Startup PrintPeter druckt kostenlos Uni-Skripte für Studenten

Kostenlos drucken

Auf printpeter.de kannst du deine Lernunterlagen KOSTENLOS ausdrucken. Damit sich das Angebot finanziert, ist auf jeder gedruckten Seite im unteren Teil ein Streifen für Werbung reserviert. Bereits nach 4 Wochen haben 12.000 Studenten von der Geschäftsidee von Cecil von Croÿ profitiert und diese unter Kommilitonen weiterempfohlen.

Cecil von Croÿ, kurz und knapp: Pitche Deine Geschäftsidee!

PrintPeter ist ein einmaliger Service für Studenten. Wir ermöglichen es Studenten, ihre Studienunterlagen komplett kostenlos zu drucken. Dazu kooperieren wir mit Unternehmen, die gezielte Werbung in den Lernunterlagen schalten können.

Sowohl für Studenten als auch für Unternehmen ist das eine Win-Win-Situation: Die Unternehmen können zielgruppengenau auf sich aufmerksam machen und Studenten bekommen kostenlos ihre Lernunterlagen nach Hause geliefert.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Während meines Studiums war ich in New York. Das Studium war dort ganz anders als in Deutschland, Unternehmen sind an US-amerikanischen Universitäten viel präsenter und unterstützen die Studenten bei ihrem Studium.

Auf diese Weise kommen die Studenten auch schon mit ihren potenziellen Arbeitgebern in Kontakt. Ich war erstaunt, dass dieses geniale Konzept nicht auch in Deutschland viel verbreiteter war. Als ich dann wieder hier ankam, war mir klar, dass ich diesen Service auch hierzulande anbieten möchte.

So ist der Grundgedanke zu PrintPeter entstanden. Ich führte dann Gespräche mit meinen Co-Foundern Charly Bagusat, Max Waldenfels und Benjamin Pochhammer. In sechs Tagen stand die Basisidee, im Mai 2016 gingen wir online.

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Was wir Studenten bieten, ist wirklich einmalig und äußerst nützlich, denn unser Service ist kostenlos. Wer etwas drucken will, braucht sich nur bei PrintPeter anmelden, die Dokumente hochzuladen und bekommt wenige Tage später die Ausdrucke zugeschickt.

Da sich seit Mai 2016 bereits 55.000 Studenten bei uns registriert haben und täglich 400 Neuanmeldungen hinzukommen, haben wir bereits den Beweis, dass ein großes Interesse an der Dienstleistung besteht, die wir anbieten.

Für Unternehmen ist unser Service einmalig, weil nirgendwo sonst eine Firma die Möglichkeit hat, eine Zielgruppe über so einen langen Zeitraum, ohne Streuverlust anzusprechen. Studenten nutzen die Lernmaterialien über ein ganzes Semester und schauen viele Stunden hinein.

Dadurch prägen sich die Botschaften besonders intensiv ein.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Wir bieten einen Service für eine ganz spezielle Zielgruppe: Studenten. Diese wollen wir so gut wie möglich kennen, um ihnen mit Hilfe der Unternehmen die Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können, die sie tatsächlich interessieren.

Auf der anderen Seite sind natürlich dann auch diese Unternehmen unsere Zielgruppe. Ihnen wollen wir auch eine Möglichkeit bieten, dass potenzielle Nachwuchskräfte auf sie aufmerksam werden.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Wir haben an sich das Glück, dass wir als Unternehmen nicht so viel Kapital benötigen wie etwa Unternehmen, die etwas produzieren oder mit Waren handeln. Zu Beginn haben wir 25.000 Euro Startkapital genutzt, um die GmbH zu gründen.

Das Startkapital haben wir direkt genutzt, um unsere Webseite www.printpeter.de aufzubauen.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Hauptsächlich verdienen wir Geld, in dem wir gezielt Unternehmen in den Lernunterlagen platzieren.

Wir bieten allerdings auch noch einen weiteren, kostenpflichtigen Service an. Bei diesem können die Studenten umfangreichere Arbeiten zu einem wirklich günstigen Preis bei uns drucken lassen.

