Swapper – Online-Tauschbörse für Gebrauchtes in Matching App verpackt

Swapper App

Warum gibt es noch keine wirklich bekannte Online-Tauschbörse? Vielleicht liegt es daran, dass bestehende Anbieter kein wirkliches Nutzererlebnis bieten, haben sich die beiden Köpfe hinter Swapper gedacht. Ihr Ansatz ist anders. Die Online-Tauschbörse kommt als mobile App daher, welche den kompletten Suchvorgang für Nutzer automatisiert und so schnell den perfekten Tauschpartner findet.

Joel, kurz und knapp: Pitche Eure Geschäftsidee?

Swapper ist eine Online Matching Tauschbörse. Sie bietet einen mobilen Marktplatz für gebrauchte Artikel, doch im Gegensatz zu eBay, Shpock oder Kleiderkreisel liegt bei uns der Fokus auf dem Tausch, statt dem Verkauf.

Um dem Nutzer einen passenden Tauschpartner zu vermitteln arbeiten wir mit einem neuartigen Algorithmus, sowie einem Matching System, das bereits durch andere Apps wie tinder bekannt ist.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Mein Mitgründer (Julius Kaden, 22) und ich (Joel Monaco, 19) haben schon sehr früh angefangen kleinere Web- und App-Projekte zu veröffentlichen.

Meist war es mehr ein Zeitvertreib, statt eine echte Geschäftsidee, doch seitdem uns der Gedanke von Swapper gekommen ist und wir die Unterstützung von Investoren erhalten haben, sind wir motivierter als je zuvor etwas großes daraus zu machen.


Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Wir sind die erste Online-Tauschbörse, die durch einen Algorithmus und damit verknüpften Matching-System zwei passende Tauschartikel zusammenführen kann.

Der Nutzer muss sich dabei nicht aktiv auf die Suche machen, sondern lediglich eine einzige Wischbewegung ausführen und wir erledigen den Rest, um ihm den perfekten Match zu finden.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Unsere Hauptzielgruppe besteht aus jungen, Internet-affinen Schülern, Studenten und Auszubildenden, die finanziell noch nicht unabhängig sind, jedoch den selben Wunsch nach neuen Produkten haben wie jeder andere auch.

Oft haben sie nicht die finanziellen Mittel sich Neues zu kaufen, doch oftmals gebrauchte Artikel, die sie ganz einfach über Swapper zum Tausch anbieten können.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Bereits im April diesen Jahres entstand die Idee zu Swapper. Seitdem wurde täglich jede freie Minute damit verbracht einen Prototypen zu entwickeln, die Zielgruppe zu analysieren und ein Geschäftsmodell zu entwickeln.

Im September wurde durch die Unterstützung zweier Investoren eine GmbH gegründet und alles für den Release am 19. November vorbereitet. Wir beide haben als Geschäftsführer und Anteilhaber bisher keinen Cent aus eigener Tasche in das Unternehmen eingebracht.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Wir haben aktuell zwei Monetarisierungsmethoden. Ähnlich wie tinder bieten auch wir Bonus Features an, die es dem Nutzer ermöglichen noch bessere und schneller Matches zu erzielen.

Statt mit einem Abo-Modell zu arbeiten, bei dem sich der Nutzer für längere Zeit binden muss, bieten wir die einmalige Nutzung eines der Features zu Micro Payment Preisen an, die im Schnitt zwischen 8 und 20 Cent liegen.

Die zweite Methode ist Werbung. Diese wird jedoch nicht durch blinkende Werbebanner oder ähnliches dargestellt.

Durch das Wischverhalten des Nutzers haben wir ein sehr detailliertes Bild seiner Vorlieben und können so gezielt Werbung schalten. Diese beworbenen Produkte erscheinen dann im selben Look and Feel wie die Tauschvorschläge.

Somit kommt es beim Nutzer zu keinem Störfaktor, da er einen unerwünschten Artikel einfach nach links wischen kann, wodurch dieser verschwindet.

Gefällt ihm jedoch der vorgeschlagene Artikel, so wischt er diesen nach rechts, wodurch er auf den Shop verwiesen wird, auf dem er diesen Artikel erwerben kann. Durch dieses Wischen nach rechts verdienen wir wiederum Geld.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Aktuell haben wir noch keine größeren Marketingaktionen durchgeführt, da unser Produkt erst am 19. November veröffentlicht wird.

Jedoch kooperieren wir bereits jetzt mit zahlreichen deutschen Universitäten und Hochschulen, halten dort Präsentationen und führen Info Veranstaltungen durch, um so unsere Zielgruppe direkt erreichen zu können.

Welche Vision verfolgt Du und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Wir wollen, dass die Online Tauschbörse eine echte alternative zum Flohmarkt bietet. Dies konnte bisher noch keine Tauschbörse schaffen, da der Prozess einen passenden Tauschpartner zu finden immer sehr mühsam war.

Wir wollen dies nun ändern und genau diese Schlagzeile würde uns auch am meisten freuen: „Swapper – Die Alternative zu eBay und Co. für deine gebrauchten Artikel“

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

xCode, Photoshop und ganz wichtig: Die Dropbox

Die Swapper Gründer

Die Swapper-Gründer Julius Kaden und Joel Monaco (rechts)

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Für uns ist es Erfolg wenn man etwas findet für das man gerne arbeitet und nicht weil man muss. Wenn man durch seine eigenen Ideen wächst, aus Tiefschlägen lernt, mit Herz und Seele für die eigene Vision kämpft und dabei versucht aus jedem Schritt eine Lehre zu ziehen.

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Was wir nun aus mehreren Projekten gelernt haben ist, dass man nichts überstürzen sollte. Ein Start-Up zu gründen braucht viel Zeit und die Planung spielt dabei eine große Rolle.

Bevor man an die Öffentlichkeit geht, sollte man selbst absolut zufrieden mit dem Projekt sein. Vorbereitung ist in jeder Hinsicht wichtig, ganz besonders wenn man sich vor potentielle Investoren traut.

Niemals sollte man mit dem selben Projekt mehrmals zum selben Investor gehen, im besten Fall ist das Projekt schon bei der ersten Anfrage ausgereift genug.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Bin ich absolut überzeugt von meiner Idee und bin ich bereit dafür täglich stundenlange Arbeit zu investieren?

Mit welchen drei Worten würdest Du dich selbst beschreiben?

Wir als Team sind ehrgeizig, optimistisch und in jedem Fall bodenständig, da es unglaublich wichtig ist sich Fehler einzugestehen und aus diesen zu lernen.

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