StyleLounge – mit der Metasuchmaschine mehr Überblick beim Modeshopping

Modeshopping

Metasuchmaschine für Mode? Braucht man das wirklich und worin liegt für Onlineshopper der eigentliche Mehrwert der ausgesuchten Fashionshops? StyleLounge Gründer Johannes Heinen erklärt im Gründerinterview, was ihn inspirierte, ein Preisvergleichsportal für Mode an den Start zu bringen und erfolgreich zu entwickeln.

Herr Heinen, kurz und knapp: Erklären Sie Ihre Geschäftsidee?

Unsere Geschäftsidee basiert darauf, Kunden einen einfachen und übersichtlichen Zugang zum sehr großen und fragmentierten Onlineangebot für Mode- und Lifestyle-Produkte anzubieten.
StyleLounge vergleicht daher über 2,5 Millionen Produkte aus mehr als 200 Partnershops hinsichtlich Preis und Verfügbarkeit.

Was genau war der Auslöser für den Start eines eigenen Business?

Der Wunsch, ein eigenes Startup zu gründen, existierte schon längere Zeit. Durch meine Arbeit bei Dreamlines, einer Vergleichsplattform für Kreuzfahrten, habe ich erste Erfahrungen mit einer Metasuchmaschine gesammelt.

Dieses Prinzip wollte ich auf dem Gebiet des Online Shoppings übertragen, weil es der größtmögliche Markt ist.

Was macht Ihr Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Es gibt noch andere Webseiten, die eine ähnliche Anzahl an Partnern und Produkten haben wie wir.

Unser Anspruch ist es zu erkennen, wenn ein Produkt in verschiedenen Shops angeboten wird und dem User entsprechend dieses Produkt mit allen verfügbaren Shops und Preisen anzubieten. Dadurch unterscheiden wir uns von anderen Anbietern. Ermöglicht wird uns das durch unser Product Matching, mit dem wir identische Produkte aus unterschiedlichen Quellen erkennen.

Wo sehen Sie Ihre Zielgruppe bzw. wer sind Ihre Wunschkunden?

StyleLounge spricht viele unterschiedliche bzw. eine große Gruppe an Kunden an: nämlich jeden der online Modeprodukte kaufen möchte. Dabei gibt es auf der einen Seite User, die bereits wissen was sie suchen und nur das Angebot vergleichen wollen, auf der anderen Seite gibt es auch User, die noch nicht so genau wissen, was sie wollen und nach Inspirationen und Vorschlägen suchen.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

So ganz genau wollen wir uns zu den investierten Beträgen nicht äußern. Mit der Produktentwicklung haben wir im Mai 2014 begonnen und hatten im November einen Prototyp, im Februar dieses Jahres haben wir dann unsere Marketingaktivitäten gestartet.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchem Weg werden Geldrückflüsse erzielt?
Wir erzielen dadurch Einnahmen, dass unsere Partner für den weitergeleiteten Traffic zu ihrem Online-Shop bezahlen.

Indem wir auf unserer Seite möglichst viele kaufrelevante Faktoren darstellen – d.h. Produktbilder, verfügbare Größen und Farben, aussagekräftige Beschreibungen – leiten wir vor allem die Kunden weiter, die das Produkt auch wirklich kaufen wollen. Je mehr unserer Besucher am Ende kaufen, desto besser entwickelt sich unsere Einnahmenseite.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Die PR-Kampagne anlässlich unserer letzten Finanzierungsrunde hat StyleLounge in der Startupszene ins Gespräch gebracht und zu einem Bekanntheitsschub geführt.
Welche Vision verfolgen Sie und welche Schlagzeile würden Sie gern mal über Ihr Unternehmen lesen?

Unsere Vision ist es, dass StyleLounge in allen von uns bedienten Märkten als die erste Adresse beim Online-Fashionkauf etabliert ist.

Auf welche 3 Tools/Komponenten können Sie bei der täglichen Arbeit nicht verzichten und warum?

Outlook und Slack sind unsere wesentlichsten Kommunikationskanäle, dazu brauche ich noch Spotify, um die Geräuschkulisse wechseln zu können.

Gründer Johannes Heinen

StyleLounge – Gründer Johannes Heinen

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?
Ich glaube erfolgreich ist man, wenn man glücklich ist und seine Ziele erreicht. Gut ist, wenn die persönlichen Ziele nicht nur den beruflichen Erfolg widerspiegeln.

Welchen Fehler würden Sie aus ihrer Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Man sollte auf keinen Fall aus Zeitnot Abstriche bei den eigenen Ansprüchen im Recruiting machen, das zahlt sich am Ende nicht aus.

Grundsätzlich neigt man in Startups dazu zu kurzfristig zu denken, innerhalb des Unternehmens sind zwei Monate schon eine lange Zeit, um den richtigen Weg zu gehen sollte man aber öfter einmal überlegen, was in 2 Jahren wichtig und richtig für das Unternehmen wird.

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer mindestens einmal gestellt haben?

„Was hindert uns aktuell daran, größer zu werden?“

Mit welchen drei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

Aufmerksam, gesellig, fußballbegeistert.

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