Wunschliste online erstellen mit Wishsite.de – Zahlreiche Features und ohne vorherige Registrierung

Wishsite - Wunschliste online

Wie man mit klassischen Bootstrapping eine Idee zum Leben erweckt und stetig wachsen lässt, zeigt Markus Gäth mit seiner wishsite. Das sich die Geschäftsidee aus der Lösung eines eigenen Problems heraus entwickelte und das man mit der Online-Wunschliste ganz einfach doppelte Geschenke vermeiden kann, sind nur zwei der vielen Facts, welche er im Gründerinterview verrät.   

Wie lässt sich die Geschäftsidee in 3 Sätzen auf den Punkt bringen?

Mit wishsite kann jeder Nutzer kostenlos und ohne Anmeldung eine eigene Wunschliste anlegen und diese anschließend an seine Freunde Verwandten schicken. Diese können wiederum die Wünsche, die sie gerne erfüllen möchten, auf der Wunschliste reservieren, sodass jeder Wunsch genau einmal geschenkt wird und es nichts mehr doppelt gibt.

Online-Shopbetreiber können wishsite zudem über den wishsite-Button als externe Wunschlistenfunktion in ihren Shop einbauen und sparen dadurch die Implementierung einer eigenen Wunschlistenfunktion.

Wann und wo wurde das Unternehmen gegründet?

Die wishsite ist bereits vor einigen Jahren als reines Freizeitprojekt entstanden. Die offizielle Gründung ist dann in diesem Jahr erfolgt, nachdem sich die Nutzerzahlen und auch das Nutzerfeedback äußerst positiv entwickelt haben.

Wie genau entstand die Geschäftsidee zu der Online-Wunschliste?

Wie so oft ergab sich die Idee aus dem eigenen Bedarf heraus. Da ich ungern private Daten von mir rausgebe, suchte ich zu jener Zeit einen Online-Dienst, mit dem ich eine Wunschliste erstellen konnte, ohne mich hierfür registrieren zu müssen. Als ich keinen finden konnte, habe ich einfach meinen eigenen programmiert – wishsite.

Warum sollen Kunden wishsite unbedingt nutzen – was ist der USP?

Die wishsite macht Spaß! Das glauben wir nicht nur, sondern das hören wir regelmäßig von unseren Nutzern.

Und so gut wie jeder Mensch braucht von Zeit zu Zeit eine Wunschliste, um etwa seinen Geburtstag, seine Hochzeit oder auch nur die nächste Grillparty (dann mit der Fragestellung, wer bringt was mit) zu koordinieren. Wer dies ohne Registrierung und daher mit wenig Aufwand erledigen möchte, sollte unsere Wunschliste online benutzen.

Nach der Anlage helfen zudem zahlreiche Features bei der Gestaltung, Anpassung und der anschließenden Verteilung. Legt man z.B. einen neuen Wunsch an und gibt dabei einen Internetlink an, werden automatisch Bilder zu diesem Wunsch gesucht und vorgeschlagen.

Die Reihenfolge der Wünsche lässt sich jederzeit intuitiv per Drag&Drop variieren und der Hintergrund kann wahlweise aus einem Satz von Bildern ausgewählt, selbst hochgeladen oder einfach nur mit Änderung der Hintergrundfarbe angepasst werden.

Ist die Wunschliste fertig, kann sie per Knopfdruck über Facebook, Twitter oder E-Mail an Freunde und Verwandte geschickt werden. Diese nutzen dann wiederum die integrierte Reservierungsfunktion, um sich einen Wunsch auszusuchen und zu markieren, den sie gern erfüllen möchten.

Und auch wenn sich dieser kleine Ausschnitt an Funktionalitäten vielleicht etwas komplex anhört, ist die Bedienung bewusst schlicht und einfach gehalten. Somit können Nutzer aus allen Altersgruppen, auch welche mit wenig Interneterfahrung, eine Wunschliste anlegen und bearbeiten.

Welche Zielgruppe soll die Online-Wunschliste primär nutzen?

