DogsSense – Revolutionäre Fürsorge für Lebenslang Gesunde Hunde

DogsSense Gesundheitsvorsorge für Hunde

Sie lieben Ihren Hund? Dann wissen sie auch ab sofort, ob es ihm gut geht. Denn mit DogsSense kann Ihr Vierbeiner fortlaufend überwacht werden. Um den Sensor zur vollständigen Marktreife zu bringen und Kundenwünsche mit einfliesen zu lassen, haben die drei Gründer jetzt eine Crowdfundig-Kampagne auf Indiegogo angeschoben.

Frau Thiess, kurz und knapp: Erklären Sie Ihre Geschäftsidee?

Unsere Idee ist es, die Gesundheitsvorsorge für Tiere zu revolutionieren. Über einen innovativen Sensor messen wir kontaktlos verschiedene Vitaldaten zur Gesundheitsüberwachung und Frühindikation von Krankheiten.

Unser erstes Produkt DogsSense ist ein Naturlederhalsband, in das die Sensorik modular eingefügt wird. Die Daten können dem Hundehalter dann auf dem Smartphone dargestellt werden.

Es ist zudem möglich, diese dann dem Tierarzt freizugegeben, sodass dieser eine fundierte datenbasierte Behandlung durchführen kann. Über die Sammlung der Daten revolutionieren wir so auch langfristig die Früherkennung und Diagnose von Krankheiten bei Tieren.

Was genau war der Auslöser für den Start eines eigenen Business?

Alle drei Gründer haben vorher bereits unternehmerische Erfahrungen gesammelt. Unser Techie Sascha war vor DogsSense bereits in verschiedenen Start-ups involviert und hat insbesondere bei technischen Fragestellungen unterstützt. Er ist der geborene Erfinder und Tüftler mit Studienhintergrund Embedded Systems.

Arik ist der Wirtschaftler, der sich um Finanzen und rechtliche Aspekte kümmert. Er hat vorher bereits eine Firma gegründet und behandelt in seiner Dissertation an der Uni St.Gallen „Entrepreneurial Leadership“.

Und ich stehe fachlich dazwischen, habe BWL mit Elektrotechnik an der TU München studiert und danach das Gründerzentrum der Uni St.Gallen mit aufgebaut und zwei Jahre geleitet. Ich war also die letzten Jahre immer von Gründern umgeben und habe zahlreiche von Ihnen gecoacht, da packt es einen dann natürlich irgendwann auch selbst.


 
Was macht Ihr Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Wir bringen die Gesundheitsvorsorge und Behandlung von Tieren – insbesondere derzeit von Hunden – auf ein ganz neues Level.

Die kontaktlose, zuverlässige und äußerst detaillierte Messung auf medizinischem Niveau von u.a. Herzrate, Körpertemperatur, Körperbewegungen, Aktivität, Hechelrate,… ermöglicht nicht nur dem Hundehalter einen einmaligen Einblick in das Wohlergehen des Hundes.

Man erhält nicht nur die Sicherheit, dass alles in Ordnung ist, sondern gibt auch dem Tierarzt fundierte Daten an die Hand, die bereits vor der ersten Untersuchung zu Rate gezogen werden können.

Das geht weit über jegliche Gadgets und Wearables hinaus, die im Tierbereich verfügbar sind.

Wo sehen Sie Ihre Zielgruppe bzw. wer sind Ihre Wunschkunden?

Langfristig sehen wir unsere Hauptzielgruppe bei den Veterinären, die die Sensorik eingebunden in eine Halterung einerseits an Kunden ausgeben können zur kontinuierlichen Überwachung im Krankheitsfall und besseren und fundierten Behandlung.

Wir gehen aber bereits jetzt auch auf die Endkonsumenten (Hundebesitzer) zu, die den Wunsch haben, besser über das Wohlergehen des Hundes Bescheid zu wissen.

