Appful.io – Eigene native Mobile App für deinen WordPress-Blog

appful.io - Mobile App

Es gibt sicherlich bereits diverse Dienstleister, welche einem WP-Blog in eine Mobile App umwandeln können. Doch die beiden Gründer von Appful.io, Jürgen Ulbrich und Oskar Neumann, wollen sich von der bestehenden Konkurrenz sichtlich abheben. Dies soll mit schickem App-Design, interessanten Features und konkurrenzfähigen Preisen gelingen.

Jürgen – kurz und knapp: Erkläre Eure Geschäftsidee?

appful.io ist ein ausgeklügelter Dienst, der innerhalb von 5 Minuten zur eigenen News / Blog App verhilft ­- ohne Programmierkenntnisse versteht sich. Freelancer und Agenturen sind in der Regel sehr teuer, während andere App Bulider qualitativ zu wünschen übrig lassen.

Wir möchten Apps für Blogs bauen, die von den Lesern geliebt wird. Zusätzlich ist uns wichtig, bei Bedarf mit dem Kunden komplett eigene Designs zu entwickeln, um in allen Fällen und Bedürfnissen den besten Weg zu einer Blog App anbieten zu können.

Was genau war der Auslöser für den Start eines eigenen Business?

Den gab es in der Tat. Ich suchte verzweifelt einen iOS-Entwickler, der für mein Online Magazin apfellike eine App entwickeln sollte. Nachdem mir zwei Entwickler kurzfristig abgesprungen waren, meldete ich mich bei Oskar, der sich einige Wochen vorher mit einem iPhone-Spiel bei meinem Magazin vorgestellt hatte.

Nach dem die Apfellike-App zum großen Erfolg wurde, beschlossen wir, dass wir das auch anderen Bloggern ermöglichen möchten.


Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Im Gegensatz zu Mitbewerbern, legen wir den Fokus auf hohe Qualität, hervorragendes Design und beeindruckend schnelle Ladezeiten. Besonders letzteres erreichen wir mit einem ausgeklügelten Caching-System, welches bislang einzigartig in unserer Branche ist.

Wo seht Ihr die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Unsere primäre Zielgruppe sind sicherlich Blogger aller Größen. Dazu zählt allerdings nicht nur der klassische Blogger, der seinen eigenen WordPress Blog betreibt. Auch Video-Blogger, wie YouTuber, zählen wir zu unserer Zielgruppe.

Mittlerweile richten wir uns allerdings auch an größere Medienhäuser und Verlage, die mit ihren Publikationen kosteneffizient in den App Store starten möchten.

Als Wunschkunden würden wir wahrscheinlich Blogger nennen, die gemeinsam mit uns schnell und nachhaltig wachsen und denen wir die Möglichkeit bieten, das bestmögliche aus dem Medienkanal App herauszuholen.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Wir konnten uns bisher rein mittels Bootstrapping finanzieren, mussten also noch kein externes Kapital aufnehmen. Zwar sind wir darüber sehr glücklich, da wir ohne externen Erwartungsdruck unseren Service soweit perfektionieren konnten.

Allerdings ist es durchaus möglich, dass wir uns in Zukunft dazu entscheiden, einen Investor mit an Bord zu holen.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Momentan refinanzieren wir uns durch eine duale Einnahmequelle. Das ist einerseits die monatliche Gebühr für eine App und andererseits Agenturleistungen, wie spezielle Anpassungen oder Entwicklung von einigen App-Designs.

In Zukunft können wir uns allerdings ebenfalls vorstellen, niedrigere Einsteigerpreise anzubieten und uns dafür an den Werbeeinnahmen zu beteiligen.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Wir hatten das Glück, dass wir bereits sehr früh von vielen großen und kleinen Magazinen aufgegriffen wurden. Besonders erfreulich sind dabei sicherlich Beiträge von t3n oder auch Deutsche Startups.

Welche Vision verfolgt Ihr und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Wir möchten Bloggern, YouTubern und Online-Magazinen ermöglichen, den rasanten Trend hin zum Smartphone und zu nativen Apps erfolgreich zu nutzen und starke, mobile Präsenzen aufzubauen.

Diese Vision in wenigen Jahren im Form von Schlagzeilen lesen, ist mit Sicherheit eine wunderbare Bestätigung.

Auf welche 3 Tools/Komponenten könnt Ihr bei der täglichen Arbeit nicht verzichten und warum?

Auf der einen Seite wäre das sicher eine ToDo Liste, um jederzeit den Überblick zu behalten. Auf der anderen Seite sind auf jeden Fall gute Musik und ein bequemer Bürostuhl unverzichtbar.

Das Appful.io Gründerduo

Das Appful.io Gründerduo Jürgen Ulbrich (links) und Oskar Neumann

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Ich bin überzeugt davon, dass es im Leben darauf ankommt, glücklich und zufrieden zu sein. Dazu gehört für mich meine Ziele zu erreichen. Man würde denken, man könnte sich kleine Ziele setzen, die man sicher erreicht und schon ist man glücklich.

So einfach funktioniert es jedoch nicht – jedenfalls bei mir.

Meiner Meinung nach geht es Gründern beispielsweise nicht allein darum, später finanziell unabhängig zu werden. Vielmehr streben wir in den meisten Fällen nach Erfolg und Anerkennung. Der finanzielle Erfolg ist dann sekundär, allerdings nicht unwichtig.

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Grundzusätzlich muss man viele Fehler selbst gemacht haben, um den nötigen Erfahrungschatz aufzubauen. “Try & Error” ist eine wichtige Vorgehensweise in vielen Bereichen.

Einen Tipp, den ich allerdings geben kann ist, nie Gründer- und Startup-Tipps direkt als Wahrheit zu übernehmen, sondern immer zu reflektieren und mit persönlichen Erfahrungen vergleichen.

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer mindestens einmal gestellt haben?

Bietet mein Produkt einen Mehrwert für den Nutzer und ist dieser auch bereit, dafür Geld zu zahlen?

Mit welchen drei Worten würdest Du sich selbst beschreiben?

kreativ, motiviert, hartnäckig

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