5 Dos & Don’ts für die perfekte Startup-Bewerbung

Perfekte Startup-Bewerbung

Fachbeitrag von Karina Herdt, richtiggutbewerben.de:

Du wolltest dich schon immer in einem Startup bewerben?

Bei den zahlreichen Argumenten, die dafür sprechen, kein Wunder! Startups bieten Mitarbeitern unmittelbar an der Entwicklung des Unternehmens beteiligt zu sein.

Wo sonst bekommt man die Insider-Informationen, über die sonst nur der Vorstand einen Einblick hat? Bewerber haben die einmalige Chance, einen direkten Einblick in die Strukturen eines neuen, innovativen Unternehmens zu bekommen.

Ganz nach dem Motto von Groupon-Gründer Andrew Mason „Hire great people and give them freedom to be awesome“ ermöglicht die Arbeit in einem Startup dem Bewerber viele Freiheiten.

Andererseits gibt es aber natürlich auch einige Verpflichtungen und Anforderungen, die der Bewerber erfüllen muss.

Wie ihr die perferkte Startup-Bewerbung verfasst, erfahrt ihr hier:

Startups brauchen Allrounder.

Wer in einem Startup arbeitet, sollte sich darauf gefasst machen, Tätigkeiten aus Bereichen zu übernehmen, mit denen er sonst nicht in Berührung kommt.

Die Fähigkeit, unterschiedliche Aufgaben aus unbekannten Bereichen zu übernehmen, sollte in jedem Fall in deiner Startup-Bewerbung erwähnt werden. Auch der Wunsch nach Erweiterung des eigenen Horizonts kann an dieser Stelle seinen Platz finden.

Vermeide in deiner Startup-Bewerbung eine Versteifung auf festgelegte Arbeitsformen- und bereiche. Zeige stattdessen auf, dass du bereit bist, neue Herausforderungen anzunehmen und neugierig bist, auch in unbekannte Territorien vorzudringen.

Flexibilität ist alles!

Geregelte Arbeitszeiten, feste Pausen und Feierabend um 17 Uhr solltest du dir aus dem Kopf schlagen, wenn du dich um eine Stelle in einem Startup bewirbst

Ergebnis der schnellen, dynamischen Prozesse in einem Gründer-Unternehmen resultiert in viel Arbeit – stelle dich darauf ein, auch einmal länger zu arbeiten, und gebe in deiner Startup-Bewerbung an, dass du über eine hohe Flexibilität und Belastbarkeit verfügst.

Du solltest nicht auf klar definierte Zeiten innerhalb des Startups bestehen. Versteife dich nicht auf Regelungen, sondern mache klar, dass du ergebnisorientiert arbeitest – und dafür auch gerne einmal länger im Büro bleibst.

Schließlich zählt am Ende des Tages das Ergebnis.

Kreativität ist gefragt.

Startups schauen in die Zukunft und sind auf der ständigen Suche nach innovativen Ideen und Optimierungsmöglichkeiten. Gründer sind dankbar für jeden neuen und frischen Input und bevorzugen Bewerber, die sich einbringen und nicht davor zurückschrecken, eigene Ratschläge und Ideen mitzuteilen.

Mache in deiner Startup-Bewerbung klar, dass dir ein klassischer 0815-Bürojob nicht genügt. Du siehst das Unternehmen nicht nur als Arbeitgeber an, sondern als einen Platz, wo kreative Ideen und Konzepte ausgelebt werden.

Selbstständigkeit ist für dich genauso wichtig wie Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen. Gehe daher auch auf formeller Ebene vorgefertigten Standard-Sätzen aus dem Weg – das wirkt langweilig und vorhersehbar und hinterlässt keinen bleibenden Eindruck. Passender ist ein kreatives, individuelles Design für deine Startup-Bewerbung.

Bringe Risikobereitschaft mit:

In einem Startup klappt nicht alles auf einmal. Rechne mit Rückschlägen und Enttäuschungen, wenn nicht alles gleich im ersten Anlauf klappt.

Unterstreiche in deiner Startup-Bewerbung, dass du Rückschläge wegstecken- und nach vorne schauen kannst. Startups wollen sehen, dass das Scheitern einer Idee dich nicht aus gleich aus der Bahn wirft, und du aus Misserfolgen lernen kannst!

Deine Startup-Bewerbung sollte auf jeden Fall beinhalten, dass du – zumindest in gesundem Maße – ein risikofreudiger Mensch bist, der jedoch eingegangene Risiken gut abschätzen und bewerten kann.

Unvorteilhaft wäre hier hingegen beispielsweise die Betonung auf ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis.

Durchhaltevermögen ist das A und O:

Gerade aufgrund der erhöhten Risikobereitschaft in einem Startup, kommt es oft zu brenzligen, ungewohnten Situationen.

Betone als Bewerber deshalb deine Fähigkeit, auch in heiklen Situationen, einen klaren Kopf zu bewahren, und neue Lösungen für Probleme zu schaffen. Als perfekter Bewerber für ein Startup zeigst du Durchhaltevermögen und weichst nicht zu voreilig von Strategien und Ideen ab, weil sich Erfolge noch nicht eingestellt haben.

Lege einen Fokus darauf, schnell Entscheidungen treffen zu können, und nicht vor Verantwortungsübernahme zurückzuschrecken. Du kannst auch unter Druck effizient arbeiten, und verfügst über ein gesundes Selbstvertrauen, kennst aber auch deine Grenzen.

Fazit:

Nehme dir vor dem Verfassen und Abschicken der Startup-Bewerbung genügend Zeit, die komplexe Gründerkultur und ihre Charakteristika zu verstehen.

Erst dann bist du in der Lage, eine Bewerbung speziell angepasst auf die Bedürfnisse und Anforderungen eines Startup-Unternehmens zu verfassen.

Autorenprofil:

Karina HerdtKarina Herdt arbeitet bei richtiggutbewerben.de im Bereich Online-Marketing und Customer Support.

Über die Plattform von richtiggutbewerben.de können Kunden Dienstleistungen rund um das Thema Bewerbung und Karriere buchen. Karina beschäftigt sich mit Online-Marketing-Themen, aber auch mit den Bewerbungen von Kunden und kennt sich daher bestens mit Startup-Bewerbungen aus.

Weitere Informationen zum Autor finden Sie unter: www.richtiggutbewerben.de/

1 Kommentar zu "5 Dos & Don’ts für die perfekte Startup-Bewerbung"

  1. Vllt. hätte man noch dazu schreiben sollen: Verzichte auf Gehalt. Gerade Startups hauen das Geld nicht unbedingt raus.

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