Das ist eine weitere Einnahmequelle, die uns einige Erlöse garantiert, weil wir schnell gemerkt haben, dass es einfach eine große Nachfrage nach hochwertig gedruckten Bachelorarbeiten, Hausarbeiten und anderen Abschlussarbeiten gibt.

Dieses Angebot kommt wirklich sehr gut an und wird nicht nur von Studenten genutzt.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Das Gute an PrintPeter ist, dass wir etwas anbieten, was sich wirklich über Empfehlungen von Student zu Student verbreitet. Die Studenten testen PrintPeter, finden es klasse, dann es ist kostenlos, und schon schreiben sie ihren Freunden und Bekannten, dass sie eine Seite kennen, auf der man kostenlos drucken kann.

Wenn man so will, ist also unser Produkt unsere beste Werbung. Weil wir etwas anbieten, was wirklich jeder Student braucht, kriegen wir so viel positives Feedback. Weitere Aufmerksamkeit konnten wir mit unserer Aktion „Goldenes Ticket“ erreichen.

Mit dieser Aktion spendieren wir zwei Studenten einen Trip nach Kalifornien – Flug, Hotel, Mietwagen: alles ist inklusive.

Welche Vision verfolgst Du und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Meine Vision: Eines Tages ist es ganz selbstverständlich, dass jeder Student über PrintPeter seine Unterlagen druckt. Das große Ziel ist jedoch, Unternehmen und Studenten zusammen zu bringen.

Ich will eine Plattform bieten, auf der junge Menschen ihre potenziellen Arbeitgeber kennenlernen und neben Produktinformationen auch eine Orientierung für ihr Studium und ihr Leben bekommen.

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

Ich habe viele Termine, bin ständig unterwegs. Ich brauche daher immer einen Zugang zu meinen Mails und meinem Kalender.

Zur Entspannung gehe ich zwischendurch auf Sport1 oder Kicker, um die wichtigsten Sportnews zu lesen. So komme ich zumindest kurzfristig aus dem Alltagsstress raus. Wobei: Als HSV-Fan bedeutet das manchmal auch Stress (lacht).

Der PrintPeter-Gründer

PrintPeter-Gründer Cecil von Croÿ

Was bedeutet für Dich persönlicher Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Erfolg ist für mich, wenn Menschen, die unsere Idee nutzen, einen positiven Mehrwert für sich und ihr Studium haben. Geld ist da fast nachrangig.

Wenn ich von vielen hundert Studenten das Feedback bekomme, dass das, was wir anbieten, ihnen im Alltag geholfen hat, dann ist das wirklich der größte Erfolg, den man haben kann. Natürlich ist es dann mein Ziel, dass möglichst viele Studenten PrintPeter kennen und auch nutzen.

Ansonsten kommt es im Alltag auf die richtigen Mitarbeiter an. Wer die richtigen Personen um sich hat, Leute, die einfach wissen, was sie tun, dann fällt die Verwirklichung deiner Geschäftsidee deutlich leichter.

Ein weiterer zentraler Faktor ist der Wille und der Glauben an sich selbst. Du musst tausendprozentig von dem überzeugt sein, was du tust. Nur dann kannst du auch das umsetzen, was du willst.

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Fehler sind wichtig, denn nur aus Fehlern kann man lernen. Man muss diese Erfahrungen machen. Ich habe Fehler gemacht, genau wie jeder andere, aber ich bin froh, dass ich sie gemacht habe, denn nur so konnte ich mich weiterentwickeln.

Gerade am Anfang ist man zum Beispiel sehr stürmisch, will sofort loslegen und schnell wachsen. Dabei ist das Wichtigste, den Fokus nicht zu verlieren. Und ein Schritt nach dem anderen zu gehen.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Wenn dir die ganze Welt sagen würde, dass deine Idee nicht funktioniert, würdest du sie dann immer noch umsetzen wollen?

Mit welchen drei Worten würdest Du dich selbst beschreiben?

Neugierig, furchtlos, enthusiastisch.

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