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Für ein gesundes Leben – YAS.life motiviert über Gamification-App und geldwerte Vorteile

Gesünder Leben durch YAS.life App

Im heutigen Gründerinterview spreche ich mit Dr. Magnus Kobel von YAS.life – einer innovativen Gesundheits- & Motivations-App. Sie ist bis dato die einzige ihrer Art in Deutschland und funktioniert ähnlich dem Payback-Prinzip. Lass dich überraschen, wie genau du zu einer gesundheitsbewussteren Lebensweise motiviert werden kannst.

Herr Dr. Magnus Kobel, kurz und knapp: Pitche die Geschäftsidee?

YAS.life motiviert niederschwellig zu gesundheitsbewusstem Verhalten im Alltag. Die YAS-App nutzt hierfür verschiedene Gamification-Elemente und belohnt präventives Verhalten in den Bereichen Bewegung, Achtsamkeit und Ernährung mit attraktiven Prämien.

Die App steht Versicherungen, Krankenkassen und Unternehmen als White Label-Version zur Verfügung und kann von diesen als digitales Bonusprogramm zur Gesundheitsprävention eingesetzt werden.

YAS.life unterstützt ihre B2B-Partner so zudem in der Kundenbindung und -gewinnung und schafft digitale Touchpoints zu Versicherten und Mitarbeitern.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Als Unternehmensberater für Krankenversicherungen habe ich das Thema Prävention von mehreren Seiten kennengelernt. In Deutschland erfolgte Prävention durch Krankenkassen und Versicherungen vor 3-4 Jahren, wenn überhaupt, dann überwiegend noch offline.

Bei internationalen Projekten wurde einem dann sehr schnell bewusst, dass andere Länder in Puncto Digitalisierung sehr viel weiter sind als wir. In vielen Ländern gehören digitale Angebote wie Telemedizin, elektronische Gesundheitsakte und Health-Apps schon lange zur Regelversorgung und werden flächendeckend angeboten.

Und auch in der Prävention gibt es dort erfolgreiche Modelle, die digital und spielerisch (“Gamification”) zu gesundheitsbewusstem Verhalten motivieren.  

Doch der deutsche Gesundheitsmarkt hat seinen eigenen Regeln und braucht ein Angebot in der digitalen Prävention, das für diese Strukturen passt.

Das hatte ich dann mal bei Warten auf einen Flug skizziert und wenig später entschlossen:  Jetzt oder nie. Und dann habe ich mich an den Sprung in die Selbständigkeit gewagt – und es seither keine einzige Sekunde bereut.

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Nahezu jeder Zweite nutzt auf seinem Smartphone Sport-Apps oder trägt am Handgelenk einen Fitness-Tracker. Die täglichen Schritte, sportliche Aktivitäten und weiteres gesundheitsbewusstes Verhalten (z.B. Meditation) können mit der YAS-App synchronisiert werden.

Wir motivieren unser Nutzer zudem durch verschiedene Gamification-Elemente, Bewegung und gesundheitsbewusstes Verhalten dauerhaft in ihren Alltag zu integrieren. So erhalten die Nutzer Punkte für ihre Aktivitäten, die in Prämien und Rabatte bei unseren Prämienpartnern eingetauscht werden können – ob bei Herstellern von Sportartikeln, Nahrungsmitteln, Wellness- und Fitnessangeboten.

Besonders beliebt sind Challenges über einen längeren Zeitraum, bei dem wir bei erfolgreicher Teilnahme Preise verlosen.

Das YAS-Konzept haben wir gemeinsam mit gesetzlichen Krankenkassen, Versicherungen und Unternehmen als White Label-Lösung weiterentwickelt, die diese dann z.B. als digitale Ergänzung zu bestehenden Bonusprogrammen oder als digitalen Gesundheitsmanager für ihre Versicherten und Mitarbeiter einsetzen. Unser USP ist hier: Unser Konzept ist auf den deutschen Markt zugeschnitten.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Unser Angebot ist niederschwellig und richtet sich an eine breite Zielgruppe von Nutzern bzw. Versicherten und Mitarbeitern. Diese motivieren wir mit Spaß und Anreizen, sich dauerhaft gesundheitsbewusst zu verhalten und dies in ihren Alltag zu integrieren.

