Strandbutler – Online-Portal für die Strandkorb-Vermietung an der Ostsee

Strandbutler Strandkorb Vermietung

Du liebst Urlaub an der Ostsee und willst die Sonne entspannt im Strandkorb genießen? Dann ist der Service der beiden Lübecker Niclas Apitz und Arne Pokrandt für dich eine super Sache. Über Strandbutler.de kannst du jetzt ganz umkompliziert einen Strandkorb mieten. Gründer Arné verrät uns mehr über den Weg von der Geschäftsidee zum eigenen Business.

Arné, kurz und knapp: Pitche Deine Geschäftsidee?

Strandbutler wurde im April 2016 gegründet. Unser Hauptsitz ist in der Hansestadt Lübeck. Das Strandbutler-Team besteht aus Arne und Niclas, zwei Reisende, Onliner und Strandkenner.

Zusammen sind wir sehr beweglich, technologisch flexibel und mit viel Spaß dabei: Unser Unternehmen Strandbutler ist die erste Online-Buchungsplattform für Strandkörbe auf dem deutschen Markt.

Die Urlaubs- oder Tagesgäste können mit wenigen Mausklicks einen Strandkorb an der Ostsee-Küste finden und verbindlich buchen.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Bevor wir Strandbutler wurden, verband uns schon eine enge Freundschaft. Wir haben einen gemeinsamen Freundeskreis in Lübeck und haben vorher schon gemeinsam an einigen Software-Projekten zusammengearbeitet. Wir sprachen eines Abends über das Thema „Digitale Buchungsportale“, die sich in immer mehr Bereichen etablieren.

Wir selber nutzen Airbnb im In- und Ausland und sind von der Idee einfach begeistert. Da wir beide von der Küste kommen, fiel uns auf, dass es noch keine Vermarktungsplattform für Strandkörbe gibt.

Gesagt, getan. Vorher haben wir jedoch eine Menge Interviews mit Strandkorbvermietern geführt, um ein Feedback für unsere Idee zu bekommen.

Die Gespräche am Strand waren sehr konstruktiv und wir erfuhren, dass der administrative Aufwand für Buchungen viele Vermieter überfordert. Gerade an heißen Tagen in der Hauptsaison trudeln häufig in einer Stunde unzählige Reservierungsanfragen per E-Mail rein und gleichzeitig klingelt das Telefon ununterbrochen.

Hat der Feriengast dann einen Strandkorb reserviert, muss er aber bei den meisten Vermietern bis 11 Uhr anreisen, da dieser sonst den Strandkorb weitervermietet. Durch unsere Buchungsplattform mit Zahlungssystem wird die Buchung verbindlich und beiden Seiten haben gleichzeitig weniger Aufwand.

Somit ging es zurück an den Schreibtisch und nach gut einem Jahr Entwicklungsarbeit und etlichen Test-Phasen war unser Produkt schließlich auf dem Markt.

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Strandbutler ist die erste und einzige Online-Buchungsplattform für Strandkörbe auf dem deutschen Markt.

Das Strandbutler-System bildet ein modernes und digitales Buchungssystem ab, wie es in der Hotellerie bereits sehr verbreitet ist, das den Strandgästen schnell Verfügbarkeiten und Preise von Strandkörben aufzeigt und sie mit nur wenigen Mausklicks einen Strandkorb buchen lässt.

Ob kurzfristige Buchungen für den nächsten Tag oder aber mehrwöchige Buchungen für den Sommerurlaub, das Strandbutler-System garantiert Strandgästen schnell und unkompliziert einen Strandkorb an dem jeweiligen Lieblingsstrand.

Vorteile Urlauber: Möchten Tagesgäste oder Urlauber Verfügbarkeiten von Strandkörben an der deutschen Ostseeküste erfragen, bleibt ihnen derzeitig nur der telefonische Kontakt zu einzelnen Strandkorbvermietern oder aber das Versenden von Emails.

Durch unser Buchungsportal Strandbutler bieten wir also Tages- und Feriengästen die Möglichkeit, schnell und einfach die Verfügbarkeit zu prüfen und einen Strandkorb zu buchen.

Der Strandkorb ist über Strandbutler also verbindlich reserviert und somit erhält der Gast neben Sicherheit auch mehr zeitliche Flexibilität: Unsere Gäste müssen nicht mehr bis um 10 Uhr am Strand sein, da sonst der Vermieter den Strandkorb an einen anderen Feriengast weitervermieten wird, sondern können an die Küste kommen, wann es Ihnen passt.

Strandkorb-Vermieter bekommen mit unserer Plattform ein umfassendes digitales Buchungssystem an die Hand, welches sie kostenlos nutzen können.

