Berufy – Mit Job-Matching Plattform den Traumjob finden

Berufy-Jobplattform

Bei vielen Job-Einstellungen kommt der zwischenmenschliche Aspekt oftmals viel zu kurz. Denn passt der Bewerber doch nicht zu der ausgeschrieben Stelle, geht die Suche für alle Beteiligten wieder von vorn los. Das Unternehmen den perfekten Bewerber und Arbeitssuchende Ihren Traumjob finden, hat sich berufy.de mit der Entwicklung Ihrer Matching-Job-Börse zum Ziel gesetzt.

Wie lässt sich die Idee von Berufy in 3 Sätzen auf den Punkt bringen?

Berufy ist Deutschlands innovativste Job-Plattform, auf der Jobsucher und Arbeitgeber automatisch miteinander gematched werden.

Der Matching-Algorithmus basiert nicht nur auf Fähigkeiten, Bildung und Arbeitserfahrung, sondern auch auf persönlichen Charaktereigenschaften.

So kann sicher gestellt werden, dass neue Mitarbeiter genau in das vorhandene Firmenumfeld passen – auf persönlicher und fachlicher Ebene.

Wann und wo wurde Euer Unternehmen gegründet?

Wir haben uns innerhalb der Startup-Community in London kennen gelernt und Berufy im Sommer letzten Jahres gegründet.

Im späten Herbst haben wir dann unser Team um zwei Mitglieder erweitert, die auch aus Deutschland kommen und die wir ebenfalls in London kennen gelernt haben.

Wie genau entstand die Idee zu Eurem Angebot?

Wir hatten in unserer bisherigen Arbeitslaufbahn immer das Glück, auf zwischenmenschlicher Ebene gut zur geforderten Tätigkeit und zu vorhandenem Team unserer früheren Arbeitgeber zu passen – was leider nicht die Regel ist in Deutschland.

Bei zu vielen Einstellungen wird der zwischenmenschliche Aspekt kaum oder gar nicht berücksichtigt (was oft auch Kostengründe hat).

Wir haben viele Leute getroffen, die sich über Ihre berufliche Situation beschwerten und uns mehr mit der Tatsache befasst, dass ein Großteil der Arbeitnehmer sich nicht in Ihrem Beruf wohl fühlt. Außerdem wissen wir wie schwer es ist als Firma gute Mitarbeiter zu finden.

Deswegen haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir diese Herausforderungen mit technischer Innovation lösen können und berufy.de aufgebaut.

Warum sollen Menschen unbedingt bei Euch nach einen neuen Job suchen – was ist Euer USP?

Der Markt um online Job-Plattformen ist sehr groß aber auch konkurrierend. Dort gibt es mehrere etablierte Firmen – jedoch fehlt es in Deutschland an Innovation im HR-Bereich.

USP Nummer eins ist unser innovativer Matching-Algorithmus – wir sind übrigens die erste und bisher einzige Job-Matching Plattform Deutschlands.

Hier gibt es auch einen besonderen starken Vorteil für Arbeitgeber: Arbeitgeber bekommen nach dem Matching-Vorgang eine Liste von Kandidaten, die basierend auf den Voraussetzungen der Firma ausgewählt wurden.

Es lässt sich exakt erkennen zu wie viel Prozent die Kandidaten auf die Stellenausschreibung passen. Das spart Firmen eine Menge Zeit und Geld.

Einfach eine freie Stelle ausschreiben und die herausgefilterten Kandidaten mit einem Klick kontaktieren.

Unser zweiter USP ist, dass wir auch die persönlichen Charaktereigenschaften berücksichtigen um Jobsuchenden zu helfen, einen Arbeitsplatz zu finden mit Firmenumfeld und neuem Team in dem Sie sich wohlfühlen. Mit dem Job-Matching System bietet Berufy einen signifikanten Mehrwert gegenüber allen anderen Job-Plattformen.

Was ist Eure Wunschzielgruppe, die Ihr mit dem Angebot erreichen wollt?

Unsere Zielgruppe ist sehr breit gefächert, da Berufy für die meisten erwerbsfähigen Menschen nützlich ist und wir wollen da keinen ausschließen.

Wir sind sehr stark in dem Bereich der 18 – 34 jährigen vertreten.Ein Großteil unserer Nutzer befindet sich aber auch zwischen 35 – 54 Jahren und von älteren Leuten wird Berufy ebenfalls genutzt.

Der ideale Berufy-Nutzer ist jemand der verstanden hat wie wichtig es ist glücklich im Leben zu sein und das der Arbeitsplatz darauf einen unglaublich großen Einfluss hat. Jemand der erkennt, dass Arbeit nicht nur ein notwendiges Mittel sein sollte um Geld zu verdienen.

Jemand der eine Arbeitsumgebung sucht, um seine Fähigkeiten und Talente einzubringen und zu erfahren wie schön es ist wirklich etwas zu bewirken und zu merken das man gebraucht wird.

Welche finanziellen Quellen mussten für das Startkapital angezapft werden?

Wir haben beide unsere Hauptberuflichen Tätigkeiten beibehalten um uns selbst zu finanzieren und unsere übrige Zeit in Berufy investiert. Da wir beide aus dem digitalen Bereich kommen und unsere Skills sich gut ergänzen, konnten wir Berufy samt Algorithmus so gut wie selbstständig aufbauen.

