Wie das Trentino als Inkubator, Investor und Initiator eine deutsch-italienische Erfolgsgeschichte ins Laufen brachte

Startup in Trentino

Die Buzzwords unserer Zeit sind: Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Green Technology. Die Zukunft ist grün – und das nicht nur aus Sicht vieler KonsumentInnen. Auch viele Startups, die heute gegründet werden, widmen sich mit ihren grünen nachhaltigen Produkten oder Dienstleistungen einer besseren Welt.

Janne Geyer, eine deutsch-italienische Industriedesignerin, gründete bereits im Jahr 2016 ihr eigenes nachhaltiges Modelabel „Nojolia“. Maßgeschneiderte Unterstützung bekam sie dabei von der „Be Factory – Green Innovation“ in Trentino. Kurz: Be Factory.

Im Folgenden erfährst Du mehr über „Nojolia“ und das Trentino als Inkubator für grüne Unternehmen und Start-ups in Italien.

Die frisch renovierten und gebrauchsfertigen Räumlichkeiten der Be Factory sind sowohl für etablierte Konzerne als auch für Dich und dein Startup der ideale Ort für die Gründung, Expansion oder Neuorganisation – und das alles im Sinne der Nachhaltigkeit. 

Die Be Factory fährt ein Modell, was es so in Deutschland noch nicht gibt. Zur Förderung grüner Technologien dient das Zentrum als Inkubator, Investor und Initiator zugleich. Da überrascht es nicht, dass sich das Projekt großer Beliebtheit erfreut. 50 Unternehmen, Startups und Forschungszentren sind bereits mit über 200 Beschäftigten Teil der Be Factory.

Die Unternehmen kommen aus den verschiedensten Branchen: von erneuerbaren Energien über grünes Bauen bis hin zu nachhaltiger Mobilität und Sporttechnologien. Der gemeinsame Nenner der Unternehmen: Nachhaltigkeit. 

Eine erfolgreiche One-Woman-Show

Vor mittlerweile mehr als 20 Jahren kam Janne Geyer nach Italien, genauer gesagt nach Mailand, um dort Industriedesign zu studieren. Hier lernte sie ihren Mann kennen, mit dem sie vor zehn Jahren nach Arco an den Gardasee zog und drei Kinder hat. Eine ganze Weile, so erzählt sie selbst, standen ihre Kinder und die Familie im Vordergrund, bis Janne vor vier Jahren den Entschluss fasste, ihr eigenes kleines Label für handgefertige Mode zu gründen. Das Besondere an Nojolia ist, dass die leidenschaftliche Industriedesignerin ihr Unternehmen komplett alleine managt: 

„Ich entwerfe, ich nähe, also ich stelle her und ich vermarkte alles über Social Media.“ 

Da Janne quasi ihre eigene Chefin ist und ausschließlich von zu Hause aus arbeitet, konnte bzw. kann sie glücklicherweise auch während der Corona-Zeit weiterarbeiten. Auch, dass ihre Kinder, die zwischen sechs und 13 Jahre alt sind, nicht auf ihre Mutter als Ansprechpartnerin verzichten müssen, liegt der Designerin besonders am Herzen. 

Nojolia und die Be Factory in Trentino

Als Janne 2016 Nojolia gründete, war sie von da an eineinhalb Jahre Mitglied in der Progetto Manifattura in Rovereto. 

„In dieser Zeit ist mir geholfen worden, als kleines Startup so viel Selbstsicherheit zu gewinnen, dass ich sowohl meine eigenen Kollektionen entwickeln konnte als auch das, was ich herstelle, selbst vermarkten kann.“ 

Über Facebook und Instagram hält Janne ihre AbonnentInnen bzw. KundInnen immer auf dem Laufenden, was bei ihr so los ist: sei es eine neue Kollektion, die sie plant, ein neuer Schnitt, den sie ausprobiert hat oder einfach nur eine neue Stofflieferung.

Die FollowerInnen von Nojolia sind immer up to date – dank der Chefin persönlich. Nicht zuletzt durch die maßgeschneiderte Unterstützung der Be Factory und ihren enormen Ehrgeiz konnte Janne ihren Traum einer One-Women-Company – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – erfolgreich verwirklichen.

Innovation, Innovation, Innovation

Eines ist klar: Im Innovations-Zentrums Be Factory liegt Innovationswillen in der Luft. Das spiegelt nicht nur das mit 32 Jahren niedrige Durchschnittsalter der UnternehmerInnen wider. Die Zahlen sprechen für sich. 2020 haben sich entgegen des allgemeinen wirtschaftlichen Trends 31 Unternehmen im Trentino angesiedelt. Eine Steigerung um knapp 20 Prozent zum Vorjahr. 

16 der Unternehmen und Startups haben sich im BIC der Be Factory niedergelassen. Im Vergleich zum Jahresanfang 2020 ergibt sich hier sogar eine Steigerung um fast 30 Prozent – und das im Jahr einer weltweiten Pandemie. 

Einzigartige Unterstützung inmitten traumhafter Natur

Und das Beste kommt noch: Mit einer finanziellen Förderung von bis zu 80 Prozent der Kosten bei Neuentwicklungen und Produktinnovationen, Zugang zu einem Netzwerk an hochqualifizierten Fachkräften sowie der hervorragenden Lebensqualität in der alpennahen Bio-Region liefert der Standort Trentino sowohl Dir als junges Unternehmen als auch der etablierten Industrie aus Deutschland attraktive Argumente. Denn nicht zuletzt aufgrund seiner einzigartigen Natur ist das Trentino von einem ganz besonderen Umweltbewusstsein geprägt.

Wenn Du ebenso wie Janne Geyer, deine ganz eigene Erfolgsgeschichte schreiben willst und auf der Suche nach maßgeschneiderter Unterstützung bist, dann komm ins Trentino, in die Be Factory.

Mehr Infos gibt es unter: https://www.investintrentino.it/de/warum-trentino 

Kommentar hinterlassen on "Wie das Trentino als Inkubator, Investor und Initiator eine deutsch-italienische Erfolgsgeschichte ins Laufen brachte"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




Diese Website nutzt Google Analytics. Möchtest Du nicht weiter getrackt werden, Klicke hier!