Dienstfreistellung oder mehr Freizeit während der Vollzeitbeschäftigung

Zeitwertkonto

Man könnte beinahe von einem absoluten Traum sprechen, wenn man sich die Berichterstattung sowie die Überschrift genauer ansieht.

In Wahrheit ist es wohl tatsächlich jedermanns Traum, viel Freizeit und zur gleichen Zeit auch noch einen Vollzeitjob zu haben. Damit könnte man auch zum Ausdruck bringen, dass es im Prinzip um die Möglichkeit eines voll bezahlten Jobs geht und gleichzeitig viel Freizeit zur Verfügung zu haben.

Wie man sich diese beiden Dinge verbinden lässt, liegt allerdings auf einem anderen Pfad. In Wahrheit wäre wohl ein Lottosechser die beste Lösung. Leider ist dieses Glück nur den wenigsten Menschen vergönnt und die meisten Menschen können hiervon nur ein Lied singen.

Interessanterweise geht es in diesem Zusammenhang auch darum, die Möglichkeiten für dieses Unterfangen rechtzeitig auszuloten. Die notwendige Planungsarbeit vorausgesetzt, lässt sich dieses Unterfangen aber tatsächlich in der Realität sehr leicht umsetzen.

Man denke zum Beispiel nur daran, viel Geld während des gesamten Arbeitslebens anzusparen und sich ein Jahr unbezahlten Urlaub zu nehmen. Sogenannte Sabbaticals sind im Trend und viele Unternehmen erkennen sogar den Vorteil für sich und ihre Mitarbeiter darin, wenn sie voll motiviert nach einem Jahr wieder im Betrieb Fuß fassen.

Es fließen neue Ideen ein und der Arbeitsprozess schreitet zügig voran. 

Das Modell der Zeitwertkonten als flexibles Planungs-Tool zur Steuerung von mehr Freizeit

Es werden unterschiedliche Modelle angeboten, aber das Modell der Zeitwertkonten hat sich in der Praxis sehr bewährt. Die Finanzierung der Freistellung stellt jedoch meist das Problem in der Praxis dar.

Eine weitere Möglichkeit eines längeren Freistellungszeitraums findet man in der Form von Zeitwertkonten, wie es etwa beim Angebot der Zeitwertkonten bei Audalis-Zeitwertkonten angeboten wird.

Damit lässt sich vieles integrieren und finanziell stark planen. Zum Beispiel kann die längere Freistellung über eine Elternzeit oder das bereits weiter oben angesprochene Sabbatical finanziert und in Anspruch genommen werden.

Wenn man zum Beispiel eine längere Weiterbildung plant oder im Abschluss eines gesamten Zyklus es steht, dann lässt sich dieses freie Jahr stressfrei einplanen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den wohl verdienten Ruhestand bereits früher antreten zu können und damit die Planung für die Pension bereits früher vornehmen zu können.

Gerade die Altersteilzeit ist ein viel und gut erprobtes Modell, welches häufig in Anspruch genommen wird. Man sieht also anhand der verschiedenen Modelle, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, wie sich eine längere Freistellungszeit sinnvoll nutzen lässt.

Es scheitert eher an den Finanzierungsvarianten aber dank der oben angesprochenen Zeitwertkonten ist es eine leichte Sache. Es lassen sich zum Beispiel frühzeitig die Zeitwertguthaben ansparen. Wie das Modell der Zeitwertkonten genau funktioniert, soll im nächsten Kapitel kurz beschrieben werden.

Hier erkennst du gut, dass es einen Grund hat, warum sich so viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen für das Modell der Zeitwertkonten im Berufsalltag entscheiden. 

Wie funktioniert das Modell der Zeitwertkonten

Wer einen längeren Freistellungszeitraum finanzieren möchte, hat mit dem Modell des Zeitwertkontos eine sehr elegante Option. Man kann die erfasste Arbeitszeit, die während eines Arbeitsjahres geleistet wird, in Form eines Zeitwertguthabens stehenlassen.

Damit verbunden ist ein großer Vorteil.

Erstens lässt man sich damit auch nachfolgend verschiedene Bereiche offen und kann so flexibel in die Zukunft blicken, zweitens lässt sich bei rechtzeitiger Planung auch ein enormer Zeitpolster aufbauen. Das oben besprochene Arbeitsjahr ist damit auch schon beschlossene Sache.

Zusammen mit der Nutzung des jährlichen Urlaubsanspruchs kommt man als Dienstnehmer zu einer enormen Summe an Zeitwert, der sich flexibel nutzen lässt. Es gibt auch Modelle, wo Zinsen auf das angesparte Zeitguthaben bezahlt werden.

In Zusammenarbeit mit renommierten Versicherungsunternehmen lassen sich so die Zeitwertguthaben nochmals steigern. Wer den Effekt einer Zinseszinsrechnung kennt, weiß damit auch, wie sehr sich diese Berechnung in positiver Hinsicht auf das eigene Zeitwertguthaben auswirken kann.

Interessant ist auch der Aspekt, dass das Zeitwertkonto nicht an einen bestimmten Arbeitgeber gebunden ist. Es lässt sich durchwegs zu einem neuen Dienstgeber übertragen. Bei einem Wechsel des Dienstgebers geht es also auch nicht verloren, sondern lässt sich einfach und transparent auf den neuen Dienstgeber übertragen. 

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