Natürlich gab es auch Herausforderungen, die unsere vorhandenen Skills nicht abdecken konnten, aber das wichtigste ist zu erkennen und zu planen welche Fähigkeiten benötigt werden. Dann bringt man sich das bei was einem weiter hilft und fragt auch mal andere Leute um Rat.

Bevor wir für Investoren pitchen, wollten wir zeigen dass unsere Idee funktioniert und es ‚Product-Market Fit‘ gibt. Natürlich dauert es dann alles etwas länger, aber es lohnt sich durchzuhalten.

Wie genau generiert Ihr Geldrückflüsse und wie wird die Plattform seit dem Start angenommen?

Für Arbeitssuchende ist die Nutzung von Berufy komplett kostenlos. Für Arbeitgeber ist es bei Berufy ebenfalls kostenlos Jobs auszuschreiben, das Matching zu benutzen und sich automatisch die geeigneten Kandidaten anzeigen zu lassen. Außerdem kann auf alle Profil-Informationen der gematchten Kandidaten zugegriffen werden.

Erst wenn der Arbeitgeber sich entscheidet die gematchten Kandidaten zu kontaktieren, fällt eine geringe Gebühr an um sämtliche Kontaktdaten freizugeben. Als Aktion ist berufy.de derzeit auch für Arbeitgeber komplett kostenlos zu nutzen.

Am Anfang wollten wir nicht zu schnell wachsen, um unser System noch in Ruhe weiter testen zu können und zusätzliches Feedback umzusetzen. Daher haben wir erst mal nur über Social Media für Berufy Nutzer generiert, was sehr gut angenommen wurde. Jetzt starten wir Berufy noch mehr zu verbreiten.

Welche langfristige Vision verfolgt Ihr und welche Schlagzeile möchtet Ihr unbedingt einmal über das Jobnetzwerk lesen ?

Unsere Vision ist, eines Tages durch die Straßen zu laufen und nur noch Leute zu treffen die Ihren Job mögen und gerne zur Arbeit gehen. Natürlich ist das ein ambitioniertes Ziel und unser derzeitiges MVP hat noch einigen Spielraum nach oben.

Wir haben noch viele Ideen umzusetzen aber wir sind auf einem guten Weg und wollen so viel wie möglich beitragen um dieses Ziel zu erreichen. Bald werden neue Funktionen kommen, die Menschen bereits früher unterstützen den für Sie am besten passenden Berufsweg einzuschlagen. Details werden wir da momentan noch nicht verraten.

Eine tolle Schlagzeile wäre der Bericht über Erfolgsgeschichten. Über Leute die Ihren Traumjob mit Berufy gefunden haben und über Teams in Firmen, mit einem tollen Zusammenhalt, die gerne miteinander arbeiten.

Gibt es bereits erste Erfolge in Sachen Bekanntheit und welche Aktionen sind für das aktuelle Jahr diesbezüglich geplant?

Wir sind derzeitig stark in Kontakt mit mehreren Magazinen, Zeitungen und Blogs – da wird bald einiges kommen. Außerdem planen wir gerade mehrere Kooperationen mit größeren Firmen und Organisationen um einige der besten verfügbaren Jobs Deutschlands über Berufy vermitteln zu können.

Wir haben uns auch noch etwas besonderes speziell für Deutsche Startups ausgedacht.  Im Laufe der nächsten Wochen wird es dazu wahrscheinlich einige Bekanntgaben geben.

Welche Empfehlung würdet Ihr jungen Unternehmern unbedingt mit auf Ihren steinigen Weg geben?

Ausführung ist natürlich das was zählt, aber ohne sorgfältige Planung geht auch nichts. Am allerwichtigsten ist es hier Prioritäten zu setzen und nicht zu versuchen alles auf einmal zu schaffen.

Ich finde das ist eines der schwierigsten Dinge für mich. Man darf hier nicht zu perfektionistisch sein und muss einige Sachen zurück stellen. Man sollte auch immer aufpassen sich genug Freizeit und Schlaf zu nehmen – nicht alleine wegen der physischen Erholung, sondern auch um den Kopf frei zu bekommen und Raum zu schaffen für neue Kreativität.

Ein weiterer Punkt, den ich selbst lernen musste, ist wirklich nicht alles alleine zu versuchen sondern sich öfters von anderen helfen zu lassen. Bzw. immer zu überlegen ob es Sinn macht, wenn man kein Experte ist, die Arbeiten an andere abzugeben oder sich selber damit durchzuschlagen.

Jeder Mensch hat nur 24h Stunden pro Tag und es ist oft effektiver diese Zeit für etwas zu nutzen in dem man wirklich gut ist und als sich mit Dingen herum zu schlagen, die andere viel effektiver erledigen können. Das wichtigste ist aber immer noch, dass man Spaß an dem hat was man tut.

Zum Schluss ein paar Worte zum Team und den persönlichen Werdegang?

Das Gründungsteam besteht aus Nihal Thamby und Maxim Kahlert.

Nihal Thamby ist Senior Web Developer in London mit langjähriger internationaler Erfahrung in den Bereichen Electronic Egineering, IT, Network Security und Experte moderner Programmiersprachen. Nihal ist unser CTO bei Berufy, unsere Schaltzentrale und Übersetzer von Ideen in Technologie.

Maxim arbeitet mit eigener Firma Startupface als Designer in London. Tätigkeitsfelder Branding, Grafik-/Webdesign, User Interface & User Experience, Produktentwicklung für Mobile Apps und Online-Software – spezialisiert auf Startups. Bei Berufy ist er verantwortlich für Branding, Management und Communication.

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