Hauptsächlich spricht wishsite natürlich solche Personen an, die in naher Zukunft ein Event wie einen Geburtstag, eine Hochzeit oder Weihnachten zu feiern und/oder zu organisieren haben. Das Alter ist dabei ziemlich egal.

Wir haben Teenager, aber auch Senioren als Nutzer. Wichtig ist einfach eine offene Einstellung gegenüber digitalen Ideen, wie einer Online-Wunschliste. Und wer den Sinn und die Erleichterung einer solche Liste einmal verstanden hat, kommt auch gern wieder.

Musste bis jetzt viel Kapital investiert werden und woher stammt es?

Bislang konnte wishsite ausschließlich aus eigenen Mitteln finanziert werden – klassisches Bootstrapping also. Für anstehende größere Veränderungen wird solide kaufmännisch angespart. Wie lange das so weitergehen kann, wird sich zeigen.

Was sind die wichtigsten Meilensteile bzw. Erfolge seit dem Start?

wishsite war nicht die erste und einzige Idee die verfolgt wurde. Der erste wichtige Meilenstein war also, sich auf dieses Projekt zu fokussieren. Der nächste Meilenstein war eine grundlegende Überarbeitung des Designs, welches im Dezember 2012 gelauncht wurde. Der letzte wichtige Meilenstein ist natürlich die offizielle Gründung in diesem Jahr.

Welche langfristige Vision verfolgt wishsite und wo soll das Projekt in einem Jahr stehen?

Langfristig wollen wir der Standard für Online-Wunschlisten sein. Wenn jemand eine Wunschliste online anlegen möchte, kommt er zu wishsite. Gleichzeit wollen wir mit unserem wishsite-Button in jedem wesentlichen Online-Shop vertreten sein, sodass man die Produkte aus all diesen Shops per Knopfdruck auf seine wishsite-Wunschliste hinzufügen kann.

Um diese Vision zu erreichen, wollen wir in einem Jahr unseren wishsite-Button in mindestens 100 Online-Shops platziert haben. Zudem wollen wir die Nutzerbasis mit einer eigenen Facebook-App, über die man seine Wunschliste dann ganz leicht über Facebook bearbeiten und mit seinen Freunden teilen kann, weiter ausbauen.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktionen haben bis dato für den größten Schub gesorgt?

Das kann ich gar nicht so genau sagen, da wir bislang auf teure Werbe- und PR-Aktionen bewusst verzichtet haben. Selbst SEO haben wir nie großartig betrieben. Da unsere Entwicklungszahlen aber trotzdem äußerst erfreulich sind, scheint das Empfehlungsmarketing bei uns ganz gut zu funktionieren.

Viele Nutzer schreiben uns auch, dass sie wishsite toll finden und es ihren Freunden weiterempfohlen haben. Und das scheint tatsächlich zuzutreffen. An dieser Stelle also auch einmal ein großes Dankeschön an unsere Nutzer!

Welche Empfehlung würdest Du jungen Unternehmern unbedingt mit auf den Weg geben?

 Markus-Gaeth

Markus Gäth

Da wishsite am Anfang nur aus Spaß betrieben wurde und sich über lange Zeit allmählich entwickelt hat, lautet mein Rat: „Auf jeden Fall dran bleiben!“ In vielen Ideen steckt mehr drin, als es am Anfang den Anschein hat.

Und nicht frustrieren lassen, wenn mal wieder jemand die Idee für vollkommen bescheuert hält. Wenn es Spaß macht an der Idee zu arbeiten, warum sollte man dann aufhören?

Totzdem sollte natürlich irgendwann auch mal die Vernunft gefragt werden, ob das, was man da tut wirklich noch Spaß macht und Aussicht auf Erfolg hat. Bei mir konnte ich diese Frage mindestens in einem Punkt immer mit „ja“ beantworten.

Abschließend ein paar Worte zum Gründer und seinen persönlichen Werdegang?

Gründer von wishsite ist Markus Gäth, der mit entsprechendem Informatik- und betriebswirtschaftlichem Hintergrund aus Studium und Beruf, das Projekt zunächst alleine gestartet hat und es nun mit Hilfe weiterer Unterstützer ausbaut.

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