Vintage Möbel Shop: Mehr als nur Fabelhafte Regale aus Weinkisten

Weinkisten24 - Vintage Möbel

Wie man es schafft mit einer guten Geschäftsidee und „Einfach Tun“ innerhalb von nur zwei Jahren ein beachtliches Wachstum hinzulegen, zeigen drei Kreuzberger Brüder – die Köpfe hinter weinkisten24.de. Bereits mehr als 29.000 Personen gefallen die vintage Möbelstücke aus einfachen Holzkisten:

Was genau ist weinkisten24.de – etwa ein weiterer Online-Weinhandel?

Unser Gründer hat zwar eine ausgeprägte Vorliebe für Wein, allerdings haben wir damit relativ wenig zu tun. Bei uns geht es wirklich in erster Linie um die Kisten.

Weinkisten24 ist ein vintage store. Wir vertreiben Produkte aus den Bereichen upcycling, industrial, shabby chic sowie do it yourself.

Wer hat das Unternehmen gegründet und wie lang war die Vorlaufzeit bis zum offiziellen Start?

Gegründet haben das Unternehmen die drei Brüder Max, Till und Florian Wichelmann, kurze Zeit später kam als Techniker noch Peter Dyllick-Brenzinger mit ins Team. Anfangs ging alles ganz schnell. Zwischen Idee und dem ersten kleinen WordPress-Store lagen vielleicht 2 Wochen.

Wodurch kommt man auf die Idee, aus alten Holzkisten kreative Möbel herzustellen?

Das ist eine lange Geschichte. Als sich bei unserem Gründer zuhause die Weinkisten gestapelt haben, fing er einfach an, daraus ein Regal zu bauen.

Da diese Idee in seinem Freundeskreis sehr gut ankam, fing er schließlich an, die Kisten auch bei ebay zu verkaufen. Und stellte fest, dass es ein tolles Produkt ist. Weinkisten24 war entstanden.

Als drei Brüder seid Ihr sicherlich privat auch oft zusammen. Gibt es denn eine klare Trennung zum Businessbereich und hat jemand von Euch die Hosen an, oder sind die Aufgaben strikt verteilt?

Max und Till wohnen noch immer in der alten Heimat in Gütersloh, Florian ist vor einigen Jahren nach Berlin gezogen.

Anfangs haben wir Aufgaben aufgeteilt, Till hat sich um den Versand gekümmert, Max ums Marketing, Florian um Einkauf und Finanzen. Mittlerweile findet jedoch alles in Berlin statt und Max und Till sind eher als externe Berater aktiv.

Die Firma ist in den knapp 2 Jahren seit Gründung rasant gewachsen. Wurde bis dato alles aus eigenen Mitteln finanziert und reichen die Räumlichkeiten in Kreuzberg noch für weiteres Wachstum?

Genau. In den vergangenen 2 Jahren wurde zunächst alles komplett aus eigenen Mitteln finanziert.

Dann haben wir uns im Winter dazu entschieden, die DK Holding mit ins Boot zu holen. Die Kooperation bietet uns die Möglichkeit, unsere Wachstumsstrategie konsequent und erfolgreich durchzuziehen.

Zum Jahresbeginn haben wir schließlich unser neues Office bezogen. Endlich können wir uns komplett mit unseren Produkten einrichten! Wir gehen erstmal davon aus, dass die Räumlichkeiten bis zum Jahresende ausreichen. Aber man weiß ja nie.

Gibt es einen absoluten Topseller unter Euren Möbelstücken und was ist das Lieblingsstück eines jeden von Euch?

Der absolute Topseller ist unsere alte Weinkiste. Mein persönlicher Favorit ist allerdings unsere Porzellankiste, die aber auch ganz gut läuft.

Gerade konntet Ihr die DK Holding als strategischen Partner gewinnen. Welche Chancen rechnet Ihr Euch mit dieser Partnerschaft aus?

Wir freuen uns sehr, dass wir mit der DK Holding einen kompetenten Partner gewinnen konnten. Unsere Chance sehen wir darin, dass uns die Kooperation die Möglichkeit gibt, unsere Wachstumsstrategie nach unseren Vorstellungen umzusetzen.

Welches langfristige Ziel habt Ihr Euch gesteckt und was würdet Ihr gern in einem Jahr über Euch lesen?

Langfristig wollen wir der größte Anbieter von Möbeln und Assessoires in den Bereichen industrial, upcycling und Do it yourself werden.

In einem Jahr würden wir gerne das hier lesen: Weinkisten24 testet mit einem ersten TV-Spot die Möglichkeiten der klassischen Werbung.

Euer Möbelhandel gefällt bereits über 29.000 Personen auf Facebook. Habt Ihr diesbezüglich eine besondere Marketing-Strategie entwickelt, oder liegt der Erfolg primär an den ungewöhnlichen Produkten?

Die Antwort liegt wohl irgendwo dazwischen. Auf der einen Seite versuchen wir unsere Reichweite natürlich durch gezieltes und cleveres Marketing zu erhöhen.

Allerdings bieten unsere Produkte auch eine sehr gute Basis, da sie sich generell einer hohen Beliebtheit erfreuen. Zudem lassen sich daraus tolle Erlebniswelten und vor allem Bilder erzeugen.

Welcher Ratschlag von anderen Gründern bzw. Unternehmern hat Euch bis dato den meisten Input bei der eigenen Entwicklung gebracht?

Wir sind so klug, dass wir keinerlei Ratschläge bedürfen.. ;) Im Ernst: Der beste Ratschlag ist wohl, sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Florian lässt zudem gerne sein Politikstudium heraus hängen und zitiert andauernd Aristoteles: „Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen“.

Der Satz trifft unseren Spirit aber in der Tat sehr gut und könnte andern Gründern ein Ratschlag sein: Manchmal ist besser die Dinge rasch anzustoßen und zu testen, als zu lange grüblerisch im stillen Kämmerlein zu verharren.

Abschließend bitte noch ein paar Worte zu den drei Brüdern, den Hinzugestoßenen und ihren persönlichen Werdegang?

Die Werdegänge des jetzigen Weinkisten24 – Teams sind bunt gemischt. Florian ist Politologie, Max hat Hotelfachmann gelernt, Till ist Gastronom, Peter ebenfalls Politologe, Sebastian VWL‘ er, Julia hat Sozialarbeit studiert, Felix ist Immobilienökonom…

Uns eint aber die Begeisterung, sich ständig neue Ideen einfallen zu lassen und diese auch umzusetzen. So sind wir eine völlig bunte Treppe, in der Art wie wir arbeiten ziehen wir jedoch an einem Strang.

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