Mobiler Notruf b-cared will via Handy Leben retten

b-cared Mobiler Notruf

Die Notruf-Lösung des Wiener Startups b-cared will die Alternative zum klassischen Hausnotruf werden. Für den letzten Step bis zum Markteintritt wird aktuell über visionbakery Geld eingeworben. Spätestens zum Ende des Sommers soll dann die selbsttätige Alarmierung starten, um das Leben unserer Angehörigen zu retten.

Herr Teglasy, kurz und knapp: Erklären Sie Ihre Geschäftsidee?

Eine mobile Alternative zum Hausnotruf, die bei einem Notfall selbst dann Hilfe holt, wenn die Person das nicht mehr kann.

Was genau war der Auslöser für den Start eines eigenen Business?

Die 86-jährige Mutter meines Partners Michael Bindlechner. Sie lebt 80 km von ihm entfernt.

Er kümmert sich um sie, möchte aber sicher gehen, dass es ihr gut geht und sie bei einem Notfall zeitgerecht Hilfe bekommt.

Was macht Ihr Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Unsere Lösung ist mobil und funktioniert selbst dann, wenn die Auslöseeinheit (das Handy), kaputt ist.

Dabei funktioniert die Alarmierung von Personen oder Organisationen in einer vom Benutzer festlegbaren Reihenfolge und kann zu jeder Zeit vom Benutzer selbst ausgelöst werden.

Doch hier kommt der Clou: Die selbsttätige Alarmierung kann so eingerichtet werden, dass bei Ausbleiben einer vorgegebenen Reaktion des Benutzers die selbsttätige Alarmierung automatisch erfolgt.


 

Wo sehen Sie Ihre Zielgruppe bzw. wer sind Ihre Wunschkunden?

Menschen, die sich um ihre älteren Angehörige sorgen, sei es Mutter, Vater oder Großeltern. Sie möchten, dass ihre Angehörigen nicht in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, aber sich dennoch sicher fühlen können.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Wir arbeiten seit über 1,5 Jahren an der Entwicklung, aktuell haben wir eine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung des letzten Teils vor dem Markteintritt über 28.800 EUR laufen.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

b-cared wird es in diversen Varianten geben: Für User, die das System zeitweise nutzen wollen bis zum monatlichen Abo mit Flatrate.

Daraus werden wir genügend Einnahmen generieren, um das System zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Bisher: Persönliche Newsletter und Social Media, weil ich dort sehr gut vernetzt bin. Doch von der Crowdfunding-Kampagne erwarten wir uns den größten Impact.
Durch sie können viele Menschen davon erfahren und b-cared durch ihre Unterstützung möglich machen.

Welche Vision verfolgen Sie und welche Schlagzeile würden Sie gern mal über Ihr Unternehmen lesen?

Wir wollen älteren Menschen helfen. Die Schlagzeile, die ich lesen möchte: b-cared rettet jedes Jahr tausende Leben.

Auf welche 3 Tools/Komponenten können Sie bei der täglichen Arbeit nicht verzichten und warum?

Menschen, die etwas bewegen, das Internet und das Smartphone (denn darauf läuft b-cared).

Gergely Teglasy

b-cared Mitgründer Gergely Teglasy

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Durchhaltevermögen und Leidenschaft. Denn ohne für etwas zu brennen lohnt das Leben nicht.

Welchen Fehler würden Sie aus ihrer Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Zu früh aufgeben, nicht 100 % der Energie zu investieren, nicht andere um Hilfe zu fragen.

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer mindestens einmal gestellt haben?

Was möchte ich bei meiner Grabrede hören? Welche Spuren möchte ich auf dieser Welt hinterlassen?

Mit welchen drei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

Leidenschaft, Querdenker, neugierig.

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