INK LINKS bietet handgeschriebene Karten als kostengünstiges & hoch effektives Kundenbindungselement

Kundenbindung mit Karten

Mit einer Leserate von über 90 % schlägt Handschrift jede andere schriftliche Kommunikationsform, wie bspw. Flyer oder E-Mails. Dies macht sich das Startup INK LINKS zu Nutze und lässt für seine Kunden Roboter automatisierte handschriftliche Karten schreiben, welche dann mit auf die Reise gehen. Doch mehr dazu vom Gründer Maximilian Krist.

Maximilian, kurz und knapp: Erkläre Deine Geschäftsidee?

Bei INK LINKS unterstützen wir Onlinehändler dabei, mit ihren Kunden auf äußerst persönliche und wertschätzende Weise zu kommunizieren und so die Kundenbindung zu steigern. 

Roboter schreiben hierfür automatisiert handschriftliche Karten mit Füller und Tinte. Diese legen die Händler ihren Versandpaketen bei, um sich bei ihren Kunden für die Bestellung zu bedanken. Hinzu kommt noch der emotionale Aspekt, den handschriftliche Nachrichten vermitteln. 

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Die Idee zu INK LINKS kam aus einem Eigenbedarf heraus. Denn ich habe bereits während meines Studiums einen Online-Handel gegründet. Dabei habe ich gemerkt, dass der Versandhandel gegenüber dem stationären Handel viele Vorteile für den Händler hat – jedoch auch einen entscheidenden Nachteil. 

Der persönliche Kontakt mit den Kunden ist im Online-Handel schwer möglich, was eine gute Kundenbindung deutlich erschwert. So habe ich testweise selbst von Hand Paketbeileger geschrieben, um meinen Kunden Wertschätzung zu vermitteln.

Nach überwältigender Resonanz meiner damaligen Kunden entwickelte ich dann eine Lösung, um handschriftliche Karten skalierbar zu schreiben. Nachdem auch befreundete Versandhändler begeistert von der Idee waren und handschriftliche Paketbeileger bei mir bestellten, entschloss ich mich INK LINKS zu gründen.

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Die Vorteile gegenüber gedruckten Beilegern liegen klar auf der Hand. Während gedruckte Flyer meist ungelesen in den Papierkorb wandern, werden handschriftliche Karten fast immer gelesen. 

Ein weiterer Punkt ist die Wertschätzung, die Handschrift im Gegensatz zu Druck vermittelt. Auch Versuche Handschrift zu drucken werden selbst von Laien schnell entlarvt, denn echte Stifte führen beim Schreiben ein gewisses Eigenleben und machen so jedes Schriftstück zum Unikat. Das kann beim Druck nur ansatzweise nachgeahmt werden.

Kurz und knapp: Wir erzielen den gleichen Effekt wie Handschrift von Menschenhand, jedoch zu einem Bruchteil der Kosten.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Unsere Zielgruppe reicht von kleinen Startups, die ihre Produkte über das Internet verkaufen, bis zu großen Versandhändlern.

Auch, wenn wir uns auf Versandhändler konzentrieren, können unsere handschriftlichen Karten auch für andere Unternehmen interessant sein, beispielsweise in Hotels als Begrüßungskarte für die Gäste. Diese Kunden beraten und betreuen wir natürlich auch sehr gerne.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Bis zum Start wurde eine 5-stellige Summe investiert.

Es hat mehrere Monate und sehr viele Iterationen gedauert, bis wir mit dem Schriftbild auf den Karten vollständig zufrieden waren.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Versandhändler bestellen in einzelnen Aufträgen Paketbeileger bei uns. Der Stückpreis richtet sich dabei nach Format der Karte und Bestellmenge. Somit kann jeder unsere Karten für seinen Shop risikolos austesten.

Ein Abomodell wäre aus unserer Sicht zwar verlockend, jedoch wollen wir unsere Kunden nicht künstlich an uns binden. Vielmehr sind wir überzeugt vom Nutzen handschriftlicher Paketbeilagen und vertrauen darauf, dass unsere Kunden somit auch selbständig regelmäßig nachordern.

Bislang werden wir darin bestätigt.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Die größte Resonanz haben wir bislang auf einen Artikel über uns auf einem anderen Gründerportal bekommen.

Welche Vision verfolgst Du und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Menschen kaufen von Menschen. Das geht im Online-Handel leider oftmals unter.

Wir möchten den Versandhandel persönlicher gestalten, dem Endkunden beim Öffnen des Pakets ein Lächeln ins Gesicht zaubern und den Händlern eine Brücke zum persönlichen Kundenkontakt in der Offline-Welt bauen.

Schlagzeile: „Zalando nutzt INK LINKS zur Kundenbindung“

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

  1. E-Mail: Wir sind zwar riesige Fans von Handschrift, jedoch sind E-Mails zur Kommunikation einfach essenziell.
  2. Asana: Es ist einfach ein super Tool, um Projekte und die tägliche Arbeit zu organisieren.
  3. Mein Gehirn: Ohne die eigenen grauen Zellen ist das beste Tool nutzlos.

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Wenn ich Spaß an etwas habe, dann bin ich darin aus meiner Sicht erfolgreich.

Ob das andere Menschen auch so sehen, ist unwichtig.

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Zögere den Launch deines Produkts nicht aus Angst, dass nicht alles perfekt ist, unnötig hinaus.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Macht mir das Thema so viel Spaß, dass ich auch das eine oder andere Wochenende dafür opfern werde?

Mit welchen drei Worten würdest Du dich selbst beschreiben?

experimentierfreudig, ehrlich, gelassen

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