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StartUp Indiecampers aus Portugal: „20 Meter vom Meeresufer entfernt aufwachen“

indiecampers

Wir freuen uns, ein kleines aber feines Start-Up aus der Tourismusbranche in Portugal vorstellen zu dürfen. Indiecampers vermietet umgebaute Bullis für den (Strand-) Urlaub der besonderen Art. Stefan Köppl verriet uns mehr über die außergewöhnliche Geschäftsidee:

Was genau machen die Indie Campers, und wie sei ihr auf diese ja doch nicht ganz alltägliche Idee gekommen?

Portugal bietet viele der schönsten Strände und vor allem der besten Wellen Europas. Diese oftmals einsamen Strände sind nur schwer zu erreichen und Schlafplätze sind kaum vorhanden bzw. campen im Zelt ist verboten. Mit Indiecampers hat der Kunde die Möglichkeit diese Strände zu erkunden, immer mobil zu sein und täglich 20m vom Meeresufer entfernt aufzuwachen.

Ich war selbst insgesamt 3 Monate an Portugals Küste unterwegs. Mit Mietauto und Zelt. Weil ja zelten illegal ist wurde ich nahezu täglich von der hiesigen Polizei aufgeweckt und dufte einige Male ordentlich Strafe zahlen. Nebenbei standen bis zu 15 Campervans welche dort völlig legal übernachten konnten. Da habe ich mir gedacht, dass eigentlich jeder diese Möglichkeit haben sollte.

Gibt oder gab es Vorbilder in anderen Ländern? Was macht euer Konzept so einzigartig?

Nicht wirklich. Wicked campers ist international unser größter Konkurrent, verfolgt aber ein gänzlich anderes Konzept.

Wir bieten die höchste Qualität zum besten Preis. Unsere Vans geben dem Kunden noch immer das Gefühl in einem Bulli und nicht in einem Wohnwagen zu fahren. Persönliche Betreuung ist für uns ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Dies kommt bei der Konkurenz oft zu kurz.

Wen wollt ihr mit eurem Service ansprechen? Wie läuft das Marketing?

Junge Berufstätige welche einen individuellen Urlaub mit maximaler Freiheit genießen wollen. Natürlich sind dies relativ oft auch Surfer. Das Marketing läuft über Partner, Online und über ein bestehendes Netzwerk in der Surfindustrie.

Wer steckt hinter den Indie Campers?

Hugo Oliveira: Der Techniker. Ein junger Portugiese, welche diese Chance nützt, der Krise davon zulaufen. Nach seinem Studium hat er direkt bei Indiecampers angefangen. Stefan Köppl: Marketing und alles mit Zahlen. Er hat nach seinem Karrierestart in einer Unternehmensberatung den Schritt nach Portugal gewagt. Dort hilft er Start-up Unternehmen aus Mitteleuropa Fuß im portugiesisch sprechenden Markt zu fassen und leitet die örtliche Niederlassung einer internationalen HR Beratung.

Welche Ziele verfolgt eure Gründung? Sucht ihr noch nach Mitstreitern?

In einem Jahr soll operativ Gewinn erzielt werden. Weiters soll jährlich eine neue Station eröffnet werden. Beginnend mit 2015 soll erstmal auch der Schritt nach Spanien und danach nach Frankreich und Marokko getätigt werden. Für die Hauptsaison 2014 suchen wir noch einen Praktikanten. Kooperationspartner sind immer erwünscht, wenn man sich gegenseitig helfen kann. Wer Fragen zum portugiesisch sprechenden Markt hat, darf sich natürlich auch jederzeit bei stefan@indiecampers.com melden.

Ein paar Worte zu dir und deinem Werdegang?

Ich habe in Wien BWL und Wirtschaftsrecht studiert. Nebenbei arbeitete ich in einer kleinen Unternehmensberatung in Wien. Nachdem Studium war das Ziel ein Jahr Auszeit im krisengebeutelten Portugal zu nehmen. Da ich dort meine jetzige Frau kennengelernt habe und scheinbar in Portugal Geschäftsideen auf der Straße herumliegen, haben wir uns entschieden dort zu bleiben. Derzeit leite nebenbei eine HR Beratung und helfe mitteleuropäischen Start-ups in Finanzfragen oder aber auch bei der Recruitierung von IT-Fachpersonal.

2 Kommentare zu "StartUp Indiecampers aus Portugal: „20 Meter vom Meeresufer entfernt aufwachen“"

  1. Das ist doch mal eine tolle Idee und ganz klassisch nach dem Painspotting entwickelt. Wünsche den Gründern viel Erfolg!

  2. Klasse Idee. Bin gerade auf den Beitrag gestoßen und bin echt begeistert von der Idee.
    Die Webseite ist toll und ich überlege ob ich mir nicht mal einen Camper leihe. Weiter so!

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