Der Start ins Online-Marketing – erste Maßnahmen für Startups

Digitales Marketing Startup

Gerade Jungunternehmer haben es nicht leicht.

Sie müssen ihre Idee oder ihre Produkte schnell an den Mann bringen, denn wenn dies nicht geschieht, ist das oft dürftige Budget rasch aufgebraucht und das Startup findet eher sein Ende, als es einen Anfang fand.

Mit das wichtigste Mittel für Unternehmer ist das Online-Marketing.

Im Internet gefunden zu werden, sich in den sozialen Netzwerken eine Fanbase aufzubauen, gute Verknüpfungen und Listings zu erhalten – all dies kann über den Erfolg und Misserfolg eines Betriebs entscheiden. Nur betrifft das Online-Marketing so viele Bereiche, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten. Dieser Artikel zeigt auf, welche Maßnahmen zu Anfang besonders wichtig sind.

Welche Marketing-Maßnahmen sind für Start-ups besonders hilfreich?

Eigene Webseite

Ein Unternehmen, unabhängig davon, ob es Produkte oder Dienstleistungen anbietet, benötigt eine Webseite. Sie ist die Visitenkarte im Internet und wem es gelingt, mit der Seite gut in den Suchmaschinen platziert zu sein, gewinnt praktisch automatisch neue Kunden.

Unternehmen mit einem eigenen Onlineshop, was wohl auf die meisten Startups zutrifft, benötigen die Seite und den Shop sogar noch mehr. Immerhin verdienen sie das meiste Geld mit Verkäufen über den Shop. Doch worauf kommt es bei der Seite an? Ein Überblick:

  • Technische Merkmale – die Webseite sowie der Shop müssen nicht nur am Computer funktionieren, sondern Designs besitzen, die sich automatisch ans Tablet oder Smartphone anpassen. Gleichfalls müssen die Seiten rasch laden, ohne dass zu viel Schnickschnack geladen wird. Wer mit Videos und Autoplay arbeitet, macht sich zumindest bei mobilen Kunden keine Freunde, da das Datenvolumen unnötig angegriffen wird.
  • Design – das Design muss ansprechend sein. Hier gilt der Leitsatz, dass der Köder dem Fisch schmecken muss, nicht dem Angler. Für Unternehmer bedeutet das, den Aufbau der Seite und des Shops auch nach dem Zielgruppengeschmack zu planen.
  • Sicherheit – Webseiten und Shops müssen heute eine https-Verschlüsselung haben. Besonders wichtig ist dies bei Onlineshops, da hier nun mal private Daten übertragen werden.
  • Datenschutz – die DSGVO muss nicht nur eingehalten werden, die Inhalte sollten für Nutzer auch übersichtlich, doch angenehm aufbereitet werden. Nutzer, die vor dem eigentlichen Shopbesuch erst unzählige Fenster mit Hinweisen, Datenschutzwarnungen oder Datenschutzinformationen bestätigen und wegklicken müssen, fühlen sich selten willkommen. Das trifft besonders auf Fenstergestaltungen zu, die auf den ersten Blick an Phishingaufrufe erinnern.
  • Inhalt – die Inhalte von Webseiten müssen interessant, aufschlussreich und gut gestaltet sein. Die Suchmaschinen achten mittlerweile auf diese Dinge und listen Seiten, deren Inhalte praktisch nicht kategorisierbar sind, schlecht. Für den Onlineshop gilt: Eine gute Aufteilung ist wichtig. Die Produkte müssen schnell und einfach gefunden werden.

Da die Webseite und der Onlineshop zwar durchaus mittels Baukastensystemen zu erstellen sind, doch auch diese ein großes Fehlerpotenzial bieten und zudem zeitintensiv sind, empfiehlt es sich, zumindest die Grundzüge der Seiten und Shops von Profis erstellen zu lassen.

Sie haben oft einen viel besseren Blick auf die entsprechenden Zielgruppen, zudem können sie wesentlich rascher arbeiten, als ein Unternehmer, der eigentlich einen Betrieb zu führen hat.

