StartUps der heutigen Zeit – die Investition von morgen?

Startup Beteiligung

Neben vielerlei etablierten Unternehmen bewegen sich von Zeit zu Zeit auch immer mal wieder eine Reihe von StartUps in das Rampenlicht der Öffenlichkeit.

Dabei fokussieren sich die StartUps von heute auf oftmals grundlegend andere Thematiken als noch vor 20-30 Jahren – Stichwort: Digitalisierung.

Schlagzeilen machen somit immer mal wieder verschiedene Fintech-, Biotech- oder auch andere Unternehmensideen, die mit einem oftmals sehr spezialisierten Know-how aufwarten und mit diesem versuchen, sich einen Namen auf dem Parkett zu machen. 

Doch was lässt sich alles unter einem StartUp zusammenfassen? Je nachdem wie genau man sich mit der Thematik auseinandersetzen möchte, lässt sich die Definitionsfacette verschiedenartig ausrollen.

So spielt es unter anderem eine Rolle, was man sich unter den Begriffen „Innovation“ oder auch „Wachstumsstärke“ vorstellen mag.

So existieren beispielsweise verschiedene Tech-StartUps, welche sich auf forschungsintensive Bereiche fokussieren und infolge als überaus „innovativ“ bezeichnet werden können.

Wachstumsstark müssen diese Kandidaten allerdings nicht sein, um trotz dessen als StartUp zu gelten. Um sich näher zur Frage der Definition von StartUps zu informieren, sei an dieser Stelle auf seriöse externe Informationsvermittler zu verweisen.

Die Existenzgründung

Für die Gründer solcher StartUps stellen sich verschiedenste Fragen.

Auf einen Schlag müssen diverse Fachbereiche vereint werden, die im kleinen Team mitunter schwer zu überblicken sind.

Unter anderem als späterer Privatinvestor ist deshalb auch entscheidend, ein gewisses Bild vom Team des StartUps zu erhalten. Schließlich soll das eigene Geld im besten Fall in kompetente Individuen und deren Ideen investiert werden. 

Wie die Gründer selbst bietet es sich infolgedessen auch als Investor an, zumindest einen groben Überblick darüber zu erhalten, worüber sich das jeweilige StartUp zu entscheiden hat.

Gemeint ist hiermit beispielsweise das Aneignen eines gewissen Marketing-Grundverständnisses.

Es gilt nämlich: Besonders bei StartUps lässt sich bei transparenter Handlung der Gründer durchaus noch nachvollziehen, welche übergreifende Aktionen geplant werden und potenziell mit welchen Hintergedanken.

Bei den Big Playern wie Amazon und Co. fällt dieser Schritt dagegen gerne sehr viel schwieriger aus als Amateur. Auch wenn dieses ganze Verfahren für den privaten Investor eine eher untergeordnete Rolle spielen mag, dürfte sich trotz dessen zumindest ein gewisser Wissensmehrwert entwickeln.

Erfolgreiche Existenzgründungen bei StartUps erfordern die nötige Fachkompetenz – ist diese auch vorhanden?

Private Investitionen in StartUps?

Mit dem Fokus auf die konkrete Materie des Investierens dreht es sich abseits von diesem ersten angesprochenen Geplänkel jedoch eher um Fakten und Zahlen – oder etwa nicht?

Sicher ist es definitiv, dass eine gewisse empirische Datenbasis als Vorlage keinen Nachteil darstellen wird. Sollte demnach beispielsweise das Interesse für StartUps bestehen, die bereits das eine oder andere Jahr im Geschehen sind und im besten Fall schon die ersten Erfolge erzielen konnten, dann lassen sich bereits grobe Erwartungen schüren. 

Doch wie ist vorzugehen, wenn das StartUp noch absolut in seinen ersten Kinderschuhen steckt, noch kaum Ergebnisse vorzuweisen hat oder schlichtweg nicht auf diese Weise transparent kommuniziert, dass man als Investor ein gutes Bild über das Anlagerisiko davon bekommen könnte?

In solchen Fällen sollte höchste Vorsicht geboten sein. Das Thema der Start-Ups stellt sowieso eine im Vergleich hochriskante Variante heraus, bei der man sein eigenes Geld dalassen kann. 

Bei derartig jungen Unternehmen muss der Blick unter anderem auf den makroökonomischen Kontext gerichtet werden. Gemeint ist damit unter anderem die Frage, wie das Unternehmen in derzeitig anhaltenden Krisenzeiten agieren dürfte.

Handelt es sich um ein StartUp-Unternehmen, das stark vom stationären Handel abhängig ist?

Oder liegt der Fokus doch eher auf finanztechnologische Applikationen?

Der grobe Kontext kann in solchen Fällen einen Überblick darüber verschaffen, wie erfolgsversprechend das StartUp-Investment in der nächsten Zeit sein dürfte – und das kann für junge Vertreter ohne nötige Cashflow-Reserven entscheidend sein.

Doch sollte bei solchen Fällen als Investor auf eine hohe Investitionssumme verzichtet werden. Vielmehr lässt sich das Ganze ergänzend betrachten zu anderen StartUp-Investitionen, bei denen die zugrunde liegenden Unternehmen besser durchschaubare Berichte der Vergangenheit vorzuweisen haben. 

Im Idealfall lassen sich sogar bereits sehr junge Unternehmensanteile in Form von Aktien erwerben. Bei einem solchen Fall ist man als einsteigender Investor zwar nicht vom ersten Startschuss an dabei, doch haben solche StartUps die ersten Phasen ihrer Gründung im Normalfall bereits durchgestanden, was das Risiko des Ausfalls für den jeweiligen Investor ungemein reduziert.

Nicht ohne Grund erleiden sehr viele StartUps noch in ihrer ersten Anfangszeit einen Kollaps, wenn sich unter anderem herausstellt, dass das theoretisch erdachte Geschäftsmodell in der Praxis keine handfeste Abnahme findet – und da möchte man ungern zeitgleich investiert sein.

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