GradeView – Umfangreiches Notenvergleichssystem für Akademiker

GradeView-Notensystem

GradeView ist eine kostenlose Web-App für Bachelor- und Masterstudenten, mit der Sie sich ohne große Mühe im eigenen Noten-Wirr-Warr zurechtfinden können. Was das Programm so Alles kann und wie es überhaupt zu dessen Entwicklung kam, erklärt Max Weber, die eine Hälfte des Gründerduos.

Was genau verbirgt sich hinter GradeView?

GradeView ist das Tool, mit dem Studierende zum einen ihre Noten managen, zum anderen sich anonym mit ihren Kommilitonen an ihrer Hochschule vergleichen und am Ende des Tages auf Basis ihres Profils passende Stellenanzeigen erhalten.

Jetzt denkt man vielleich: „Hm, meine Noten kann ich doch auch mit Excel verwalten?“. Stimmt, aber GradeView bietet eine Menge Zusatzfeatures, die bei Excel nicht am Start sind (oder umständlich nach zubauen sind).

Neben einer schönen grafischen Entwicklung der Noten, kann man z.B. erfahren, welchen Notendurchschnitt man auf jeden Fall schon sicher hat bzw. was der beste Durchschnitt ist, den man im Studium noch erreichen kann.

Beim Vergleich kann man nicht nur sehen, wie man bezogen auf die Noten im Vergleich zu seinen Kommilitonen dasteht, sondern man sieht z.B. auch, wie viel Praxis- oder Auslandserfahrung seine Kommilitonen in seinem Studiengang gemacht haben.

Natürlich ist das alles anonym.

Gab es einen ganz persönlichen Auslöser, um die Idee einer Notenverwaltungs-Plattform zu starten?

Im Rahmen meines Bachelor- und Masterstudiums habe ich festgestellt, dass ich nicht der einzige bin, der seine Noten in einem Excelsheet verwaltet. Nahezu jeder in meinem Jahrgang war in Excel mit seinen Noten aktiv.

Zum anderen hat man sich natürlich schon in der Grundschule gefragt, wie man im Vergleich zur Klasse dasteht.

Damit war die Idee für GradeView geboren: Ein Tool, mit dem man einfach seine Noten verwalten kann und darüber hinaus erfährt, wie man im Vergleich zu seinen Kommilitonen dasteht.

Wie genau funktioniert die Plattform für Studenten?

1. Studierende tragen ihre Noten ein und nutzen alle wichtigen Funktionen zur Notenverwaltung.

2. Studierende erfahren sofort, wie sie im Vergleich zu ihren Kommilitonen dastehen. Dabei werden nicht nur Noten, sondern z.B. auch Studiengeschwindigkeit und Praxisorientierung miteinander verglichen.


 

Wie viel Studenten nutzen diesen Service bereits und welche Studiengänge stehen in der User-Rangliste ganz oben?

Inzwischen sind knapp 45.000 Studierende registriert. Besonders beliebt ist Gradeview bei Studierenden aus wirtschaftswissenschaftlichen, technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen.

Ihr seit als Gründerduo, also ohne großes Team gestartet. Wie genau ergänzen sich Eure Fähigkeiten?

Jonas (26) hält einen Bachelor im Maschinenbau der TU Darmstadt und ist seit Jahren in der Webentwicklung tätig und kümmert sich um alle technischen Belange bei uns.

Ich (25) habe einen Bachelor und Master BWL an der Universität Passau gemacht und bin der Mann für alle betriebswirtschaftlichen Fragestellungen.

Gab es noch zusätzlich Komponenten, welche von außen hinzugekauft werden mussten?

Ja, für die Entwicklung der Apps haben wir uns Unterstützung von Freelancern eingekauft.

Das hätten wir alleine in absehbarer Zeit einfach nicht stemmen können.

Ansonsten haben wir keine Komponenten von außen zugekauft.

Auf welche Einnahmequellen setzt Euer Notenvergleichsportal?

Für Studenten ist GradeView komplett kostenfrei. Unternehmen bezahlen dafür, dass sie sich zielgerichtet mittels Unternehmensprofilen und Stellenanzeigen bei Studierenden platzieren können.

D.h. wir monetarisieren über Employer-Branding und Recruiting. Wir freuen uns, dass inzwischen einige namhafte Unternehmen bei uns aktiv sind.

Ihr seid noch als Studenten gestartet. Da hat man in der Regel viel Zeit und wenig Geld. Wie hoch war die Geldsumme, welche zum Unternehmenstart zur Verfügung stand?

Wir waren von Anfang an sehr schlank aufgestellt. D.h. wir hatten zunächst keine Angestellten und haben alles selbst gemacht.

Entsprechend konnten wir mit wenigen Tausend Euro starten.

Welche langfristige Vision verfolgt Ihr und welche Schlagzeile möchtet Ihr unbedingt einmal über GradeView lesen?

Langfristig ist die Vision, dass GradeView nicht nur Marktführer in Deutschland, sondern auch Europa wird. Da das Bachelor- Mastersystem ja nicht nur in Deutschland genutzt wird, haben wir dafür beste Voraussetzungen.

Eine tolle Schlagzeile wäre: „Warum 5 Millionen Studenten sich miteinander vergleichen“.

Welche Marketingaktivitäten haben in den vergangenen Monaten am meisten zum Unternehmenswachstum beigetragen?

Laut unserer Auswertung mit Similiarweb gibt es bei uns nicht DEN Marketingkanal. Neben einer großen Anzahl an Usern die direkt „www.gradeview.de“ eingeben (Word-of-mouth und Wiederkehrende Nutzer), generieren wir auch gute Registrierungen über unsere PR Arbeit, SEO Aktivität und soziale Netzwerke. Im Displaygeschäft sind wir bislang nicht aktiv.

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