Zudem können Agenturen wie die Blue GmbH auch die wichtigsten SEO-Maßnahmen durchführen und somit dafür sorgen, dass die Webseite in verschiedenen Suchsystemen besser gefunden wird.

Neukundengewinnung durch Funnel

Wer sich ein wenig mit dem Internet auskennt, weiß, dass es an jeder Ecke Einladungen zu Newslettern gibt. Start-ups müssen sich also bereits gegen eine große Konkurrenz und der damit verbundenen Unlust von Kunden, sich wieder zu einem Newsletter anzumelden, ankämpfen. Funnel sind eine ideale Lösung, denn nicht nur »belohnen« sie Neukunden mit kleineren Goodies, sie kombinieren auch Werbemails mit nützlichen Informationen.

Einige Beispiele:

  • Goodie – meldet sich ein Kunde neu für den Newsletter an, erhält er ein kleines Geschenk. Das kann durchaus auf dem Onlinewege geschehen. Sofern der Kunde dem Newsletter im Rahmen einer Bestellung zustimmt, kann er natürlich auch ein kleines Geschenk zu seiner Ware dazuerhalten.
  • Informationen – je nach Gewichtung des Händlers ist es ein Leichtes, dem Kunden nützliche Informationen über Mails zukommen zu lassen. Ein Beispiel wäre der Gartenversand, der Newsletterkunden zwischendurch immer wieder Pflegetipps für Pflanzen oder auch Informationen zu besonderen Arten oder Früchten zusendet.
  • Verkaufsmails – sie sollten zwischen Info-Mails versandt werden und möglichst auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten sein. Doch gleicht eine gute Werbemail keinem Beilageprospekt der Wochenzeitung. Stattdessen gilt es, wieder nützliche Infos mit auf den Weg zu geben, zwischen denen sich die eigentliche Werbung befindet.

Weitere wichtige Maßnahmen

Ebenso wichtig wie die eigene Webseite, sind heute die sozialen Medien. Es kommt eigentlich kaum ein Unternehmen mehr an Facebook und Co vorbei, wenn es nicht auf Kunden verzichten will. Wichtig ist vorab zu wissen, dass diese Werbestrategien zeitaufwendig sind, denn in den sozialen Netzwerken kommt es nicht nur auf Inhalte, sondern auch auf Reaktionen an. Follower wollen unterhalten werden, sie möchten aber auch gehört werden, wenn sie auf einen Inhalt reagieren. Zusätzlich gibt es natürlich auch noch weitere Werbemöglichkeiten auf diesem Gebiet:

  • Bezahlte Anzeigen – wie auch bei Google, können Nutzer auf Facebook Werbung für ihre Seiten schalten. Es empfiehlt sich, einzelne Beiträge zu bewerben und nicht die gesamte Seite. Letzteres führt zwar gerne zu vielen Likes, doch stammen diese aus Ländern, die für den Seiteninhaber nutzlos sind.
  • Instagram – das ist die Plattform, die für viele Unternehmen Potenzial bietet. Wenn auch überwiegend Fotos genutzt werden, so kann sie dazu dienen, das Start-up seinen Fans näher zu bringen – und über diese mehr Aufmerksamkeit zu erhalten.
  • YouTube – passt es zum Betrieb, können sich gute Videos eignen. Aufbauanleitungen zu den verkauften Möbeln, die Pflanzentipps aus dem Newsletter, aber auch Erklärungen, wie eine Software bestens zu bedienen ist.

Hat ein Unternehmen nicht viel Zeit oder kann keine Leute für die einzelnen Netzwerke abstellen, so empfiehlt es sich, sich vorerst auf eines zu konzentrieren.

Fazit – Präsenz zahlt sich aus

Investiert ein Startup in eine gute Webseite und beschäftigt sich mit dem Online-Marketing, kann es sich gut eine Kundschaft aufbauen und Neukunden gewinnen. Doch müssen diese auch immer wieder mit Neuigkeiten und Informationen versorgt werden.

Mit der richtigen Strategie zum Erfolg.

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