Gründer und ihre Geschäftsidee vorgestellt: movinary bringt die Bilder zum Laufen

„Aus Fotos werden Videos“, dieses Motto erklärt sehr plastisch, was die Gründer von movinary aus Berlin anbieten. Bert Szilagyi aus dem Gründerteam im MeinStartup.com-Interview:

Wenn Sie Ihre Geschäftsidee in zwei/drei kurzen Sätzen auf den Punkt bringen müssten, wie würden diese lauten?

Bei movinary kann jeder aus seinen Fotos in drei einfachen Schritten Videos erstellen. Design wählen, Fotos hochladen und Texte eingeben, fertiges Video herunterladen. Wir bieten zum Beispiel Designs für Urlaubsfotos, Babyfotos oder Hochzeitsfotos. Das selbstgemachte Video kann via E-Mail oder Facebook geteilt werden.

Wann und wo wurde Ihr Unternehmen gegründet?

Wir haben movinary im März 2012 in Berlin gegründet.

Wie entstand die Geschäftsidee selbst?

Unser Geschäftsführer Maximilian Modl hatte schon zu Schulzeiten die Idee aus den eigenen Urlaubsfotos ein Video zu machen, das nicht wie eine billige Diashow wirkt, sondern richtig gute Designs hat. Er zog dann von seiner Heimat München nach Berlin, um Motion Design zu studieren, also ein Fachgebiet, das sich mit Animation und Videos beschäftigt. Die Idee zu movinary reifte immer weiter, einzig das Team fehlte noch. Ende 2011 lernte er das heutige Gründerteam kennen, das aus Programmierern und Wirtschaftswissenschaftlern besteht.

Gibt oder gab es Vorbilder in anderen Ländern, an denen Sie sich orientieren?

Es gibt mit Animoto eine Firma in den USA die ebenfalls anbieten, Fotos in Videos zu verwandeln. Allerdings sehen wir Animoto weniger als Vorbild. Wir möchten wesentlich schönere Designs anbieten und auch die Usability besser umsetzen.

Über welche Alleinstellungsmerkmale verfügt das Konzept? Was unterscheidet es von ähnlichen Ansätzen?

Design und Usability sind die Hauptmerkmale die uns von ähnlichen Ansätzen unterscheiden. Auch möchten wir mehr Designs anbieten, sodass wirklich jeder Anlass zu dem Fotos gemacht werden auch ein passendes Video bekommt. Zurzeit entwickeln wir eine Funktion, die wirklich noch kein anderes Unternehmen bietet: das gemeinsame Bearbeiten der Videos.


Simples Beispiel: Freunde waren zusammen im Urlaub und jeder hat viele Fotos geschossen. Mit uns kann einer der Freunde ein Video anfangen und beispielsweise fünf tolle Fotos hochladen und Texte dazu schreiben. Dann lädt er seine Freunde per E-Mail oder Facebook ein, ebenfalls ihre schönsten Fotos der gemeinsamen Reise hochzuladen. So entsteht ein einzigartiges Urlaubsvideo.

Welche Zielgruppen sollen konkret angesprochen werden?

Im großen und ganzen jeder der gerne digitale Fotos macht und mehr aus seinen Bildern machen möchte, als nur ein Fotobuch. Unsere aktuellen Designs sprechen mit den Kategorien Liebe, Kinder, Fotografie und Urlaub vor allem junge Familien und Fotografen an. Wir werden die Kategorien im Laufe der Monate erweitern und möchten jeden Monat ein neues Design veröffentlichen.

Wie wollen Sie Ihre Idee vermarkten?

Bei movinary kann ein Video mit drei Fotos kostenlos erstellt und geteilt werden. Wer mehr Fotos hochladen und das fertige Video auch downloaden möchte, schaltet das Video für einen kleinen Geldbetrag frei.

Welches Team mit welchem Know How arbeitet an Ihrer Idee?

Unser Team besteht aus fünf Gründern. Neben dem Motion Designer Maximilian, der die Designs entwirft gibt es noch zwei Programmierer für die Website. Darüber hinaus einen Mathematiker für die Finanzen und einen Kommunikationswirt fürs Marketing.

Bert Szilagyi

Welche Ziele verfolgt Ihre Gründung, wo möchten Sie in einem Jahr stehen?

In einem Jahr möchten wir als die beste Lösung für Videoerstellung im Internet bekannt sein. Jeder soll seine schönsten Fotos in einzigartige Videos verwandeln können und diese mit Framilie und Freunden teilen. Ziel ist es das Fotobuch endgültig ins digitale Zeitalter zu holen.

Suchen Sie noch nach Mitarbeitern und/oder Kooperationspartnern, und wer kann sich bei Ihnen melden?

Wir suchen in vielen Bereichen neue Mitarbeiter. Angefangen vom Programmierer mit Vorliebe für Cloud Technologie, über Motion Designer mit Gespür für tolle Videos bis hin zu Wirtschaftswissenschaftlern, die im Marketing und Public Relations anpacken wollen. Bewerbungen können jederzeit an b.szilagyi@movinary.de geschickt werden.

Ein paar Worte zu Ihnen und Ihrem Werdegang?

Ich habe Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Berlin studiert. Meine ersten Sporen habe ich mir als freier Redakteur beim Berlin Tagesspiegel und im Bereich PR in einem Berliner Startup verdient. Um noch mehr betriebswirtschaftliches Know-How aufzubauen habe ich dann noch ein wirtschaftswissenschaftliches Masterstudium in London absolviert und ging danach nach München zu BMW.

Kurz vorher lernte ich Maximilian kennen und wir gründeten unser erstes Startup Personology, eine Agentur für personalisierte Werbevideos. Da die Technologie sehr ähnlich ist, war der Schritt zu movinary schnell getan.

1 Kommentar zu "Gründer und ihre Geschäftsidee vorgestellt: movinary bringt die Bilder zum Laufen"

  1. Ich finde Movinary ein sehr gelungenes Start-Up und ich werde es in Kürze auf alle Fälle einsetzen. Was mir noch fehlt ist, dass ich die einzelnen Folien beliebig verschieben und auswählen kann. Denn im Moment kann man nur eine Folie nach der anderen machen und hat bei Ihrer Gestaltung wenig Einfluss.

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