Hanf-Marktplatz Cannaable – das deutsche Amazon für Cannabis-Produkte

Cannaable Hanf

Sascha Wiebelt (links) und Florian Bein haben mit Cannaable den ersten deutschen Online Hanf-Marktplatz ins Leben gerufen. Darüber können Händler ihre Hanf-Produkte legal vertreiben. Für Kunden bietet der digitale Marktplatz eine zentrale Anlaufstelle mit breiter Produktvielfalt. Mehr dazu direkt von den beiden Gründern.

Sascha & Florian, kurz und knapp: Erklärt Eure Geschäftsidee?

Cannaable ist deutschlands erster Nischen-Marktplatz für Cannabis-Produkte, auf dem Hersteller & Händler mit Kunden/Konsumenten vernetzt werden. Wir sind somit der digitale Partner zwischen den beiden Parteien und bieten sowohl für den Händler, als auch für den Kunden signifikante Vorteile. 

Während Händler von unserer Marketingstrategie profitieren, hat der Kunde die Möglichkeit alle Produkte zentral bei uns vorzufinden und kann ein einwandfreies Shoppingerlebnis in unserem „one-stop-shop“ genießen. 

Auch profitiert der Kunde davon, dass wir Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten, bspw. im Hinblick auf die Qualität, für unsere Produkte schaffen. Quasi treten wir als „Amazon für Cannabis“ auf.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Das Projekt entstand im Mai 2019 aus unzähligen Erzählungen und Gesprächen zwischen uns beiden, Florian und Sascha. Wir haben uns explizit für diese Nische entschieden, da im Markt gerade jetzt ein Umdenken bevorsteht. 

Die typische Schulmedizin wird hinterfragt, die Menschen öffnen sich für Alternativen und die Nutzpflanze Hanf steht hier u.a. an prominenter Stelle. Durch verschiedene Berührungspunkte im Bereich der Komplementärmedizin und durch das Erkennen einer generellen Vermarktungsschwierigkeit von hanfhaltigen Produkten wurde unser Ansatz, hier einen Mehrwert schaffe zu wollen, gefestigt. 

Aus vielen kleinen Faktoren entstand etwas Großes: Cannaable, mit einem unfassbaren Team, bestehend aus uns Sascha Wiebelt & Florian Bein, Lars Bauer, Luca Stulier, Marco und Mike Becker.

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Unser Geschäftsmodell ist insofern einzigartig, als das wir zusätzlich zu den bereits erwähnten Dingen, derzeit keine Wettbewerber haben. 

Im Bereich der Nischenmarktplätze sind wir in Deutschland der erste Marktplatz der sich dem Thema Hanf gewidmet hat. Mit Marktplatz meinen wir bewusst einen solchen, der ein eigenes Händlerbackend besitzt. 

Diese Position verschafft uns und den Händlern vielerlei Möglichkeiten der Zusammenarbeit. 

Da wir um den Marktplatz herum weitere Seiten, wie bspw. unseren „Cannaable-Po(t)cast“ oder unseren Blog „Das Hanfblatt“ betreiben, eröffnen wir Händlern zusätzliche Kanäle, über die sie Ihre Brand aufbauen können. 

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Unsere Zielgruppe richtig sich generell an jene, die sich mit dem Mehrwert des Hanfs beschäftigen. Dies sind vor allem aber alternativ denkende, bio-affine, gesundheitsbewusste Menschen. 

Das Alter eines CBD Nutzers wird derzeit noch auf 40+ geschätzt, jedoch verschiebt sich der Markt immer mehr. Mittlerweile haben wir viele Käufer unter 30.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Die Gründung sowie die Startphase haben wir selbst finanziert. Aktuell führen wir jedoch Gespräche mit potenziellen Investoren und Business Angels und befinden uns gerade in der Phase, einen passenden Partner für unser Unternehmen zu finden. 

Mit diesem wollen wir dann gemeinsam weiter wachsen und unsere mehrstufige Strategie realisieren. 

