StartUp 2021 – klassische Unterschiede zu Großkonzernen

Startup vs. Konzern

Jung, dynamisch und international sind Begriffe, die auf die meisten StartUps zutreffen – unabhängig davon, ob diese in Deutschland, oder im Ausland ihre Tätigkeit beginnen.

In jungen Unternehmen herrschen meist andere Hierarchien, als sie in gestandenen Konzernen existieren. Die Unternehmenskultur ist meist deutlich lockerer, als es in der Konzernwelt der Fall ist. Manchmal sind die Unternehmen sogar fast familiär, was ihre Kultur angeht.

Das bedeutet, dass sehr viel Wert auf ein harmonisches Miteinander gelegt wird. Der Wohlfühlfaktor spielt bei Startups meist eine entscheidende Rolle. Die Menschen, die in einem Startup anfangen, möchten meist etwas bewegen und etwas Neues ausprobieren. 

Kultur und Kommunikation im Startup vs. Großkonzern

In Startups ist die Kultur wie oben beschrieben meist locker bis familiär. Das führt dazu, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell per Du ansprechen. Hinzu kommt, dass oft Social Events durchgeführt werden.

Das Bierchen zum Feierabend oder das gemütliche Dinner sowie zusammen etwas zu Kochen gehört für viele bei einem Startup einfach dazu.

Für die gelungene Kultur gibt es auch auf der Arbeit jede Menge an Annehmlichkeiten. Kostenfreie Obstkörbe, kostenfreie Softdrinks sowie z.B. Fitness Geräte, Kicker Tische oder Spielekonsolen sollen die Kreativität fördern und die gute Stimmung ins Team holen.

Eine moderne Kaffeemaschine, bzw. besser noch ein Vollautomat gehört ebenfalls in jede Startup Kitchen. Das Prinzip Kaffeevollautomat mieten und sparen wird in den meisten Startups gelebt. Die Arbeit soll nicht nur eine Pflicht sein, sondern mit guter Laune gemacht werden – vorzugsweise im Team.

In Großkonzernen tut man sich mit dem Duzen nach wie vor schwer. Klassische Hierarchien sowie etablierte Strukturen geben die tägliche Arbeit vor.

Das Miteinander wird zwar auch hier großgeschrieben, jedoch ist der Konkurrenzkampf deutlich größer, als es in Startups augenblicklich der Fall ist. Hinzu kommt, dass der Wunsch nach Karriere und finanzieller Weiterentwicklung in einem Großkonzern oftmals deutlich ausgeprägter ist, als es in einem Jungunternehmen der Fall ist.

Deutliche Unterschiede gibt es auch beim Kleidungsstil in beiden Firmenkonstellationen. Bei den Gründern gibt es meist keine Vorschriften. Jeder darf das tragen, worin er sich wohl fühlt. Das bedeutet, dass es keinen Dresscode gibt.

In etablierten Unternehmen gibt es hingegen oftmals klare Dresscodes. Je höher die Position und je höher die Personalverantwortung, desto eher besteht die Vorgabe, in Anzug und Krawatte oder Kostüm zu erscheinen.

In vielen Konzernen wird es nicht gerne gesehen, wenn man im bestimmten Positionen z.B. ohne Anzug erscheint, oder in einer gemütlichen Jeans unterwegs ist.

Kurze unbürokratische Wege gibt es oft nur in Startups!

In großen Konzernen fühlt sich die Arbeit meist an, wie in einer Behörde. Das bedeutet, dass für viele Dinge Genehmigungen eingeholt werden und meist sogar der Vorgesetzte sowie der Betriebsrat inkludiert werden müssen.

In Startups wird meist über die Allgemeinheit entschieden. Wenn diese z.B. über eine Anschaffung nachdenkt und alle sich einig sind, kommt es schnell zu einer Entscheidung.

Im Vergleich zu Großkonzernen sind es oftmals budgetäre Gründe, die dazu führen, dass gewisse Dinge in Startups nicht realisiert werden können. 

Klare Rollendefinitionen: Im Startup oftmals nicht vorhanden

In Großkonzernen gibt es oft klare Rollen und Definitionen dazu, wie gearbeitet wird. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin weiß genau, wofür er bzw. sie zuständig ist und was z.B. delegiert werden kann.

In Startups können Aufgaben und Rollen schnell wechseln. Das bedeutet, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich untereinander helfen und es dazu kommt, dass Aufgabengebiete wachsen, oder angepasst werden.

Wer heute für das Marketing zuständig ist, kann morgen auch noch im Design mitarbeiten, sofern dies aufgrund der Fähigkeiten möglich ist. In Großkonzernen gibt es dieses hohe Maß an Flexibilität nicht.

Das bedeutet, dass oft klar abgegrenzt wird, wo die Zuständigkeit beginnt und wo sie endet.

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