Salfy: Steuerfreie Benefits & Gehaltsextras direkt mit der Gehaltsabrechnung

Salfy Gehaltsbenefits

WIN-WIN für alle mit Salfy: Der Arbeitgeber profitiert von motivierten Mitarbeitern und kann beim Recruiting auf die Benefits als Einstellungsgrund verweisen. On Top werden Lohnkosten eingespart. Für die Mitarbeiter gibt es mehr Netto vom Brutto und Kosten werden erstattet. Wie genau es funktioniert, erklärt uns Co-Gründer: Artur Szymanis (v.l.) – im Foto mit Co-Gründer Matthias Oestreich.

Artur, kurz und knapp: Erkläre Eure Geschäftsidee?

Salfy ist eine Software mit der Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Benefits und Gehaltsextras automatisiert und ohne administrativen Aufwand direkt über die Gehaltsabrechnung auszahlen können. Das können beispielsweise Essenszuschüsse oder Erstattungen für Kosten öffentlicher Verkehrsmittel sein. 

Das Prinzip ist ganz einfach und Salfy innerhalb weniger Minuten eingerichtet – nachdem ein Arbeitgeber Benefits und Budget definiert hat, startet das Onboarding der Mitarbeiter automatisch. 

Salfy informiert die Mitarbeiter individuell über ihre Benefits und die Funktionsweise. Die Mitarbeiter fotografieren per App Belege und Verträge als Nachweis für entstandene Kosten. Salfy prüft diese, ermittelt die Höhe der Erstattung und transferiert die Daten in die Lohnabrechnung.

Sowohl Arbeitgeber als auch Mitarbeiter profitieren. Für Mitarbeiter sind alle Benefits steuerfrei, bringen also mehr Netto gegenüber dem klassischen Bruttogehalt. Für Arbeitgeber sind Benefits wiederum günstiger als das Bruttogehalt.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Seit mehr als 11 Jahren beschäftigen wir uns mit den Themen Lohnabrechnung, Gehaltsextras und Mitarbeiter-Benefits und haben mehrere hundert Unternehmen – vom kleinen Tech-Startup aus Berlin bis hin zum Konzern – in diesem Bereich beraten. 

Wir haben schnell erkannt, dass aufgrund der rechtlichen und administrativen Komplexität viel Unsicherheit vorherrscht und dadurch Arbeitgeber und HR-Manager das Potential von Mitarbeiter-Benefits und Gehaltsextras nicht ausschöpfen oder nur unter hohem Aufwand. 

Trotzdem war die Nachfrage nach alternative Vergütungsmöglichkeiten und Mitarbeiter-Benefits groß und wächst konstant. Bestärkt durch diese Erkenntnisse haben wir vor 2 Jahren Salfy gestartet, um Unternehmen eine einfache, intuitive und sichere Lösung für Mitarbeiter-Benefits an die Hand zu geben.

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Salfy bietet zahlreiche USP’s. 

Besonders hervorzuheben ist, dass Arbeitgeber unser Angebot auch ohne zusätzliches Budget nutzen können. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern einfach anbieten, Benefits mit laufendem Bruttogehalt „einzutauschen“. Dadurch erhalten Mitarbeiter mehr Nettogehalt, ohne dass es den Arbeitgeber einen Cent kostet.

Alle damit einhergehenden Aufgaben, die normalerweise manuell administriert werden müssten – beispielsweise von HR- oder Payroll-Verantwortlichen – übernimmt Salfy eigenständig und gewährleistet die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben.

Darüber hinaus ist Salfy innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Das komplette Onboarding der Mitarbeiter läuft automatisiert über unsere Software und mit der Salfy App (für iOS und Android) können Belege für Restaurantbesuche, ÖPNV-Kosten oder die Internet-Flat einfach eingereicht werden. 

Die Belege werden im Anschluss unter Beachtung von Budgets und steuerrechtlichen Voraussetzungen geprüft und automatisch jeden Monat in die Lohnabrechnung übermittelt und über die Gehaltsabrechnung ausbezahlt. 

Dank Salfy erhalten Unternehmen eine einfache, skalierbare und sichere Lösung für Mitarbeiter-Benefits. Dabei werden die individuellen Bedürfnisse eines jeden Mitarbeiters berücksichtigt.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Da unsere Software skalierbar ist, können wir jedem Unternehmen in Deutschland bei der Einführung von Benefits weiterhelfen. Das ist auch unser absoluter Fokus. 

Wir möchten jedem Arbeitgeber ermöglichen Benefits und Gehaltsextras zu nutzen und von den Vorteilen zu profitieren. Eine bestimmte Branche oder eine Mindestanzahl an Mitarbeitern ist für uns nicht entscheidend. 

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Bis zur Marktreife haben wir gut anderthalb Jahre benötigt und in dieser Zeit einen sechsstelligen Betrag für die Entwicklung von Salfy investiert.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchem Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Wir erzielen unsere Einnahmen durch ein Subscription-Modell. Unsere Kunden zahlen monatlich oder jährlich eine Lizenzgebühr. Die Höhe hängt letztlich von den gewählten Benefits und der Anzahl der Mitarbeiter ab.

Um Unternehmen einen Einblick in Salfy zu geben, kann man unsere Software 30 Tage lang kostenfrei und unverbindlich testen.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Wir haben einige HR-Messen besucht und dadurch ein extrem positives Feedback erhalten. 

Darüber hinaus beantworten wir auf unserem Linkedin-Profil (@sallab) Fragen zu den Themen Gehaltsextras und Mitarbeiter-Benefits. Außerdem gibt es in unserem Magazin viele spannende und hilfreiche Artikel, mit denen man einen Einblick in diesen Bereich bekommt. 

Wir setzen aktuell auf informative Inhalte statt auf große PR-Aktionen, um Wissen zu vermitteln und Arbeitgeber von Mitarbeiter-Benefits und Salfy zu begeistern.

Welche Vision verfolgt Du und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Unsere Vision ist recht einfach: Wir wollen Mitarbeiter-Benefits und Gehaltsextras zu einem festen Bestandteil einer jeden Gehaltsabrechnung für deutsche Unternehmen machen. 

Die passende Schlagzeile wäre dazu: Millionen Menschen haben dank Salfy mehr Netto vom Brutto. 

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

Zuallererst natürlich die Salfy App selbst (lacht). Wir nutzen natürlich alle Benefits auch für uns im Team. Darüber hinaus Apps für Web-Meetings, wie beispielsweise Whereby. Und dann wäre da auch noch Zoho CRM.

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Die Freiheit das tun zu dürfen und zu gestalten, was einen begeistert, dadurch in anderen Menschen Begeisterung wecken und positives Feedback zu erhalten.

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Geht so früh wie nur möglich mit Euren potentiellen Kunden in intensiven Austausch, auch wenn Euer Produkt oder Lösung Euren Ansprüchen noch nicht genügen und nicht perfekt. Perfektion ist eine Illusion.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Welchen „Pain-Point“ löse ich für meine Kunden bzw. welchen Nutzen bringt meine Lösung und ist dies kundenzentriert?

Mit welchen drei Worten würdest Du dich selbst beschreiben?

Fokus auf’s Wesentliche.

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