GoButler kommt per SMS – wie die Zukunft im Service aussieht

GoButler_SMS-Service

Die Idee zum SMS-Butler-Dienst hat Gründer Navid Hadzaad in New York gesehen. Er hilft bei allen Dingen, die man via Internet problemlos selbst erledigen kann, aber gerade keine Lust dazu hat. Wieder hier, wurde GoButler mit nur 48 Stunden Vorlaufzeit gegründet. Und bereits nach wenigen Tagen gehen die Anfragen per SMS in Minutentakt ein.

Erklären Sie Ihre Geschäftsidee?

GoButler erledigt bequem per SMS alltägliche und nicht-alltägliche Dinge für unsere Nutzer – wir kümmern uns um Essensbestellungen, Reisebuchungen oder auch die Recherche und Bestellung des nächsten Laptops.

Für unsere Nutzer sehen wir uns als persönlichen Assistenten, der 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr verfügbar ist – per SMS aber trotzdem persönlich.

Was genau war der Auslöser für den Start eines eigenen Business?

Die intrinsische Motivation unsererseits, Menschen das Leben zu erleichtern und fundamentale Verhaltensweisen zu verändern.

Was macht Ihr Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Es gab für Nutzer noch nie einen bequemeren Weg, Dinge für sich erledigen zu lassen.

Wo sehen Sie Ihre Zielgruppe bzw. wer sind Ihre Wunschkunden?

Wir sehen uns als „Volks-Butler“ – als Butler für jedermann.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Es wurde eine sechsstellige Summe investiert – die Vorlaufzeit betrug etwa 48 Stunden.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Wir sehen grundsätzlich zwei wertvolle Hebel in dem Geschäftsmodell, welche sich langfristig individuell als auch in Kombination miteinander entwickeln können.

Der erste Hebel ist der offensichtlichste, nämlich der auf der Kundenseite: Man lässt Kunden für unseren Service und Mehrwert eine kleine Provision, abhängig vom Auftragsvolumen, bezahlen. Unsere Nutzer vertrauen uns und wir empfehlen ihnen schlussendlich welcher Anbieter der passendste für den jeweiligen Auftrag ist.

Wenn man versteht, wie E-Commerce funktioniert, und wie viel Geld Reiseportale oder Portale für Essensbestellung – um nur zwei der dutzenden Beispiele zu nennen –  dafür ausgeben, Kunden zu gewinnen, versteht man, welch enormer Wert hinter unserer Dienstleistung steckt.

Schon jetzt kommen die großen Namen der Industrien auf uns zu – sie verstehen, dass sie nicht an uns vorbeikommen, wenn in naher Zukunft tausende Bestellungen in ihrem jeweiligen Markt über uns laufen.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Für den größten Bekanntheitsschub sorgte bisher keine PR-Aktion, sondern die Erfahrungen die Kunden mit unserem Service hatten und über Mund-zu-Mund-Propoganda gestreut haben. Das Produkt steht über allem.

Welche Vision verfolgen Sie und welche Schlagzeile würden Sie gern mal über Ihr Unternehmen lesen?

GoButler – die eine App, die alles erledigt.

Auf welche 3 Tools/Komponenten können Sie bei der täglichen Arbeit nicht verzichten und warum?

Das lässt sich leider nicht auf drei herunterbrechen.

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Erfolg ist für mich, wenn man Dinge vorantreibt – ob Projekte von Erfolg geprägt sind oder nicht, ist meist von zahlreichen Faktoren abhängig.

Viele davon sind nicht wirklich beeinflussbar. Man sollte aber selbst stets sein bestmögliches geben, um nicht das „Bottle-Neck“ zu sein.“

Welchen Fehler würden Sie aus ihrer Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Uns gibt es ja erst seit sechs Wochen – zum Glück haben wir bisher noch nicht viel falsch gemacht. Das liegt daran, dass wir uns intensiv mit jeder noch so kleinen Herausforderungen befassen und insbesondere Ratschläge zu Themen einholen, bei denen wir selbst nicht Experten sind.

Das "GoButler"-Team von links nach rechts: Maximilian Deilmann, Jens Urbaniak, Joko Winterscheidt, Navid Hadzaad

Das „GoButler“-Team von links nach rechts: Maximilian Deilmann, Jens Urbaniak, Joko Winterscheidt, Navid Hadzaad

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer mindestens einmal gestellt haben?

Löse ich wirklich ein Problem? Gibt es eine reelle Nachfrage nach meinem Produkt?

Mit welchen drei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

So leid es mir tut, in so etwas bin ich wirklich nicht gut. Da müssen Sie andere Fragen …

1 Kommentar zu "GoButler kommt per SMS – wie die Zukunft im Service aussieht"

  1. Am vergangenen Wochenende war ich in Baunatal auf einer Automobilausstellung und wollte eigentlich am Abend wieder zurückreisen und am nächsten Tag anreisen. Doch dann entschied ich mich spontan für ein Hotel. Da ich aber keine Zeit zur Suche und Buchung hatte, stellte ich eine Anfrage über GuButler und wurde fündig. Zudem zu einem fairen Preis. Werde den Dienst weiterhin testen und bin gespannt, ob dieser meinen Erwartungen gerecht wird.

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