DeinBonbon.de: Die besonders leckere Geschäftsidee

Caipirinha, Pfirsich-Prosecco oder doch lieber Chili-Kirsch? Das StartUp DeinBonbon.de aus dem schwäbischen Sigmaringendorf dürfte ein Paradies für alle Süßigkeiten-Fans sein.

Die beiden Gründer Daniel Reiser und Sascha Katzmann verrieten uns, warum:

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu den „Sweets“, oder wie entstand die tolle Geschäftsidee?

Wir beide waren schon seit Langem unternehmerisch interessiert und auch auf der Suche nach einer guten Geschäftsidee. Die konkrete Idee entstand, als wir telefonierten und Sascha ein Geschenk für seine Freundin gesucht hat (die gern Bonbons mag), dieses aber mit einer persönlichen Note versehen wollte.

Wir kannten das Konzept des Mass-Customization schon von Mymuesli, und haben es dann auf Bonbons und Geschenke gemünzt. So entstanden während eines Telefonats auf der Suche nach einem Geschenk die ersten Gedanken zu der Geschäftsidee.

Sie haben das Unternehmen zu zweit gegründet. Welche Vorteile bietet diese Gründung im Team Ihrer Meinung nach, und wie teilen Sie sich die anfallenden Aufgaben auf?

Die Gründung im Team hat für mich entscheidende Vorteile. Zum einen hat jeder eigene Kompetenzen, die er mit ins Boot bringt. Zum anderen macht die Arbeit im Team einfach mehr Spaß und man motiviert sich leichter für die Aufgaben, die man sonst gerne vor sich herschieben würde.

Jeder von uns hat seine Aufgabengebiete, die er allein erledigt. Wichtige Entscheidungen treffen wir allerdings gemeinsam. Diese Art der Aufgabenteilung hat sich bisher sehr gut bewährt.

Wie und durch wen erfolgt die Fertigung der süßen Leckereien?

Wir arbeiten mit vielen „Maître Bonbonniers“ (Meistern der Bonbonkunst) und Feinkostherstellern zusammen und profitieren von deren langjähriger Erfahrung und Wissen, damit wir die leckersten Sorten anbieten zu können.

Die Bonbons werden dann von uns und unserem Team, das vorwiegend aus dem familiären Umfeld und dem Freundeskreis besteht, individuell nach Kundenwunsch zusammengemischt. Anschießend verpacken wir die Bonbons und bekleben die Verpackung mit dem persönlich gestalteten Etikett. Die Produktion ist also noch größtenteils Handarbeit.

Mit welchen Partnern konnten Sie den sehr gelungenen Onlineshop realisieren?

Vielen Dank für das Lob! Es dauerte in der Tat eine ganze Zeit, bis wir den richtigen Partner gefunden haben. Nachdem die Zusammenarbeit mit zwei Entwicklern nicht unseren Vorstellungen entsprach, durchlebten wir eine sehr schwierige Zeit der Gründungsphase.

Glücklicherweise konnte ich dann aber einen Informatikstudenten, der schon Erfahrungen in der Web-Entwicklung hatte, von unserer Idee begeistern. Mit ihm haben wir in enger Zusammenarbeit den Shop entwickelt. Auch Snackselect, die ja auch schon auf meinstartup.com vorgestellt wurden, waren an der Entwicklung beteiligt. Mittlerweile hat er sich mit der Entwicklung solcher Konzepte ebenfalls selbstständig gemacht.

Die Produkte von DeinBonbon eignen sich ja auch perfekt als Geschenkidee zu Weihnachten. Spüren Sie die gesteigerte Nachfrage hieraus, und wie gehen Sie mit Spitzen aber auch Einbrüchen in der Nachfrage um?

Das ist richtig. Aktuell spüren wir eine deutliche Zunahme der täglichen Bestellungen. Wir wissen ja mittlerweile, wann die Nachfrage saisonbedingt besonders hoch ist, und wann eher gering. Wir können uns also darauf recht gut einstellen.

Schwieriger ist es, wenn wir einen größeren Firmenauftrag bekommen, den wir nicht aus unseren Beständen erledigen können. Da helfen dann aber die guten Kontakte zu unseren Lieferanten, um Verpackungen etc. schnell geliefert zu bekommen. Bei kurzen Lieferterminen ist aber schon auch mal eine extra Nachtschicht nötig.

Nun gibt es bereits einige Mass Customization Anbieter im deutschsprachigen Raum. Was soll DeinBonbon.de einzigartig machen, und wie sorgen Sie für das notwendige Marketing, Off- als auch Online?

Daniel Reiser und Sascha Katzmann

Neben den einzigartigen Bonbons versuchen wir uns durch die Geschenkidee zu differenzieren. Das lässt sich schon in unserem Namen erkennen.

Bei uns gibt es die Möglichkeit, das Etikett mit eigenem Bild zu gestalten. Darüber hinaus setzen wir auf sehr hochwertige Verpackungen.

Die Herausforderung im Marketing ist, mit recht begrenzten Mitteln viele potentielle Kunden zu erreichen. Dazu nutzen wir mehrere Kanäle von Facebook und Youtube über Testberichtblogger bis hin zu klassischen Printmedien und Flyeraktionen. Wir wenden bei der Auswahl die „Trial and Error“-Methode an.

Was funktioniert weiten wir aus, was weniger effektiv ist, betrachten wir kritisch oder verwenden die Mittel anderweitig. Wir planen für das kommende Jahr, unsere Aktivitäten im Marketing mit Fokus auf das Bekanntwerden auszuweiten, denn die Kunden, die war haben, sind sehr zufrieden mit unseren Produkten.

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