Von der Idee bis zur Gründung

Erst Gap-Year dann Gründen

Weltweit träumen Menschen jeden Alters und jeder Herkunft davon, ihre eigenen Ideen in einem Startup umzusetzen.

Dahinter stehen verschiedenste Gründe.

Viele reizt das vermeintliche Geld, über das selbst verfügt werden kann. Andere wünschen sich, der eigene Chef zu sein, die Fäden für alle Vorgänge in der Hand zu halten. Außerdem bleibt die Überzeugung, dass die Welt durch eben dieses Startup ein Stückchen besser wird.

Dass die Menschen, die davon Nutzen tragen, eine Bereicherung erleben. Und von all dem abgesehen, ist eine Gründung immer auch ein Stück Selbstverwirklichung, was bei der Berufswahl dieser Tage immer ausschlaggebender wird.

Den eigenen Weg finden

Gerade in den jüngeren Generationen hat die Selbstverwirklichung einen sehr hohen Stellenwert. Man will ausbrechen, nicht wie vielleicht die Eltern oder Großeltern vierzig Jahre lang in einem Betrieb in der gleichen Position arbeiten.

Man möchte etwas vollbringen, etwas Neues beitragen und vielleicht ein kleines bisschen die Welt erobern. Daher rührt es, dass so viele sich vor allem vor dem Studium mit Selbstfindung beschäftigen.

Das Gap-Year ist inzwischen mehr als nur ein vorübergehender Trend. Kaum noch ein Abiturient beginnt direkt nach der Schule ein Studium, das in Regelstudienzeit abgeschlossen wird, um dann direkt in den Beruf zu starten. Die Menschen streben nach mehr.

Wir leben in Zeiten, in denen die materielle Sicherheit nicht mehr so hoch gewichtet ist, wie noch vor bspw. hundert Jahren. Damals gab es für den Menschen keine andere Möglichkeit als einen handfesten Beruf zu erlernen, um das gelernte Handwerk in der täglichen Arbeit anzuwenden und so den Lebensunterhalt für sich und die eigene Familie zu sichern.

An Arbeitslosengeld, staatliche Zuschüsse, Studienförderung oder gar Wohnungsgeld war nicht zu denken. Von Selbstverwirklichung über den Beruf konnte keine Rede sein. Heutzutage ist das anders. Niemand muss Angst um seine Existenz haben.

Wichtige Entscheidungen treffen

Durch diverse Institutionen für die Förderung von jungen Menschen, Familien, Mittellosen und Erkrankten, kann sich jeder die Zeit nehmen die er braucht um sich dafür zu entscheiden, was er in seinem Leben vollbringen möchte.

Außerdem besteht in Deutschland ein sehr hoher Lebensstandard. So kann man mit ein wenig Erspartem in Ländern mit geringerem Lebensstandard über einen längeren Zeitraum gut durchs Leben kommen.

Aber das Gap-Year beschreibt nicht mehr, wie noch vor ein paar Jahren, den Zeitraum zwischen Abitur und Bachelor, beziehungsweise während oder direkt nach dem Studium.

Der Begriff „Gap-Year“, der inzwischen mit zunehmender Begeisterung als „Die Auszeit Deines Lebens“ angepriesen wird, gilt inzwischen übergreifend für alle, die sich entscheiden, über einen bestimmten Zeitraum etwas ganz anderes, völlig neues zu erleben.

Auch Erwachsene, die in Ihrem Beruf längst Fuß gefasst haben und Erfolge für sich verzeichnen konnten, nehmen sich immer häufiger eine Auszeit um dem Arbeitsalltag für ein paar Monate oder gar ein Jahr zu entfliehen und sich neu zu finden.

Eine Reise ins Ausland kann sehr inspirierend sein. Viele, die von einer solchen Reise zurückkehren, scheinen danach weltoffener, ausgeglichener und entschlossener zu sein. Nicht selten bauen sie sich danach oder währenddessen ein neues Standbein auf und gründen ihr eigenes Start-up.

Alles was man braucht, ist Mut

Was fürs Reisen gilt, gilt genauso auch für andere Neuanfänge. Wer seine eigene Firma gründen möchte, braucht eine Menge Mut, um aus der eigenen Komfortzone auszubrechen.

Die Anfangszeit kann sehr nervenaufreibend sein. Wenn erst einmal alles auf eine Karte gesetzt ist, muss man viel Durchhaltevermögen aufbringen, um zu erreichen, was man sich vorgenommen hat.

Für manche ist über mehrere Jahre kein Urlaub in Sicht, kein Feierabend, kein richtiges Wochenende. Existenzgründer machen oft unzählige Überstunden, die ihnen niemand vergütet oder anerkennt. Aber irgendwann ist es so weit, dass sich die Firma etabliert hat und zunehmend an Reichweite gewinnt.

Und dann ist genau das erreicht, wovon so viele ihr Leben lang träumen. Die eigene Idee ist umgesetzt, der Traum beginnt, wahr zu werden. Um Anfängerfehler bei der Unternehmensgründung zu vermeiden, lohnt es sich, ein paar wichtige Tipps zu beachten.

Startkapital

Wer ein eigenes Startup gründen möchte, braucht ein je nach Businessplan entsprechendes Startkapital. So mancher hat durch Glücksspiele eine Menge Geld für die Unternehmensgründung gewonnen.

Mit dem unerwarteten Ertrag eines Lotto- oder Casinogewinns fällt der Start in die eigene Firma umso leichter. Wer nicht auf Glücksspiel setzen möchte und weder eigenes Kapital noch Sponsoren hat, dem bleibt die Möglichkeit eines Kredites bei der Bank.

Aber auch für solch ein Darlehen wird von den meisten Kreditinstituten ein gewisser Prozentsatz an Eigenkapital vorausgesetzt. Wer auch das nicht aufbringen kann, der kann zunächst klein beginnen, um dann im Laufe der Zeit expandieren zu können und aus seiner fixen Idee eine fest im Markt verankerte Firma zu gründen.

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