my-artmap.com: Soziales Netzwerk steigt in den weltweiten Kunstmarkt ein

Bei dem StartUp my-artmap – gegründet 2011 in Bamberg – handelt es sich um einen sozialen Marktplatz für Kunst, deren Liebhaber und den Kunstmarkt an sich. Derzeit wird das Konzept um eine internationalen Verkaufsplattform erweitert.

Händler können damit in einem eigenen Shop ihre Kunstwerke weltweit präsentieren, „Eine Revolution für Sammler und Händler gleichermaßen“, so die Gründer Stefan Sebök und Manuel Laux. my-artmap stehe für die Liebe zur Kunst, und soll die internationale Vernetzung zwischen Kunstliebhabern, Künstlern, Galerien, Museen, Messen, Auktionshäusern, Sammlern, Juwelieren und Kunstinteressierten fördern.

Das Internet wird immer wichtiger in der internationalen Kunstbranche

Der Ursprung der Geschäftsidee lag laut den beiden Initiatoren in der Programmierung eines Online-Katalogsystems für ein mittelständisches deutsches Kunstauktionshaus. Doch daraus wurde schnell mehr. Entstanden sei eine Marketingstrategie, um die eingebundenen Objekte einer noch größeren Anzahl von potentiellen Kunden auf dem internationalen Kunstmarkt präsentieren zu können. „Wir haben gemerkt, dass das Internet immer wichtiger für die gesamte Kunstbranche wird und die Nutzer interaktive Funktionen sowie die Diskussion aktueller branchenbezogener Themen beim Kaufprozess als zusätzlichen Mehrwert ansehen“, sagt Stefan Sebök.

Unter dem Motto „Pop-Art versus Altmeister“ werde somit nun der nächste wichtige Expansionsschritt in Angriff genommen. „Die Verbindung zwischen einem auf die Zielgruppe Kunst ausgerichteten sozialen Netzwerk sowie einem weltweiten Verkaufsmarktplatz ist grandios“, wird etwa Galerie-Leiter Frank Fluegel zitiert, der neben zahlreichen Werken bekannter Pop-Art-Künstler das Originalwerk „Fata“ von Mel Ramos mit einem geschätzten Wert von 150000 Euro über die my-artmap SHOPS anbietet.

Mit jungen Künstlern zum Alleinstellungsmerkmal

Bisher konnte man sich auf my-artmap in Facebook-Manier mit anderen Mitgliedern anfreunden und über internationale Kunsttermine sowie Marktnews diskutieren. Dies hat sich mit der Neuausrichtung geändert: Nun wird zeitgenössische Kunst von Warhol, Rizzi und Lichtenstein neben Schmuck, Uhren und Altmeistergemälden wie beispielsweise von Jan Philips van Thielen aus dem 17. Jahrhundert angeboten. Die Preise bewegen sich laut den Gründern zwischen 20 Euro und 150000 Euro, was die Vielfältigkeit der Plattform unter Beweis stelle. Gerade die Mischung aus etablierten Händlern und jungen Künstlern soll das Alleinstellungsmerkmal der Plattform ausmachen.

„Wir möchten sowohl die traditionellen Sammler für die ein oder andere Arbeit eines modernen Künstlers begeistern, als auch den jungen Sammlern faszinierende Objekte aus dem 16. oder 17. Jahrhundert zeigen“, so Stefan Sebök, der schon zuvor als Auktionator tätig war, und nun auf das zugehörige Netzwerk zurückgreifen kann. „Denn jeden Kunstinteressierten verbindet eines: Die Liebe zu schönen Dingen – und genau hier schlagen wir unsere Brücke“, meint der Gründer weiter.

Ein Team aus kunstbegeisterten Experten steckt hinter my-artmap.com. Von einem „Facebook für Kunst“ spricht beispielsweise wallstreet online. Erst im Mai diesen Jahres konnten die Macher hinter dem Special-Interest-Netzwerk eine Kapitalspritze in sechsstelliger Höhe für sich verbuchen.

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