StartUp mysumtu.com: Mit neuartiger Dating-App der Liebe auf die Sprünge helfen

Der Erfolg von mobilen Flirt-Apps hat den Dating-Markt in den letzten Jahren stark verändert. Bereits jetzt nutzt jeder 5. Single in Deutschland Flirt-Apps. Um einfacher zusammenzubringen, was zusammen gehört, verfolgen die Macher von mysumtu.com einen ganz besonderen Ansatz. Was sie von den klassischen Dating-Apps unterscheidet, verraten die beiden Gründer:  

Wie lässt sich die Idee für Eure Dating-App in 3 Sätzen auf den Punkt bringen?

Oft hält uns die Angst vor Zurückweisung davor ab, jemanden anzusprechen. sumtu ist wie ein guter Freund, dem man seine Gefühle für andere Personen anvertrauen kann und der zusammenbringt, was zusammen gehört.

Anstatt auf Dating-Seiten willkürlich „Fremde“ kennenzulernen, hilft sumtu dabei, Personen näherzukommen, die man bereits kennt – schließlich entsteht ein Großteil der Beziehungen im Freundes- oder Bekanntenkreis.

Wann und wo wurde Euer Unternehmen gegründet?

sumtu wurde im Februar 2014 in Delaware gegründet. Da wir international expandieren wollen und für ausländische Investoren Interessant sein möchten, waren die USA der Standort der Wahl.

Was genau war der Auslöser für Eure Dating-App, etwa ganz persönliche Erfahrungen?

Absolut. Ich hatte eine Schulfreundin, in die ich verliebt war. Erst viel später habe ich herausgefunden, dass ich ihr auch gefallen habe.

Die Angst vor einer Abfuhr hat mich damals abgehalten, sie anzusprechen. Viele Freunde hatten ähnliche Erfahrungen. Mit sumtu lösen wir dieses Problem.

Es gibt ja bereits eine Menge Dating-Aps. Was ist das Unverwechselbare an der App sumtu?

Im Gegensatz zu anderen Dating-Apps kann man mit sumtu gezielt Profile von Personen, die man kennt, aufrufen und so den Traummann oder die Traumfrau matchen. Auch das große Problem der Fake-Profile haben wir bei sumtu nicht.

Mit sumtu wollen wir außerdem keinesfalls die persönliche Interaktion ersetzen, sondern geben Menschen, die sich bereits kennen oder gerade gesehen haben, eine Möglichkeit die erste Hemmschwelle zu überwinden.


Wie genau funktioniert das Matching?

sumtu hilft bei den ersten Flirtschritten ohne Angst vor Gesichtsverlust. Um die gegenseitige Sympathie eines Bekannten oder eines Arbeitskollegen auszuloten, sucht man den Schwarm einfach bei sumtu mittels des Namens und einer weiteren personenbezogenen Information – zum Beispiel der E-Mail-Adresse.

Durch einen einfachen Klick bekundet man sein Interesse. Erst wenn auch der Schwarm ein Häkchen setzt, kommt ein Chat zustande. Ansonsten wird er nie von der Anfrage erfahren.

Doch auch der nette Tischnachbar aus der Bar kann mithilfe von sumtu ohne Bedenken angesprochen werden. Eine zusätzliche Funktion der App nutzt nämlich die auf Bluetooth basierende iBeacon-Technologie von Apple.

In einem Umkreis von bis zu 30 Metern zeigt die App alle weiteren sumtu-Nutzer an. Auch hier gilt, dass beide per Klick Interesse aneinander bekunden müssen, bevor ein Chat entsteht.

Wie habt Ihr die Entwicklung bis dato finanziert und wie soll zukünftig Geld verdient werden?

Bis jetzt wurde die Entwicklung hauptsächlich aus Bitcoin-Kursgewinnen eines anderen Startups finanziert. Wir sind derzeit in abschließenden Gesprächen mit Investoren.

Damit wären die Entwicklung und das Marketing für die nächsten zwölf Monate gesichert. Durch die App verdienen wir mit Zusatzleistungen wie zum Beispiel VIP-Accounts, virtuellen Geschenken und ähnlichem.

Was sind die wichtigsten Meilensteile bzw. Erfolge seit dem Start?

Ein persönlicher Erfolg ist definitiv, dass wir es nach langer Zeit geschafft haben, die Android- und iOS-Versionen miteinander kompatibel zu machen. Da wir stark auf neue Technologien wie etwa iBeacon (Bluetooth Low Energy) setzen, war das komplizierter als gedacht.

Ein wichtiger Meilenstein für sumtu war, dass nach ersten PR-Schritten ein Investor auf uns zugekommen ist und eine mittlere sechsstellige Summe als Investment angeboten hat. Wir waren gar nicht darauf vorbereitet und mussten erst hastig über Nacht ein Pitch-Deck zusammenstellen.

Welche langfristige Vision verfolgt Ihr und wie sehen die unmittelbaren Schritte aus?

Wir haben auf unsere ersten Versionen für iOS und Android wertvolles Feedback erhalten, das wir in den nächsten Versionen definitiv einfließen lassen werden. Unseren Entwicklern wird ganz sicher nicht langweilig in nächster Zeit.

Da bei einer App wie sumtu die lokale Verbreitung natürlich sehr wichtig ist, werden wir zuerst mal in München eine größere User-Base aufbauen und uns danach auf ganz Deutschland konzentrieren. Ein zweiter internationaler Markt steht in den nächsten zehn Monaten auch schon auf dem Plan.

Wir haben das Glück, auf die große Erfahrung unseres Investors zurückgreifen zu können, der schon seit Jahren erfolgreich auf dem internationalen Dating-Markt tätig ist.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktionen haben bis dato für den größten Schub gesorgt?

Wir sind derzeit in der Planung einer größeren Aktion in München die auch viele Offline-Partner einbezieht. Generell muss ich sagen, dass sogar für ein kleines Startup eine professionelle Agentur Gold wert ist. Wir sind mit unserer Partneragentur m3 PR in Berlin sehr zufrieden.

Welche Empfehlung würdet Ihr jungen Unternehmern unbedingt mit auf den Weg geben?

Scheut euch nicht, möglichst vielen Menschen von eurer Idee zu erzählen. Die Angst vieler Gründer, dass jemand die Idee stehlen könnte, ist fast immer unbegründet.

Und wenn niemand von dem Produkt erfährt, wird es auch niemand nutzen. Networking, PR und Marketing sollten definitiv einen wichtigen Platz im Unternehmen haben.

Abschließend ein paar Worte zu den Gründern und den persönlichen Werdegang?

So gesehen erfüllen wir beide, ich und mein Geschäftspartner Andreas Karré, nicht das Klischee des typischen App-Gründers. Wir sind beide schon über 30 und keine Techies. Ich war zwölf Jahre lang Pilot und international unterwegs.

Andreas hat seine Passion für Grafik-Design schon früh zum Beruf gemacht und ist seither für diverse namhafte Unternehmen freiberuflich tätig. Aber vielleicht hilft uns auch gerade das, eine kreative, nicht immer nur rein technische Sichtweise, auf die Dinge zu bewahren.

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