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Selbstständig als Cleaning-Services – so startest du eine Reinigungsfirma

Cleanung-Services starten

Wer in der heutigen Zeit gründet, der hat meistens technisch innovative Startups vor Augen, die hippe Apps entwickeln und diese in smarten Büros zumeist in der Gründermetropole Berlin hochziehen. Doch was ist mit den vielen sonstigen Dienstleistungen und Services, die ebenfalls gebraucht werden?

Der Markt ist groß, weshalb sich viele Gründer auch bewusst für eine weniger frequentierte Nische entscheiden und sich bspw. auch „als Reinigungskraft“ selbstständig machen.

Die richtige Vorbereitung ist auch hier das A und O

Ganz gleich, welches Business auf die Beine gestellt werden soll – ohne Planung geht es nicht. Im ersten Schritt ist es wichtig zu hinterfragen, ob der Gründer für diesen Geschäftsbereich die nötigen Voraussetzungen mitbringt. 

  • hohe kommunikative Fähigkeit
  • gute Kritikfähigkeit
  • körperlich fit

Wenn diese Kriterien erfüllt sind, geht es um fachliche Qualifikationen. Wer einen Cleaning Service gründen möchte, benötigt keine spezielle Ausbildung. Eine Reinigungsfirma ist ein zulassungsfreies Handwerk, was bedeutet, dass formal gesehen keine Zertifikate, Ausbildungen oder eine Qualitätsanforderung besteht.

Berufserfahrung kann aber natürlich sehr nützlich sein. Wer schon in einer Reinigungsfirma gearbeitet hat, wird die Tätigkeiten und auch den Ablauf kennen, kennt sich zudem mit Strukturen und der Kommunikation aus.

Kaufmännische Kenntnisse nicht vernachlässigen

Obwohl es bei einem Reinigungsdienst vorrangig auf die Reinigung ankommt, so bleibt eine Gründung eben eine Gründung. Das bedeutet, dass der nunmehr Selbstständige auch kaufmännische Kenntnisse und Fähigkeiten mitbringen muss.

Arbeitstage, Aufträge, Kunden und Mitarbeiter müssen organisiert werden, der Service muss zu jeder Zeit qualitativ und professionell sein. Kaufmännische Kenntnisse sind daher von entscheidender Bedeutung und sind oft der Schlüssel zum Erfolg, wenn man sich langfristig im Geschäft halten möchte.

Um sich kaufmännische Fähigkeiten anzueignen, lohnt ein Blick in die Handwerkskammer vor Ort und auch Betriebsberatungen werden teilweise kostenfrei für Existenzgründer angeboten.

Ein Alleinstellungsmerkmal kreieren

Um sich von anderen Putzdienstleistern abzuheben, ist es wichtig, sich grundlegend mit der Geschäftsidee zu beschäftigen. Wer ist überhaupt die eigene Zielgruppe und für wen soll das Angebot konzipiert sein? Wie ist in der jeweiligen Region die Marktsituation und welches spezielle Angebot soll die Reinigungsfirma umfassen?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten der Spezialisierung, wie auch verschiedene Beispiele belegen. Stefan Sarfert von “clean your bike” hat sich beispielsweise gedacht, dass mit Sicherheit viele Menschen keine Lust haben, regelmäßig ihr Fahrrad zu putzen. Die Idee war geboren.

Die Gründer von “MobileCarCleaning” dachten sich dagegen: “Warum soll das Auto zur Waschanlage kommen, wenn die Waschanlage auch zum Auto kommen kann?” – und auch hier wurde ein Reinigungsunternehmen mit deutlichem Alleinstellungsmerkmal gegründet.

Sonstige Details zur Gründung klären

Ist das Angebot gefunden, folgt nun die Wahl des Standortes. Als Ein-Mann-Unternehmen ist der Standort zu Beginn meistens der eigene Wohnort.

Auch bei der Kalkulation der Preise ist Fingerspitzengefühl gefragt. Der Preisdruck ist in dieser Branche groß, aber unter Wert verkaufen müssen sich die Gründer dennoch nicht.

Je spezieller das eigene Angebot ist, umso besser auch die Preise. Es ist wichtig, alle konkreten Kosten genau zu kennen und auch die laufenden Kosten sowie Material und Maschinen miteinzubeziehen. Gerade leistungsstarke Industriestaubsauger verbrauchen mehr Strom, welcher von den Kunden anteilig ebenfalls übernommen wird, sofern korrekt kalkuliert wurde.

Schlussendlich folgt der Auftritt der Firma. Nicht nur vor Ort, sondern vor allem virtuell wird heutzutage eine Dienstleistung beworben, weshalb eine Webseite schon zum Pflichtprogramm gehört.

Wer Fördermittel erhalten oder Investoren von der eigenen Gründungsidee überzeugen möchte, braucht zudem einen Businessplan. Dieser kann außerdem helfen, sich selbst über die eigene Geschäftsidee klar zu werden.

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