Weiterbildung für Existenzgründer und Jungunternehmer

Seminare für Gründer

Gerade in der Gründungsphase stehen Jungunternehmer erfahrungsgemäß vor großen Herausforderungen. Seminare für Gründer unterstützen hier sehr.

Denn wer sich selbstständig macht, muss so Einiges beachten.

Es ist sicher nicht damit getan, seine Firma beim Finanzamt anzumelden. Es geht um deutlich mehr, um sein Unternehmen vom Start weg auf die richtige Spur zu setzen und sich dauerhaft am Markt zu etablieren.

Selbstständig zu sein ist mitunter ein steiniger Marathon. Und auf diesem Weg muss mehr richtig als falsch laufen.

Doch das gelingt nicht immer.

Laut KfW-Gründermonitor schließen innerhalb von drei Geschäftsjahren rund 30 % der Gründer ihr Business wieder zu. Die Gründe für das Scheitern sind sehr vielschichtig.

Deshalb sollte sich jeder Gründer immer wieder die Frage stellen, welche Fähigkeiten von Nöten sind, um sich dauerhaft am Markt zu behaupten und gezielt in sich und sein Know-How investieren.

Hauptgründe für das Scheitern von Gründern

Mehr als 80 % aller Gründer in den ersten drei Jahren aus den folgenden 3 Hauptgründen scheitern:

  • Probleme im Team
  • Zu wenig finanzielle Mittel
  • Zu geringe Nachfrage

Die detaillierte Übersicht mit den insgesamt 20 häufigsten Ursachen für das Scheitern von Startups findest du hier.

Nebenberufliche Weiterbildung und Fortbildung für Gründer über Seminare

Viele Fehler, welche Andere bereits begangen haben, musst du nicht nochmal begehen.

Vielmehr gilt es diese durch gezielte Wissensaufnahme und Anwendung gekonnt zu umschiffen.

Als Gründer verfügst du in der Regel zwar über sehr spezielles Fachwissen in deinem Themenschwerpunkt. Sicherlich bist du in deinem Kerngebiet immer UpToDate. Aber im Bereich der Unternehmensführung musst du erst zu einem Experten reifen.

Nur so kannst du den Großteil der Fehler vermeiden und dein Business langfristig auf eine solide Basis stellen. Der größte Fehler ist daher, als Existenzgründer nicht in dich und deine Weiterbildung zu investieren.

Denn ab sofort bildet neben deinem Fachwissen unternehmerisches Know-How dein wichtigstes Kapital!

Hierfür gibt es in Gründerseminaren komprimiertes Wissen für Jungunternehmer.

Neben den folgenden Fragen werden noch eine Vielzahl weiterer Fragen intensiv besprochen:

  • Wie lässt sich der USP deines Unternehmens herausstellen?
  • Wer sind deine Wunschkunden und wie bestimmst du deine Zielgruppe?
  • Wie und wo willst du Angebot bekannt machen?
  • Wie behauptest du dich gegen gegen deine Mitbewerber?

Welche Seminare helfen Startups bei der Gründung?

In einem Startup ist die Arbeitsverteilung klassischerweise noch nicht strikt geregelt. Die Mitstreiter lassen sich zumeist noch an einer Hand abzählen. Jeder der Teammitglieder macht so irgendwann einmal alles.

Es gibt noch keine derart klare Rollenverteilung und die Strukturen müssen sich erst langsam herausbilden. Da die Hierarchie extrem flach ist oder mitunter fast nicht existiert, ist für jeden die Lernkurve extrem hoch.

Anhand der oben aufgeführten Gründe des Scheiterns lassen sich grob 3 Kategorien bestimmen, in denen du Seminare zur beruflichen Fortbildung belegen solltest:

Führung und Management

Seminare mit dem Thema wie „Team-Building im Startup“ oder „Teamgeist im Startup stärken“ sind der direkte Ansatz.

Allerdings sind auch Seminare wirkungsvoll, die sich den allgemeinen sozialen Fähigkeiten widmen, beispielsweise „Achtsam sprechen, achtsam zuhören“ oder „Argumentation im Streitgespräch“.

Betriebswirtschaft und Kaufmännisches

Auch ein besonders starkes Team hilft nichts, wenn die Finanzen im Startup nicht stimmen. Investoren müssen nicht nur gefunden, sondern durch entsprechende Zahlen zufrieden gestellt werden. Jahresabschlüsse, Rechnungen und vieles mehr gehören zum Alltag.

Um das richtig zu beherrschen, besuchst du Seminare wie „BWL Grundlagen“ oder „Finanzbuchhaltung für kleine Unternehmen“.

Marketing und Vertrieb

Ohne eine entsprechende Nachfrage wirst du dein Produkt nicht los. An diesem Punkt hängt das gesamte Startup ebenso wie am Team und an den Finanzen. Du brauchst Kenntnisse im Bereich Marketing und Vertrieb.

Seminare dazu lauten bspw. „Beschwerdemanagement für Kundenzufriedenheit“ und „Social Media Marketing“. Für die Zukunft können auch speziellere Themen wie „Chatbots im Customer Service“ oder ähnliches interessant werden.

Kein Zertifikat nötig: Viel Eigeninitiative

Da du dank des Startups nicht immer von einem geregelten Einkommen lebst und – solltest du zu den Gründern gehören – keinen Wert auf Abschlüsse, sondern alleine auf die Leistungen legst, kannst du zusätzlich zu den Weiterbildungsmaßnahmen eigene Recherchen vorantreiben.

Schau dir bspw. die Funktion von sogenannten Inkubatoren an.

Oder informiere dich über gescheiterte Startups und etabliere selbst eine Kultur des Scheiterns.

Ebenso helfen jene Seminare, die sich zum Beispiel mit Patentrecht oder Urheberrecht auseinandersetzen. Oder du lernst etwas über die technischen Besonderheiten der Geschäftsidee deines Startups sowie allgemeine Trends.

Blockchain, IoT, KI, Big Data sollten dir in der Industrie grundsätzlich kein Fremdwort sein.

Bei vielen Seminaren musst du zwar mit einem Kostenaufwand rechnen, doch dafür kannst du vor Ort alle Fragen stellen und verstehen die Thematik schneller. In der Regel erhältst du dafür außerdem ein Zertifikat.

Alternativ zu Seminaren vor Ort und über mehrere Tage hinweg kannst du auch auf sogenannte Webinare zurückgreifen – also Seminare, die über Videochat im Web verfolgbar sind und bei denen du aktiv mitmachen kannst.

Mitunter findest du hier auch kostenlose Seminarangebote für Gründer auf einschlägigen Videoportalen wie YouTube.

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