Erfolg trotz Corona: Pandemie ist Startschuss für Cheesy-The Mouse®

Modellabel Cheesy

Die Maus und erste Ideen der Zeichnungen schlummerten schon eine ganze Weile in Anja Dobler. Mit Beginn der Pandemie im letzten Jahr geht die Modedesignerin und Illustratorin dann als Solo Unternehmerin an den Start. Hierfür ließ Sie Stoffe mit dem Cheesy-The Mouse® Motiv bedrucken und stellte daraus Stoffmasken her – sehr zur Freude ihrer Träger. Weitere Cheesy-Sachen sind in Planung.

Anja, kurz und knapp: Erkläre Deine Geschäftsidee?

Cheesy-The Mouse® soll Spaß und Freude in das Leben der Menschen bringen. Ob Bekleideung, Geschenkartikel, Spielwaren oder niedliche Accessoires – Cheesy eignet sich für alles, was den Alltag versüßen kann.

Gestartet bin ich 2020 als das Virus ausbrach mit einer kleinen Stoffmasken Kollektion. Die Masken wurden so gut angenommen, daß im April diesen Jahres dann eine T-Shirt Kollektion folgte. Alles weitere ist momentan noch in Planung.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Ich habe schon in der Vergangenheit viel gezeichnet und mich für die schönen Dinge des Lebens interessiert. Daher habe ich mich dann auch entschlossen Modedesign zu studieren.

Cheesy selbst entstand in einem spontan kreativen Moment an meinem Küchentisch. Erstmal aber nur als Kopf. Zwei Jahre später zeichnete ich dann den Körper dazu und bis zum heutigen Aussehen vergingen dann nochmal einige Jahre.

Währenddessen entstanden die ersten Bilder und Comic Strips, welche bei Freunden und Bekannten großen Anklang fanden. Das wiederum ermutigte mich dazu, Cheesy als Marke anzumelden.

Im Jahr 2017 war es dann endlich soweit und ich erhielt das Patent. Von da an war die Idee geboren, ein eigenes Business zu gründen. 

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Cheesy ist ein wenig anders als andere Tier Charaktere. Der allererste Spruch, welcher auch heute noch der Klassiker ist, war ,,don`t wanna talk“.

Von der Gesellschaft wird oft erwartet,dass man immer gut gelaunt ist, zu allem ja und Amen sagt und sich anpasst. Cheesy zeigt,dass man auch mal anders sein darf und nicht immer das tun muß, was alle erwarten.

Wenn sie gerade nicht reden will, dann redet sie nicht. Außerdem macht sie generell gerne das Gegenteil von dem, was von ihr erwartet wird. 

Trau dich auch mal gegen den Strom zu schwimmen und trage keine Maske, um anderen zu gefallen, sondern sei du selbst mit allen Ecken und Kanten.

Um es mit Cheesys Worten zu sagen, wenn du in was Leckeres reinbeißen willst, dann beiß rein und fühl dich gut dabei.

Cheesy ist ein (Lebens)Genießer und darüber hinaus, wie eigentlich alle Mäuse ein großes Schleckermaul.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Die Hauptzielgruppe von Cheesy-The Mouse®️ ist weiblich ab 12 Jahren aufwärts.

Aber auch so mancher Mann kann sich mit Cheesy identifizieren, denn wer kennt nicht das Problem immer funktionieren und sich anpassen zu müssen.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Bisher hatte ich das Glück, alles aus eigenen Mitteln finanzieren zu können. Auch wenn das nicht immer einfach war und einen Nebenjob bedeutete.

Aber was das Finanzielle angeht, bin ich eher der vorsichtige Typ und versuche erstmal mit Eigenkapital so weit wie möglich zu kommen.

Dadurch dauert es natürlich etwas länger, aber ich habe Geduld. Von der ersten Idee bis zum heutigen Zeitpunkt sind ca.acht Jahre vergangen.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchem Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Meine Haupteinnahmequelle ist momentan der Online Shop. Durch Corona war es bisher schwierig im stationären Handel Fuß zu fassen, was ich jetzt aber Schritt für Schritt angehen werde.

In Karlsruhe gibt es bereits ein erstes Geschäft, welches die T-Shirts ins Sortiment aufgenommen hat.

Bei der Herstellung meiner Produkte lege ich Wert auf Nachhaltigkeit. Die Shirts sind allesamt Fair Wear und Bio zertifiziert.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Den größten Bekanntheitsschub gab es bisher über die sozialen Medien aber auch die Kooperation mit der Künstleragentur Home for Artists aus Berlin, welche auch den Online Shop betreibt, hat einiges bewirkt.

Welche Vision verfolgt Du und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Mein Traum wäre es, wenn Cheesy-The Mouse® künftig in ganz Deutschland und ja, vielleicht sogar weltweit in den Läden verfügbar wäre.

Vor Jahren habe ich mal zum Spaß die Titelseite einer Zeitung mit Cheesy drauf  gezeichnet mit der Überschrift „Cheesy-The Mouse“ rules the world.

Träume eben… – aber manche werden ja bekanntlich war.

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

Eine der wichtigsten Tools sind für mich Instagram und Facebook – ohne diese zwei geht es einfach nicht.

Und nicht zu vergessen mein kreativer Geist der ist die wichtigste App die ich besitze.

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Für mich bedeutet Erfolg vor allem eins, viel Geduld und Hartnäckigkeit. Nicht aufgeben, auch wenn man manchmal das Gefühl hat auf der Stelle zu treten.

Irgendwann kommt der nächste Impuls oder es öffnet sich eine Tür, die einem dem Ziel wieder ein Stück näher bringt. Wenn ein Ziel erreicht ist, sich freuen, feiern, einen Haken drunter setzen und das nächste ins Visier nehmen.

Der Erfolg ist manchmal wie ein störrisches Pferd, dass man immer wieder antreiben muß. Sollte man mal abgeworfen werden, aufstehen, Krone richten und weitermachen.

Durchhaltevermögen ist das wichtigste, da der Weg mitunter lang und steinig sein kann. Es gibt immer auch Durststrecken, aber wenn man einen Traum hat, kann man über sich hinauswachsen.

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen

Mein Tipp: Entscheidungen gut zu überlegen und nie überstürzt handeln. Auch wenn einem manchmal die Euphorie packt und man am liebsten nur noch nach vorn preschen möchte, kurz innehalten, in sich gehen und wohlüberlegt den nächsten Schachzug machen.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Wie weit würde ich für meinen Traum gehen?

Bin ich bereit dafür zu kämpfen und nicht aufzugeben, auch wenn es mal aussichtslos erscheint und ich einen Rückschlag erlitten habe?

Mit welchen drei Worten würdest Du dich selbst beschreiben?

Kreativ, ambitioniert, beharrlich

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