kreative Wirtschaft.

Die Stadt selbst liegt so zentral in Europa und ist direkt an das dichteste Autobahnnetz des Kontinents angeschlossen, dass man innerhalb von einer Autostunde 11,6 Mio. potentielle Kunden erreichen kann. Knapp ein Drittel der EU-Gesamtbevölkerung wohnen zudem innerhalb eines Radius von 500 km um Düsseldorf.

Möchte man ortsunabhängig gründen, sollte man diese Fakten bei der Standortauswahl mit einfließen lassen und kann ein geeignetes Büro in Düsseldorf als neuen Unternehmensstandort anmieten.

1 Kommentar zu "Standortanalyse: Wie man als Gründer am besten Fuß fassen kann (z.B. in Düsseldorf)"

  1. Danke für diese wichtigen Hinweise zum Thema Standortanalyse im Gründungsprozess! Man kann nur begrüßen, dass hierauf immer und immer wieder hingewiesen wird!

    Neben der Vor-Ort Analyse gibt es natürlich noch die Möglichkeit, mit feinräumigen Daten zu arbeiten, man spricht dabei von Geomarketing. Leider ist Geomarketing in der Regel aber ziemlich teuer und wird bisher daher eher von größeren Unternehmen eingesetzt.

    Standortanalyse.biz bietet einen vielfach preisgekrönten Dienst, der objektive, fundierte datengestützte Standortanalysen zu gründerfreundlichen Preisen anbietet.

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    Die Vorschau auf Einzugsgebiete ist kostenlos!

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