Die soziale Geschäftsidee: Tiergestützte Therapie sucht noch Mitstreiter

FRANCHISE IM PRIVATEN BILDUNGSSEKTOR

Ein Franchise-System im Bereich Berufe mit Tieren bzw. Reiten und Pferde, und dazu noch mit einem sozialen Hintergrund, das dürfte bislang einmalig sein.

Wir sprachen mit Simone Roolf von heilpferde.de über Ihr innovatives und neues Konzept, sowie das Engagement der Heilpferde im Bereich der Hippotherapie:

Sehr viele Menschen hierzulande träumen davon, ihre Tierliebe zum Beruf zu machen. Sie bieten eines der sehr wenigen Franchise-Systeme im deutschsprachigen Raum an, die sich mit dem Reiten beschäftigt. Ihr Konzept kommt sicherlich gut an?

Das Interesse an unserem Konzept „Heilpferde“ ist in den vergangenen 4 Jahren stetig gewachsen. Wir haben unser geschütztes Konzept selbst entwickelt und durch Jahre lange Erfahrung immer wieder verbessert.

Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen die Erfolge der tiergestützten Therapie erleben und sind stolz, daran aktiv mit zu wirken.

Der Kundenstamm wächst stetig und die Menschen nehmen immer weitere Strecken der Anfahrt in Kauf, um uns hier in Werl besuchen zu können.

Deshalb haben wir beschlossen, Filialen in Deutschland sowie auch Nachbarländern zu eröffnen. Somit haben mehr Patienten die Möglichkeit, mit einem geprüften und qualitativ hochwertigen Partner der „Heilpferde“ zu kooperieren.

Wer kommt als KandidatIn für ein Unternehmen im Bereich therapeutisches Reiten bzw. für eine Heilpferde-Filiale in Frage, bzw. was sollten Bewerber mit sich bringen?

In Frage als Kooperationspartner kommen Menschen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung im pädagogischen oder therapeutischen Bereich haben, eine Zusatzqualifikation im Bereich der Reittherapie sowie gute Kenntnisse im Umgang mit dem Pferd.

Die Weiterbildung kann selbstverständlich bei uns absolviert werden.

Wie genau läuft die Ausbildung ab, und welche Leistungen umfasst diese?

Die Ausbildung bei uns streckt sich in der Regel über 4 Blockwochen im Laufe eines ganzen Jahres. Pro Jahr bieten wir einen Ausbildungskurs für etwa 10 Teilnehmer an, der im Herbst mit der Abschlussprüfung endet.

Franchise-Nehmer erhalten allerdings auf Wunsch eine individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene „Einzelausbildung“, die innerhalb von 2 Kompakt- Wochen außerhalb der regulären Kurse durchlaufen werden kann.

Für welche Gegenden suchen Sie noch Mitstreiter und Franchisenehmer, und ist eine Bewerbung auch in Österreich oder der Schweiz möglich?

Wir bieten Franchisegebiete sowohl in Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

Jeder Partner bekommt ein exklusives Gebiet. Dieses wird nach Absprache individuell festgelegt. Noch sind in allen Bereichen Gebiete frei.

Nicht wenige potenzielle GründerInnen schreckt das finanzielle Risiko eines solchen Vorhabens ab. Wie gehen Sie in Ihrem Franchisekonzept hiermit um?

Die Einstiegskosten belaufen sich bei uns auf etwa 15.000 €. Davon ist ein großer Teil der Investition geplant für Therapietiere und Materialien.

Ein weiterer Faktor dabei ist die individuelle Ausbildung zum Reittherapeuten bei uns, die mit einem Zertifikat bescheinigt wird. Somit sind die Ausgaben keinesfalls „verloren“, sondern sowohl die Tiere und Materialien als auch die Zusatzausbildung bleiben dem Kooperationspartner ja dauerhaft erhalten.

Sollten eventuell schon geeignete Pferde vorhanden sein bzw. woanders eine Ausbildung absolviert, reduzieren sich die Kosten selbstverständlich. Das Risiko ist bei der Kooperation mit uns also nicht gegeben.

Ihre Tipps für all jene, die ihre Berufung mit Tieren auch möglichst erfolgreich zum (selbständigen) Beruf machen wollen?

Ich kann jedem, der sich im Bereich der tiergestützten Therapie selbstständig machen möchte empfehlen, das Hauptaugenmerk auf Kompetenz und Qualität zu legen.

Wir haben in diesem Bereich eine große Verantwortung gegenüber den Menschen mit Behinderung. Ein professionelles Konzept und die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner ist dann ein Garant für den Erfolg.

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