Im nächsten Step geht es jetzt darum, genügend Kundschaft und Traffic auf unserem Marktplatz zu generieren. Um unsere Wachstumsstrategie zu realisieren sind wird offen für jede Kontaktaufnahme möglicher Partner oder Kooperationen. 

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchem Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Wir generieren Einnahmen in dem wir für die Händler mehrere Preispakete anbieten. 

Einmal haben wir ein Performance-Paket, welches die Händler zum Listen Ihrer Produkte und zusätzlich zur Teilnahme an Social-Media-Posts oder Newsletter-Marketing berechtigt. 

Dieses Performance-Paket geht dann mit einer klassischen Provision und einer Grundgebühr einher. Das abgespeckte Starter-Paket basiert auf einer leicht höheren Provision, dafür entfällt die monatliche Grundgebühr und die zusätzlichen Benefits, wie das oben erwähnte Newsletter-Marketing oder die SM-Posts.

Zudem ist der Marktplatz monetarisiert und es können bspw. Startseitenplatzierungen für Produkte oder Bannerwerbung erworben werden. Auch bieten wir den Händlern die Möglichkeit Content über unseren Blog „Das Hanfblatt“ zu veröffentlichen.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Unser Marketing ist sehr Performance-Marketing lastig (vor allem im Bereich Google & Social Media). Wir haben ein einzigartiges Marketingkonzept entwickelt, welches Bereiche wie Google, Facebook, Instagram, Affiliate und alle andere Online-Marketing-Netzwerke vereint. 

Kombiniert wird das Online-Marketing mit dem richtigen PR-Marketing und unserem Hanfblatt, dem Hanf Blog für alles rund um das Thema Cannabis, sowie den dazugehörigen Hanf-Produktvorstellungen auf der Cannaable-Produktvorstellungsseite. 

Als junges Startup würden wir somit behaupten, das unser Werbemix im Gesamten zu einem hohen Bekanntheitsgrad führt – weswegen wir uns umso mehr freuen, auch hier bei „Mein Startup.com” berichten zu dürfen.

Welche Vision verfolgt Ihr und welche Schlagzeile würdet Ihr gern mal über das Unternehmen lesen?

Die Vision wäre es, die Händler immer weiter zu entlasten und auf der anderen Seite den Kunden immer mehr Mehrwerte anzubieten. Damit verbunden ist also nicht nur ein kommerzielles, sondern auch das Ziel etwas „Besonderes“ zu erschaffen.

Die daraus resultierende Mischung einer Schlagzeile wäre für uns also:

„…Cannaable verzeichnet 7-stellige Umsätze und rückt die nachhaltige und polarisierende Hanfpflanze in ein neues, besseres Licht….“

Auf welche 3 Tools/Apps kann bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichtet werden und warum?

Handy, Notebook und die AirPods – alles Tools welche vor allem als digitales Startup unerlässlich sind.

Was bedeutet für Euch persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Erfolg bedeutet für uns gemeinsam an etwas zu glauben und nach ein paar Hürden oder Rückschlägen nicht aufzugeben, sondern umzudenken.

Ein funktionales Team oder ein zuverlässiger Partner, mit welchem auf einer Ebene gearbeitet wird, sind somit unerlässlich und essentiell.

Welchen Fehler würdet Ihr aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Macht nicht den Fehler und unterschätzt den Zeit- und Arbeitsaufwand einer Gründung und eines Startups generell. Seid mit dem Herzen dabei. Es ist wichtig, sich zu 100 Prozent mit dem, was man tut, zu identifizieren. 

Wenn das der Fall ist, dann einfach machen. Groß denken, aber die To Do’s schrittweise oder nach Prioritäten erledigen und fokussiert bleiben.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Bin ich bereit die „Extra-Meile“ zu gehen, ohne vorher aufzugeben?

Mit welchen drei Worten würdet Ihr Euch selbst beschreiben?

Uns beide als Gründer-Duo würden wir wie folgt beschreiben:

– motiviert, wissbegierig, unermüdlich

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