Nachgehakt bei: Anett Schumann mit ihren Leckereien von Snackis World

Im Dezember 2010 durften wir das damals junge StartUp mein-mueslibecher.de von Anett Schumann hier vorstellen. Wir wollten wissen, wie es der Gründerin und ihrem Unternehmen – das heute unter Snackis World firmiert – seither ergangen ist:

Frau Schumann, zuletzt durften wir Ihr StartUp wenige Monate nach Gründung unseren Lesern vorstellen. Aus mein-mueslibecher.de wurde dabei „Snackis World“. Was war der Grund hierfür?

Im Laufe der letzten Monate erhielt ich zahlreiche Kundenanfragen zu verschiedenen Produkten, im speziellen Trockenfrüchte und Nüsse. Warum also nicht die Wünsche der Kunden aufnehmen und umsetzen? So nahmen wir Ende 2011 eine umfassende Sortimentserweiterung vor, welche im Nachgang betrachtet, eine sehr gute Entscheidung war. Das Sortiment wurde neben den Müslis to go und Müsli 500g Packungen um zahlreiche Trockenfrüchte, Nüsse, Flocken, schokolierte Genüsse und verschiedene Snack Mixe erweitert.

Ganz neu im Sortiment sind verschiedene Geschenksets. Beispielsweise bieten wir einen „Präsentkarton „Weltreise“ an. In diesem (er sieht aus wie ein Reisekoffer) sind Nüsse und Trockenfrüchte aus den unterschiedlichsten Ländern enthalten. Um die 100 Produkte zählt snackis-world.de inzwischen.

Für uns stand fest, dass die Domain www.mein-mueslibecher.de den Kunden nicht sofort offerieren wird, dass es weitere Artikel im Bereich der gesunden Ernährung gibt. Deshalb entschlossen wir uns zu einem Relaunche der kompletten Website, inklusive Anpassung der Domain. Zugleich suchten wir nach einem Maskottchen, welches die Besucher durch die Seite führt und über Neuigkeiten informiert. So entstand „Snacki“.

Wie ist es Ihnen und Ihrem Unternehmen denn in der Zwischenzeit ergangen?

In den letzen 2 Jahren konnten wir ein positives Umsatzwachstum erzielen. Der online Umsatz wächst stetig. Die Platzierung der Müslis to go läuft im Einzelhandel ebenfalls mit großen Schritten voran. Sehr positives Feedback erhalten wir auch von Schulen und Studentenwerken, welche die Müslis to go ihren Schülen und Studenten als gesunde Verpflegung anbieten. Feinkostmärkte schätzen zudem unsere Auswahl an gefriergetrockneten Früchten.

Eine neue, erweiterte Produktpalette, ein neuer Onlineauftritt.. Bekamen Sie Feedback von Ihren Kunden hierzu, und wie ist dieses ausgefallen?

Anett Schumann

Das Feedback der Kunden war sehr positiv, da diese uns auch zu diesem Schritt ermutigt haben. Die Meinung unserer Kunden ist uns enorm wichtig. So bieten wir stetig verschiedene Facebook Aktionen an, in denen die Kunden über neue Produkte entscheiden, ihre Meinungen äußern oder auch die Funktionen unseres Webshops testen. Neu ist auch das „Produkt der Woche“. Wöchentlich haben wir ein ausgewähltes Produkt zum reduzierten Preis im Angebot und informieren über dieses auf Facebook umfangreich.

Gegenwärtig haben wir bereits verschiedene Snack Mixe im Angebot. Beispielsweise den Wake Up Mix mit schokolierte Kaffeebohnen, verschiedenen Früchten und Nüssen. In Zukunft werden wir den Kunden zu dem die Möglichkeit anbieten, online seinen eigenen Snack zu kreieren. Wir haben noch zahlreiche Ideen im Kopf, die wir alle nach und nach umsetzen werden. Lassen Sie sich überraschen.

Auch Einschulungssets haben Sie mittlerweile im Angebot. Hat sich die Zielgruppe in den letzten Monaten erweitert bzw. verschoben?

Die Zielgruppe war von Beginn an sehr breit gefächert. Menschen die sich gesund ernähren möchten, oftmals aber keine Zeit hierfür haben. Eine bewusste Ernährung spielt für immer mehr Menschen eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Viele suchen die Verbindung zur Natur, auch im Sinne von naturbelassen, ungeschwefelten, ungezuckerten Produkten.

Deshalb sind wir auch stets auf der Suche nach neuen Produkten, sei es die vitalstoffreiche Goji Beere, die abwechslungsreiche Schisandra Beere (diese hat bis zu 5 unterschiedliche Geschmacksrichtungen) oder eben ein gesundes Einschulungsset für die ABC Schützen.

Welche Lehren konnten Sie aus der Anfangszeit Ihres StartUps ziehen?

Mir war von Beginn an klar, dass es nicht einfach sein wird eine Firma zu betreiben und aufzubauen. An manchen Tagen muss man jedoch die Zähne noch mehr zusammenbeißen, als man es vorher gedacht hätte. 16 Stunden Tage sind vor allem in den ersten Monaten keine Ausnahme gewesen, da verschiedene Prozesse noch nicht eingespielt waren und immer wieder neue Probleme aufgetaucht sind. Doch hierdurch sammelt man stetig Erfahrungen und wächst an seinen Aufgaben.

Im Rückblick: War es die richtige Entscheidung, mit einem eigenen Unternehmen in das „kalte Wasser“ zu springen?

Ja. Bereits im Studium stand für mich fest, dass ich eine eigene Firma führen möchte. Die Vielfältigkeit der einzelnen Aufgabenbereiche hat mich stets gereizt. So gesehen, war es der richtige Schritt und das Wasser wird langsam wärmer :-).

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