Unser White Label-Konzept wird von gesetzlichen Krankenkassen, privaten Krankenversicherungen, Lebensversicherungen und Unternehmen angefragt und umgesetzt.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Zur Unternehmensgründung habe ich eigenes Geld investiert und dann dankenswerterweise schnell vier Business Angels gewinnen können. Bis zum ersten B2B-Projekt Anfang 2018 konnten wir dann zahlreiche weitere Investoren gewinnen, viele mit Expertise aus der Versicherungsbranche.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchem Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Einnahmen generieren wird durch unsere B2B-Projekte mit Unternehmen, Versicherungen und Krankenkassen.

Wir entwickeln und individualisieren die Kunden-spezifischen Apps – das beginnt mit dem Design und reicht vom Namen bis hin zum Layout, Auswahl der Prämienpartner und vieles mehr. Nach dem Launch betreuen wir die App nicht nur technisch, sondern kümmern uns als Full-Service-Anbieter auch um Betreuung der Partner und Inhalte.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Ganz besonders haben wir uns über reichweitenstarke Veröffentlichungen in Qualitätsmedien wie dem Handelsblatt, der WELT, oder Gründerszene gefreut – diese haben sich in einem vergleichsweise außerordentlichen Anstieg der App-Downloads und in wertvollen Kontaktanfragen bei LinkedIn niedergeschlagen.

Dazu ermöglichen uns Konferenzteilnahmen, wie beispielsweise das Versicherungsforum in Leipzig oder Euroforum-Veranstaltungen bei aktuellen Debatten der Branche mitzureden und uns als ein ganzheitlich denkender und lösungsorientierter Dienstleister mit einschlägiger Fachexpertise auf den Radar von Versicherungen und Krankenkassen zu bringen.

Welche Vision verfolgst Du und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Aktuelle Studien zeigen: 42,2% der Deutschen bewegen sich zu wenig. Die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Belastungen in den letzten 10 Jahren ist um 67,5 % angestiegen.

Unsere Vision ist es, einen nachhaltigen Beitrag zum Gesundheits- und Präventionsmanagement in Deutschland zu leisten, indem wir unseren Nutzern digital und spielerisch Anreize für eine gesundheitsbewusste Lebensweise setzen.

Wir möchten der führende Anbieter für digitale Präventionsangebote auf dem deutschen Gesundheitsmarkt sein und Versicherungen, Krankenkassen und Unternehmen dazu verhelfen, sich als aktiver Gesundheitsdienstleister ihrer Versicherten und Mitarbeiter zu positionieren.

Wir möchten ihnen zeigen, dass sie weit mehr als nur ein Kostenerstatter sind und neue, digitale Touchpoints zu ihren Kunden generieren können – und das Gesundheit bereits mit kleinen, smarten Schritten im Alltag anfängt.

Eine Schlagzeile wie „YAS.life verbessert mit seinen digitalen Präventionsangeboten die Gesundheit von Millionen Versicherten in Deutschland“ würde ich sehr gerne lesen.

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

Da auch ich für meine Arbeit fit und ausgeglichen sein muss, nutze ich die YAS-App selbst sehr gerne – sie ist mein freundlicher, aber stetiger Motivator, meinen Alltag bewegter zu gestalten. Seitdem laufe ich auch immer zur Arbeit und verzichte auf die Tram. Auch bin ich großer Fan unserer Gesundheitsziele im Bereich Ernährung.

Um die vielfältigen Aufgaben und Projekte im Blick zu haben, bin ich ein großer Nutzer von Trello und Asana.

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Wenn aus einer Idee und einer Skizze auf einem Blatt Papier tatsächlich ein erfolgreiches Unternehmen wird.

Oder ganz konkret – rückblickend auf die ersten Jahren YAS.life: (1) Investoren, die einem Vertrauen (2) ein motiviertes Team, international und vielfältig begabt, aus dem heraus sich eigenständig eine tolle positive Unternehmenskultur entwickelt hat, (3) Versicherungen und Krankenkassen, die mit uns gemeinsam die Projekte umgesetzt haben.

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Ich würde mir da nicht anmaßen, Tipps zu geben. Ich würde zwar rückblickend heute bestimmte Entscheidungen anders treffen, aber das ist dann immer nur auf eine ganz bestimmte unternehmensspezifische Konstellation bezogen.

Ein Fehler wäre aber gewesen: gar nicht erst zu gründen.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Vor der Gründung sollte sich jeder bewusst sein: Der Aufbau eines Unternehmens bedeutet in erster Linie intensive Arbeit

Mit welchen drei Worten würdest Du dich selbst beschreiben?

– Spaß an Freiheit und Verantwortung

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