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Vom Hobby zur Gründung: so machst du dein Hobby zum Beruf

Hobby zum Beruf machen

Wer sein eigenes Unternehmen gründet, auf den warten große Aufgaben. Zeit für Hobbys bleibt dabei kaum. Ganz anders, wenn du zukünftig genau das machst, was dir den größten Spaß macht. Viele Gründer haben es bereits geschafft und ihr Hobby erfolgreich zum Beruf gemacht.

Auf die eigenen Werte setzen

Viele sehen in der Unternehmensgründung ein hohes Risiko und glauben, nicht als Unternehmer geboren zu sein und auch nicht über das notwendige Startkapital zu verfügen.

Bist du kreativ und gehst einem eigenen Hobby nach, besitzt du bereits einige wichtige Unternehmensqualitäten. Du bist in der Lage, Ideen zu entwickeln und umzusetzen, beweist Fleiß und Ausdauer und kannst dich für eine Sache begeistern.

Damit bist du nicht allein.

Die Lust am Selbermachen ist gewachsen, weiß Ben Wolf von Hobbylux.de. Die Deutschen Schneidern, Töpfern, Stricken, Backen, Restaurieren mit Vorliebe. Dabei lassen sich die Bundesbürger ihr kreatives Hobby einiges kosten.

Für Stoffe werden jährlich 465 Millionen Euro ausgegeben. Näh- und Strickmaschinen werden für 171 Millionen Euro angeschafft. Inspiration für die eigene Kreativität holt man sich aus Anleitungsbüchern, die für etwa 50 Millionen Euro erworben werden.

Einzigartigkeit beweisen

Eine Existenzgründung hat die besten Chancen, wenn du dabei einzigartig bleibst und es verstehst, dich von der Masse abzuheben. Vorschnelles Handeln zahlt sich selten aus. Eine umfassende Planung und gezielte Marktbeobachtung werden notwendig sein.

Die zentrale Frage für dich lautet:„ Wie groß ist meine Konkurrenz?“ Bist du mit deinem Hobby bereits einzigartig, stehen die Chancen gut.

Fehlt es dir noch an einem besonderen Angebot, welches die Kunden in dieser Form oder zu diesem Preis kein zweites Mal finden, solltest du an der Entwicklung einer entsprechenden Idee arbeiten. 

Gezielte Planung

Alle wichtigen Fragen zur bevorstehenden Gründung fließen in den Businessplan ein. Mit diesem Dokument steckst du den Rahmen ab und beantwortest dir zugleich die Frage, ob dein Hobby sich wirklich als Grundlage für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit eignet.

Der Businessplan schließt die Frage zu den angebotenen Produkten, dem veranschlagten Preis, den notwendigen Finanzen und der erforderlichen Marketingmaßnahmen ein. Es stellt sich weiterhin die Frage, ob du allein durchstarten möchtest oder für die Umsetzung der Geschäftsidee Personal benötigst

Der finanzielle Rahmen

Dein Hobby hat dich bislang einiges gekostet. Willst du als Unternehmer durchstarten, wird dein Eigenkapital vermutlich nicht ausreichen.

In der Startphase ist von einem hohen Kapitalbedarf auszugehen. Die meisten Start-ups scheitern in den ersten zwei Jahren nach ihrer Gründung aufgrund der Finanzierung. Eine gewissenhafte Kostenplanung und Kostenkontrolle sind wichtig. Diesbezüglich solltest du dir entsprechendes kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Wissen aneignen oder die Hilfe von fachkundigen Stellen einholen.

Der Absatz

Während dein Hobby vorwiegend dem Eigenbedarf oder dem Verschenken diente, gilt es nun umzudenken. Dein Produkt braucht Abnehmer. Vermutlich wirst du anfänglich kein großes Ladenlokal mieten wollen. Das Internet lässt sich als Absatzweg nutzen.

Dabei bleiben die Kosten überschaubar. Du bietest deine Produkte in einem eigenen Onlineshop an und nutzt die vorhandenen Shopping-Portale. Damit erreichst du eine breite Zielgruppe und wirst bald feststellen, ob dein Produkt auf die nötige Resonanz stößt und sich damit als konkurrenzfähig erweist.

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