Um einen noch besseren Einblick in deren Wünsche und Probleme zu bekommen, haben wir auch eine Crowdfunding-Kampagne für Vorbestellungen auf Indiegogo gestartet. Das ist für den End-User natürlich auch viel günstiger, als später über den Tierarzt.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Wir sind seit einem Jahr aktiv an der Entwicklung dran, im September 2014 hat sich das Team formiert.

Wir testen und arbeiten derzeit mit dem dritten funktionsfähigen Prototyp und haben Kooperationen abgeschlossen für die Entwicklungsfinalisierung und Produktion.

Bisher haben wir rund 50.000 € ausgegeben, aus unseren verfügbaren Mitteln und familiärer Unterstützung.

Die Finalisierung der Entwicklung würden wir gerne über die derzeitige Indiegogo-Kampagne finanzieren und wir sind auch bereits in Gesprächen mit Investoren, um die Wachstumsziele dieses und nächstes Jahr mit größerer finanzieller Unterstützung realisieren zu können.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Wir haben bereits mehrere Wettbewerbe gewonnen und hoffen jetzt auf eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne.

Gesundheitsvorsorge für Hunde

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Hoffentlich startups.com! :)

Ansonsten war jede Pressmitteilung, die mit Preisgewinnen verbunden war, immer recht erfolgreich.

Social Media läuft auch gut und wir bekommen dort viele Einblicke und Rückmeldungen von (potentiellen) Kunden.

Außerdem haben wir vor der Kampagne ganz klassisch tausende Flyer zum Beispiel auf Hundemessen verteilt. Dieser direkte Kundenkontakt war sehr wertvoll.
Welche Vision verfolgen Sie und welche Schlagzeile würden Sie gern mal über Ihr Unternehmen lesen?

Wir möchten die Gesundheitsvorsorge und -fürsorge für Tiere revolutionieren, für die Tierärzte aber auch für die Tierhalter.

Langfristig würde uns freuen, wenn wir kostengünstigere Behandlungen von Tieren ermöglichen können und damit auch Impact ausserhalb dem finanziellen Bereich ermöglichen.

Unsere Vision: „lifelong healthy animals“

Auf welche 3 Tools/Komponenten können Sie bei der täglichen Arbeit nicht verzichten und warum?

Zunächst unsere Cloud auf dem eigenen Server, das ist einfach genial, wenn alle Dokumente bei jedem auf allen Geräten immer aktuell sind und nicht ständig verschickt werden müssen.

Da wir alle drei viel unterwegs sind läuft auch viel über Chats für kurze Updates und zu Beginn haben wir mit dem HVB Gründungsplaner für die Financials gearbeitet.

Der war super, um einen ersten finanziellen Überblick zu bekommen und zu planen.

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Mein Traum ist es, langfristig für ein Projekt / Start-up zu arbeiten, hinter dem ich zu 100% stehe und mit Menschen, die nicht nur Arbeitskollegen sind.

Da macht es auch nichts aus, wenn die Woche mal 70 oder 80 Arbeitsstunden hat oder es nachts lange geht.

Welchen Fehler würden Sie aus ihrer Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Zu ungeduldig zu sein. Wir waren immer sehr motiviert und sind in dem einen Jahr extrem weit gekommen, das hören wir auch oft.

Trotzdem dauert alles immer viel länger als gedacht und man darf nicht zu knapp kalkulieren. Es passieren ständig Dinge, die man nicht unbedingt beeinflussen oder vorhersehen kann und die einen auch mal im Zeitplan zurückwerfen.

Zudem sollte man auf eine sorgfältige Auswahl von Mitarbeitern und Partnern achten und sich vorab sehr klar die Erwartungen und Anforderungen bewusst machen.

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer mindestens einmal gestellt haben?

Eigentlich ständig: wer ist der Kunde und was will er?

Mit welchen drei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

Zielorientiert, Humorvoll, Motiviert

 

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