Die Strandbutler-Plattform bietet den Vermietern somit die Möglichkeit, sich im Internet erfolgreich und einfach zu platzieren und von potentiellen Gästen gefunden zu werden. Mit anderen Worten, Strandbutler ermöglicht den Vermietern den Echtzeit-Vertrieb ihrer Strandkörbe. Sie können ihre Kontingente flexibel abbilden und immer wieder anpassen.

Außerdem ist bei Strandbutler eine Buchung immer mit einer Zahlung verbunden, d.h. es entstehen keine finanziellen Ausfallrisiken, wie es z.B. bei der Annahme von Buchungen per Email oder Telefon der Fall ist. Das schafft natürlich Planungssicherheit bei dem Vermieter.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

In erster Linie natürlich Ostsee-Touristen. Wir fokussieren uns dabei gleichermaßen auf die Tagesgäste z.B. aus Hamburg als auch auf die Feriengäste, die mehrere Tage an unserer schönen Küste verbringen möchten. Insbesondere Familien mit kleinen Kindern, die Best-Ager Generation, aber auch junge Paare schätzen und lieben den Standkorb.

Man darf nicht vergessen, den Strandkorb gibt es seit über 100 Jahren und gehört an unsere Küste, wie die Palmen in der Karibik. Daher sind wir auch bei unseren Marketing-Aktivitäten breit aufgestellt, da der Strandkorb einfach für alle Generationen einen Nutzen bereit hält: Die einen lieben seinen Wind-Schutz, für viele ist es auch eine Stilfrage und manche lieben einfach dieses kleine Stück Privatsphäre an einem so öffentlichem Raum, wie dem Strand.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Ja, die Finanzierung war in der Tat eine Herausforderung, aber auch hier haben wir uns schnell entschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, ohne Türen zu verschließen.

Wie viel es insgesamt war, da müssten wir wirklich unseren Steuerberater fragen. Es sind aber noch unter 20 000 Euro.

Naja, neben dem Faktor Geld geht es natürlich auch um Zeit, die man in die Gründung mitbringt. Und die bringt man gewöhnlich nur dann auf, wenn man an sein Produkt glaubt und dafür kämpft. Von der Idee bis zum Launch haben wir ca. ein Jahr gebraucht.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Wir erheben eine Buchungsgebühr von 0,99€ pro Buchungstag. Ein Großteil dieser Gebühr fließt allerdings an Paypal, welchen wir als Zahlungsanbieter integriert haben. Mittelfristig wollen wir die Buchungsgebühr aber senken und uns durch regionale Werbung finanzieren.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Wir hatten bereits einige Radio-Interviews, die eine gute Resonanz erzielt haben. Zudem setzen wir auf das klassische Flyern an der Ostseeküste. Unsere Strandkorbvermieter verteilen gerne unsere kostenlosen Lesezeichen. Beim Online Marketing setzen wir bisher voll auf Adwords.

Welche Vision verfolgt Du und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Unser Ziel ist es, bis spätestens 2018 in jedem Ostsee Badeort mindestens ein bis zwei Strandkorbvermieter zu haben, die Strandbutler nutzen und damit ihren Arbeitsalltag erleichtern können.

Vielleicht gibt es dann auch schon den einen oder anderen Vermieter, der unser System für sein gesamtes Kontigent einsetzt.

Eine schöne Überschrift wäre: Strandbutler – Sonnenscheingarantie für Ihren Strandkorb! Jetzt online buchen.

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

Whats-App: Neben dem telefonieren, kommunizieren wir viel und häufig per Textnachricht.
Photoshop: Wir machen alle Bilder selbst, da ist Photoshop unverzichtbar.
Wetter-Apps: Nein, die nutzen wir wirklich nicht! Die Vorhersagen sind für uns an der Küste nicht geeignet. Da verlassen wir uns eher auf die einzelnen Wolken-Arten, die sind zuverlässiger.

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Wir haben irgendwann festgestellt, dass sich die Arbeit in Großraumbüros nicht mehr gut anfühlt und dass wir uns am Strand im Gegensatz dazu, sehr wohlfühlen.

Also haben wir uns gedacht, es wäre doch super, wenn wir eine Geschäftsidee aufziehen können, die es uns erlaubt, täglich auf das Wasser schauen zu dürfen. Wenn wir das also schaffen sollten, dann sind wir wohl erfolgreich.

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Falls man nicht alleine gründet, was noch schwieriger ist: Das Team sollte einfach passen. Einer für alle und alle für einen, ist hier das Credo.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Rechtfertigt der Aufwand den Ertrag? Wir mussten feststellen, dass der Weg zu einer erfolgskritischen Menge an Strandkorbvermietern sehr weit und beschwerlich sein kein. Bei einigen Kunden muss man manchmal einfach „loslassen“ und einfach weitermachen.

Mit welchen drei Worten würdest Du dich selbst beschreiben?

Pragmatisch – Ehrlich – Bodenständig – Einfach Norddeutsch.

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