Buy One, Give One: Red Botó verbindet e-Commerce mit Nachhaltigkeit

Das schöne StartUp Red Botó aus Mülheim an der Ruhr will mit seinem Onlineshop die Begeisterung für Mode mit sozialem Engagement vereinen.

Darüber wollten wir mehr erfahren, und sprachen mit Geschäftsführer und Initiator Marc Uthay:

Herr Uthay, wie funktioniert das Prinzip hinter der Plattform Red Botó?

Wir haben festgestellt, dass sich die Menschen immer mehr mit nachhaltigen Konsum und sozialem Engagement beschäftigen. Heutzutage möchte der Kunde wissen WO und sogar WER, das von Ihm konsumierte Produkt herstellt.

Mit Red Botó bieten wir unseren Kunden eine Möglichkeit sich sozial zu engagieren und gleichseitig sich modisch zu kleiden. Noch dazu bieten wir die Gelegenheit, die Menschen hinter einem Produkt direkt kennenzulernen. So entsteht deutlich mehr Bindung zum Produkt. Wenn ein Bekannter fragt: Hey, woher hast du den Schal?, kann der Kunde von Red Botó antworten: Den habe ich von Red Botó, das hat die Nina in Bremen gemacht und ich hab mit dem Kauf sogar ein Kind in die Schule geschickt.

Unter dem Prinzip: Buy One, Give One spenden wir nämlich ein Kind in einem Entwicklungsland eine Schuluniform in Namen des Kunden. Aktuell
engagieren wir uns in Tanzania und Ghana. Hier wäre es noch angebracht zu erwähnen, dass wir nicht die Schuluniformen selber nähen, sondern die jeweiligen Schneider in den Dörfern der Schulen. Dadurch möchten wir auch die lokale Textilwirtschaft fördern.

Wie kamen Sie auf die erste Kollektion an Schals und Bändern, und welches Feedback erhalten Sie bislang von Ihren Kunden?

Da wir mit Red Botó im Winter 2011 startet, war es klar, dass wir ein Produkt brauchen welches nicht nur unser Budget entspricht, sondern auch zeitgemäß ist. Da war es schnell klar, dass wir mit Schlauchschals starten.

Unser Prinzip: Buy One, Give One, ist leider noch nicht sehr bekannt in Deutschland, daher stand es von Anfang an fest, dass wir erst mit dem Produkt selbst bei jedem Einzelnen Kunden punkten müssen. Erst danach merken die Kunden, Oh ich habe ein tolles Produkt und habe dabei gleichzeitig etwas Gutes getan. Unseren Kunden freuen sich sehr darüber.

Einerseits verfolgen Sie einen sozialen Aspekt, andererseits muss ein junges Unternehmen ja auch Geld verdienen. Wie gelingt es Ihnen, diesen Widerspruch bestmöglich zu handhaben?

Das Stimmt, wie jedes Modelabel muss auch Red Botó Geld verdienen. Aber der soziale Aspekt, im unserem Fall „Buy One, Give One“ ist ein Teil
vom Gesamtkonzept und so kalkulieren wir auch. Kurz: Produktionskosten + Management + Kosten für Schuluniform = Endpreis.

Sie arbeiten mit mehreren Lifestyle-Bloggern zusammen. Welche Vorteile haben Sie durch diese Kooperationen im Social-Media-Umfeld?

Durch die Zusammenarbeit mit Bloggern erhoffen wir uns, dass das Konzept von Red Botó sich schneller verbreitet und wir an neuen Kunden gewinnen.

Wie können Sie als kleiner Abnehmer eine möglichst faire Herkunft der Produkte gewährleisten, und auf welche weiteren Produkte dürfen sich die Red Botó-Fans in naher Zukunft freuen?

Wir produzieren in Deutschland, die jungen Designer, die für Red Botó arbeiten, stehen im ständigen Kontakt mit uns. Wir versuchen sie, in all unseren Unternehmungen mit einzubinden.

Red Botó hat zwar mit Schlauchschals gestartet aber wir arbeiten fleißig daran, unsere Produktauswahl zu erweitern. Im nächsten Schritt wird es ein Red Botó T-Shirt geben.

Ziel ist es einen Kunden von Kopfe bis Fuß mit Red Botó einzukleiden. It’s all about: Get styled -change life!

Ein paar Worte zum Red Botó-Team?

Das Team besteht aus jungen zielstrebigen Menschen, die mit sehr viel Herzblut und Leidenschaft Red Botó nach vorne treiben. Darüber hinaus werden wir unterstützt von unseren tollen Designern.

Kommentar hinterlassen on "Buy One, Give One: Red Botó verbindet e-Commerce mit Nachhaltigkeit"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.